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	<title>Udo Smidt, Autor bei KUKI Express - Augsburg</title>
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	<description>Online-Magazin für Musik, Kultur und Lifestyle</description>
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	<title>Udo Smidt, Autor bei KUKI Express - Augsburg</title>
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		<title>Stefan Wolitz, Chorleiter, Dirigent, Musiker: gelebte Leidenschaft für die klassische Musik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Udo Smidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Apr 2025 09:03:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Exklusiv für den Cookie Express, stand uns Stefan Wolitz, Leiter des Schwäbischen Oratorienchors, Leiter des Carl-Orff-Chors Marktoberdorf, sowie Schulmusiker am musischen Gymnasium Marktoberdorf zu einem Interview zur Verfügung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandsundleute/interview/stefan-wolitz-chorleiter-dirigent-musiker-gelebte-leidenschaft-fuer-die-klassische-musik/">Stefan Wolitz, Chorleiter, Dirigent, Musiker: gelebte Leidenschaft für die klassische Musik</a> erschien zuerst auf <a href="https://express.kuki-augsburg.de">KUKI Express - Augsburg</a>.</p>
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<p>Exklusiv für den KUKI Express, stand uns Stefan Wolitz, Leiter des Schwäbischen Oratorienchors, Leiter des Carl-Orff-Chors Marktoberdorf, sowie Schulmusiker am musischen Gymnasium Marktoberdorf zu einem Interview zur Verfügung.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="903" height="603" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-5.png" alt="" class="wp-image-247" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-5.png 903w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-5-300x200.png 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-5-768x513.png 768w" sizes="(max-width: 903px) 100vw, 903px" /></figure>



<p>Quelle: inmotion AG/Bastian Ried</p>



<p>KUKI Express: Herr Wolitz, Ihr Lebenslauf verrät eine bedingungslose Hingabe, als vollen Einsatz an und für die Musik. Wie sind Sie zur Musik als Leidenschaft gekommen?<br><em>Der Begriff Leidenschaft trifft es ziemlich gut: Als Siebenjähriger habe ich in einer existentiell bedrohlichen Situation auf der Intensivstation eines Krankenhauses eine Musikkassette mit Symphonischen Dichtungen aus Smetanas Zyklus „Mein Vaterland“ geschenkt bekommen. Musik hat mich damals durchgetragen – das ist bis heute so geblieben.</em></p>



<p>KUKI Express: Klassische Musik ist der Fokus Ihres musikalischen Schaffens: wie kam es dazu?<br><em>Man könnte jetzt die Frage stellen, was man alles zu „Klassischer Musik“ zählen kann. Aber es ist schon so: Der Impuls, den ich in meiner Kindheit bekommen habe, ging von „klassischer Musik“ aus. Die Schätze, die „klassische Musik“ vom Mittelalter bis zur Gegenwart zu bieten hat, sind so mannigfaltig, dass ich mich gut darauf fokussieren kann, ohne, dass es mir dabei langweilig würde.</em></p>



<p>KUKI Express: Sie haben Chordirigieren und Klavier (München) sowie Musikwissenschaft (Wien) studiert: was hat Sie bewogen, den Fokus Ihres Schaffens auf Chöre zu legen?<br><em>Zum einen, weil mir im Alter von 19 Jahren die Leitung eines Chores anvertraut wurde, zum anderen, weil ich ermutigende Impulse durch Dozenten im Studium erhielt. Und wenn man einmal damit angefangen hat, Chöre zu leiten oder auch im Chor zu singen, kommt sowieso nicht mehr davon los, dafür sorgen der ungeheuer große Schatz der Literatur von A-cappella-Sätzen bis zur Chorsinfonik, die unendlich vielfältigen Farben im Zusammenklang menschlicher Stimmen und natürlich die Freude beim gemeinsamen Erarbeiten eines Werks. Für mich persönlich kommt auch noch hinzu, dass ein großer Teil der Chormusik geistlich ist und ich dadurch beim Musizieren noch einen tieferen Sinn erlebe.</em></p>



<p>KUKI Express: Wie viele Sänger:Innen sind in Ihren verschiedenen Chören?<br><em>In meinen momentan sieben Chören singen jeweils zwischen 30 und 120 Sängerinnen und Sänger.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="945" height="371" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image.png" alt="" class="wp-image-241" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image.png 945w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-300x118.png 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-768x302.png 768w" sizes="(max-width: 945px) 100vw, 945px" /></figure>



<p><em>Quelle: </em>Alfred Michel</p>



<p>KUKI Express: Wie viele Sänger:innen waren in dem größten Chor, den Sie einstudiert und vor Publikum dirigiert haben?<br><em>In Marktoberdorf gibt es eine lange Orff-Tradition. Wenn wir dort alle paar Jahre Carl Orffs „Carmina Burana“ aufführen, bei denen sowohl Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchöre sowie viele Ehemalige des Gymnasiums Marktoberdorf mitwirken, stehen schon einige hundert Sängerinnen und Sänger auf der Bühne.</em></p>



<p>KUKI Express: Während der Chorproben mit großen Chören: verwenden Sie eine Verstärkung über Mikrophon, um alle Sänger:innen optimal zu erreichen?<br><em>Nein.</em></p>



<p>KUKI Express: Wie kontrollieren Sie, ob alle Chormitglieder an den verschiedenen Proben teilnehmen? Anders gefragt: wie gehen Sie mit einzelnen oder häufigen Abwesenheiten um? Was ist, wenn Chormitglieder unabgemeldet/unentschuldigt den Proben fernbleiben?<br><em>Jeder Chor muss sich auf seine Mitglieder verlassen können, die Erarbeitung eines Werks ist ein stetiger Prozess, an dem alle Beteiligten kontinuierlich mitwirken müssen. Darüber führe ich auch gerne Gespräche mit einzelnen Sängerinnen und Sängern.</em></p>



<p>KUKI Express: Wie oft begleiten Sie Ihre Chöre beim Einstudieren selbst am Klavier?<br><em>Durch das Begleiten eines Chors beim Einstudieren kann man natürlich musikalische Impulse setzen, die gar nicht erst versprachlicht werden müssen. Je weiter die Einstudierung vorangeschritten ist, desto sinnvoller ist jedoch die Unterstützung durch einen Korrepetitor, damit sich alle Beteiligten auch auf das Dirigat einstellen können.</em></p>



<p>KUKI Express: Vermissen Sie das Klavierspiel in Ihren jetzigen Tätigkeiten?<br><em>Nein, da ich versuche, sehr regelmäßig zu üben und zu spielen. Aktuell bereite ich einen Liederabend und einen Kammermusikabend vor.</em></p>



<p>KUKI Express: Zu den verschiedenen Chören, die Sie leiten: wie wählen Sie die Sänger:innen für die jeweiligen Chöre und Projekte aus? Laden Sie geeignete Kandidaten:innen zum Vorsingen ein?<br><em>Ein Vorsingen ist unbedingt notwendig: Beide Seiten haben dadurch die Möglichkeit, sich besser kennen zu lernen, und ich bekomme dadurch natürlich einen differenzierteren Eindruck von den Stärken der Sänger und Sängerinnen.</em></p>



<p>KUKI Express: Ist die Fähigkeit, Noten lesen zu können eine Voraussetzung für die Mitarbeit in einem Ihrer Chöre? Lassen Sie Ihre Chöre vom Blatt singen?<br><em>Die Fähigkeit, Noten lesen zu können, ist in jedem Fall günstig. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass die Literatur zuhause vorbereitet wird, je weniger das der Fall ist, desto mehr wird automatisch vom Blatt gesungen…</em></p>



<p>KUKI Express: Am musischen Gymnasium Marktoberdorf arbeiten Sie mit jungen Sängern und Sängerinnen: mit welchen Herausforderungen haben Sie umgehen müssen, Motivation und Disziplin bei Proben?<br><em>Ich denke, dass sich die Arbeit mit jungen Menschen in diesem Punkt nicht so sehr von der mit Erwachsenen unterscheidet: Man muss sich für eine Sache begeistern (lassen) können, dann ist die Motivation und Disziplin kein Problem.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="945" height="630" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-1.png" alt="" class="wp-image-242" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-1.png 945w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-1-300x200.png 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-1-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 945px) 100vw, 945px" /></figure>



<p><em>Quelle:&nbsp; </em>inmotion AG/Bastian Ried</p>



<p>KUKI Express: Wie motivieren Sie gerade jugendliche Sänger:innen „bei der Stange“ zu bleiben und weiter an sich selbst zu arbeiten?<br><em>Natürlich ist die Werkauswahl von Bedeutung, wobei sich jugendliche Sängerinnen und Sänger durchaus auch für „alte Musik“ begeistern lassen. Außerdem braucht es Raum für die Freude, gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten, das Sinn erfahrbar machen kann. Wichtig ist, dass jede Sängerin und jeder Sänger weiß, dass der eigene Beitrag für das Gelingen des Ganzen unverwechselbar ist und daher auch die eigenen Fähigkeiten im Rahmen der chorischen Stimmbildung aber auch der Einzelstimmbildung immer weiter entwickelt.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="945" height="516" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-2.png" alt="" class="wp-image-243" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-2.png 945w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-2-300x164.png 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-2-768x419.png 768w" sizes="(max-width: 945px) 100vw, 945px" /></figure>



<p><em>Quelle:&nbsp;</em>Chorverband Bayerisch-Schwaben e.V./Peter Mößmer </p>



<p>KUKI Express: Bei der Arbeit mit Chören, die aus erwachsenen Sängern:innen bestehen, welchen Herausforderungen begegnen Sie hier?<br><em>Die Herausforderungen sind ähnlich, als zusätzliche Schwierigkeit kommt&nbsp; bei Erwachsenen die Koordination der Proben mit beruflichen und familiären Verpflichtungen hinzu. Wie bei jugendlichen Sängerinnen und Sängern ist es aber so: Wer erkannt hat, welchen Schatz das Chorsingen für das eigene Leben darstellt, wird dem Musizieren im Chor (immer wieder) einen entsprechenden Platz einräumen.</em></p>



<p>KUKI Express: Wie viele Proben setzen Sie für die verschiedenen Auftrittsprojekte an?<br><em>Das ist natürlich jedes Mal unterschiedlich, da gibt es immer wieder neu eine Kalkulation, bei der unter anderem die Schwierigkeit des Werks, die aktuelle Besetzung und die zeitlichen Ressourcen der Beteiligten eine Rolle spielen.</em></p>



<p>KUKI Express: Welche Zeit setzen Sie für jede Probe an? Variiert das?<br><em>Das hängt auch von der Organisation des Chores ab: zwischen 60 Minuten bei Kindern und bis zu drei oder auch deutlich mehr Stunden am Tag bei Erwachsenenchören.</em></p>



<p>KUKI Express: Lassen Sie Stimmproben machen, das heißt, Proben für Sopran, Alt, Tenor, Bass, Frauen und Männer?<br><em>Stimmproben sind unersetzlich, zum einen, weil die Probenzeit für den Einzelnen reduziert wird und außerdem effektiver an der Homogenität des Registerklangs gearbeitet werden kann.</em></p>



<p>KUKI Express: Wenn Sie meinen, dass ein Sänger/eine Sängerin eine spezifische Unterstützung, Weiterbildung braucht, wie initiieren Sie das? Arbeiten Sie mit Lehrern:innen zusammen, die diese Unterstützung geben können oder arbeiten Sie selbst mit den einzelnen Sängern:innen?<br><em>Ich höre mir gerne immer wieder selbst die Sängerinnen und Sänger einzeln an, um einen lebendigen Eindruck von der stimmlichen Entwicklung zu erhalten. Für Einzelstimmbildung, die für jeden Sänger und jede Sängerin von großer Bedeutung ist, gibt es glücklicherweise hervorragende Gesangslehrer, zu denen ich gerne die Kontakte herstelle.</em></p>



<p>KUKI Express: Wenn Sie von einem oder mehreren Instrumenten während eines Chorauftritts begleitet werden möchten: wie wählen Sie Instrumente und Musiker aus?<br><em>Die Besetzung ist ja meistens bereits durch den Komponisten festgelegt. Ich bin sehr froh, dass der Schwäbische Oratorienchor seit vielen Jahren von Mitgliedern des Bayerischen Staatsorchesters unterstützt wird. Wenn die Schwäbische Chorakademie oder der Carl-Orff-Chor ein barockes Oratorium zur Aufführung bringen, freue ich mich immer sehr über die Zusammenarbeit mit dem Orchester „La Banda“. Außerdem arbeite ich auch gerne bei anderen Gelegenheiten mit unterschiedlichen freischaffenden Musikerinnen und Musikern zusammen.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="945" height="630" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-3.png" alt="" class="wp-image-244" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-3.png 945w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-3-300x200.png 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-3-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 945px) 100vw, 945px" /></figure>



<p><em>Quelle: André Wobst</em></p>



<p>KUKI Express: Beim Beginn einer Chorprobe, lassen Sie die Sänger:innen Aufwärmübungen machen, die dem Einsingen vorausgehen? Wie bauen Sie das Einsingen auf?<br><em>Das Einsingen selbst ist ja ein umfassendes Aufwärmprogramm in den Bereichen Körperarbeit, Atmung und Stimme mit dem Zielen eines flexiblen, in allen dynamischen Schattierungen homogenen Chorklangs und der Gesunderhaltung der Stimme.</em></p>



<p>KUKI Express: Wie strukturieren Sie eine Chorprobe? Nach Abschnitten in der Partitur?<br><em>Das hängt sehr individuell vom Werk, der für die Einstudierung zur Verfügung stehenden Zeit und der jeweiligen Probenbesetzung ab. Wichtig aber neben der detaillierten Arbeit an einzelnen Stellen ist, dass der Sinn für Zusammenhänge in der Komposition gestärkt wird, um so einen Anschluss in den Folgeproben und eine kontinuierliche Entwicklung zu befördern.</em></p>



<p>KUKI Express: Wie sieht für Sie ein zufriedenstellender Probetermin mit einem Chor aus?<br><em>Alle Sängerinnen und Sänger des Chors sind anwesend, alle sind bestens vorbereitet, alle sind während der gesamten Probendauer nachhaltig von der Musik begeistert.</em></p>



<p>KUKI Express: Wie sieht für Sie ein zufriedenstellender Auftritt mit einem Chor aus? Wie fühlt sich das für Sie an? Wann sind Sie mit einem Auftritt richtig zufrieden?<br><em>Schön ist es, wenn möglichst viel von dem, was erarbeitet wurde, im Augenblick des Konzerts abgerufen werden kann und die Freude, die wir beim Musizieren empfinden, sich auf das Publikum überträgt.</em></p>



<p>KUKI Express: Welche unvorhergesehenen Ereignisse haben Sie während Ihren Auftritten erlebt, und wie sind Sie damit umgegangen? Bitte teilen Sie hier Ihre Erfahrung mit unseren Lesern<br><em>Vom Einsatz eines Notarztes über das Klingeln eines Mobiltelefons an einer sensiblen Pianissimo-Stelle bis zum witterungsbedingten Ausfall von Musikern war alles schon dabei… Wichtig ist, die Konzentration und auch die Freude beim Musizieren zu bewahren.</em></p>



<p>KUKI Express: Auftritte und Proben ausgenommen, was sind die organisatorischen Herausforderungen bei einem Chorprojekt, denen Sie begegnet sind? Buchung von Lokalitäten, Einholen von Genehmigungen, Organisation der logistischen Unterstützung, Organisation der Auftrittstechnik? Bitte teilen Sie Ihre Erfahrung mit unseren Lesern.<br><em>Die vielfältigen nicht-musikalischen Aufgaben werden in den meisten meiner Chöre von engagierten Vereins- bzw. Vorstandsmitgliedern übernommen; nur mit deren Fähigkeiten und dank ihrer tatkräftigen Hilfe können die unterschiedlichen Projekte überhaupt realisiert werden.</em></p>



<p>KUKI Express: Thema Lampenfieber: Wie gehen Sie mit Lampenfieber um? Welche Ratschläge geben Sie Ihren Sänger:Innen zu diesem Thema?<br><em>Das Lampenfieber hat sich im Lauf meines Lebens, verändert, es ist auch ein Unterschied, ob ich Klavier spiele oder dirigiere. Ratschläge kann ich diesbezüglich keine geben – der Umgang mit Lampenfieber ist höchst individuell. Ich bin aber überzeugt davon, dass eine optimale Vorbereitung auf ein Konzert die beste Grundlage ist, um auf Lampenfieber angemessen reagieren zu können.</em></p>



<p>KUKI Express: Wie organisieren Sie die anfallenden Lizenzgebühren für das notwendige Notenmaterial?<br><em>Noten kaufen oder mieten wir. Die meisten meiner Chöre sind Mitglied beim Chorverband Bayerisch-Schwaben und können, wenn nötig, über ihn die Gebühren für die Aufführungsrechte abwickeln.</em></p>



<p>KUKI Express: Welche Ratschläge würden Sie Personen geben, die ebenfalls Chorprojekte leiten möchten?<br><em>Sie meinen jemanden, der noch keinen Chor leitet, aber Lust dazu verspürt? Nur zu, es lohnt sich! Allerdings würde ich jedem empfehlen, die eigenen Fähigkeiten stets bestmöglich zu entwickeln: Klavierspielen ist eine günstige Voraussetzung. Außerdem gibt es beim Chorverband, bei den Kirchen und natürlich im Studium Gelegenheiten, Chorleitung „von der Pike auf“ zu lernen.</em></p>



<p>KUKI Express: Zu welchen Musikrichtungen fühlen Sie sich außer der Klassik hingezogen? Wie viele POP, Heavy Metal oder Jazz Konzerte haben Sie besucht? Welche Musik außer der Klassik hat Sie privat oder beruflich inspiriert?<br><em>Als Lehrer habe ich grundsätzlich Kontakt mit vielen musikalischen Genres und begegne ihnen auch mit Wertschätzung. Als Privatperson und auch als ausübender Musiker fühle ich mich aber in der Tat der sogenannten &#8222;klassischen Musik“ vom Mittelalter bis zur Gegenwart verbunden.</em></p>



<p>KUKI Express: Herr Wolitz, vielen Dank für das Interview, für die Einblicke in Ihren Musikeralltag!</p>



<p>Das Interview führte Udo Smidt vom KUKI Express.</p>



<p>Links:<br><a href="https://www.schwaebischer-oratorienchor.de/head.html">https://www.schwaebischer-oratorienchor.de/head.html</a><br><a href="https://www.chorverband-cbs.de/Chorpraxis/schwaebische_chorakademie/sca_team">https://www.chorverband-cbs.de/Chorpraxis/schwaebische_chorakademie/sca_team</a><br><a href="https://www.chorverband-cbs.de/Chorpraxis/schwaebische_chorakademie/sca_projekte/2022_der-mond">https://www.chorverband-cbs.de/Chorpraxis/schwaebische_chorakademie/sca_projekte/2022_der-mond</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandsundleute/interview/stefan-wolitz-chorleiter-dirigent-musiker-gelebte-leidenschaft-fuer-die-klassische-musik/">Stefan Wolitz, Chorleiter, Dirigent, Musiker: gelebte Leidenschaft für die klassische Musik</a> erschien zuerst auf <a href="https://express.kuki-augsburg.de">KUKI Express - Augsburg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Drummer – Lehrer aus Leidenschaft: Frank Holderied</title>
		<link>https://express.kuki-augsburg.de/bandsundleute/interview/drummer-lehrer-aus-leidenschaft-frank-holderied/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Udo Smidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 17:56:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagzeuger]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagzeuglehrer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Exklusiv für den KUKI Express, stand uns Frank Holderied, Drummer der Band Skaos zu einem Interview zur Verfügung. Als langjähriger Drummer, verfügt Frank über große Erfahrung, die er als Schlagzeuglehrer an Musikschulen und in eigener Regie an Schlagzeugneulinge und an „alte Hasen“ mit viel Engagement weitergibt. Quelle: Andreas Keilholz Fotografie Augsburg KUKI Express: Hallo Frank, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandsundleute/interview/drummer-lehrer-aus-leidenschaft-frank-holderied/">Drummer – Lehrer aus Leidenschaft: Frank Holderied</a> erschien zuerst auf <a href="https://express.kuki-augsburg.de">KUKI Express - Augsburg</a>.</p>
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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:42% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="600" height="900" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-11.png" alt="Frank Holderied" class="wp-image-266 size-full" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-11.png 600w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-11-200x300.png 200w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/image-11-400x600.png 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-medium-font-size"><strong>Exklusiv für den KUKI Express, stand uns Frank Holderied, Drummer der Band Skaos zu einem Interview zur Verfügung. Als langjähriger Drummer, verfügt Frank über große Erfahrung, die er als Schlagzeuglehrer an Musikschulen und in eigener Regie an Schlagzeugneulinge und an „alte Hasen“ mit viel Engagement weitergibt.</strong></p>
</div></div>



<p class="has-small-font-size">Quelle: Andreas Keilholz Fotografie Augsburg</p>



<p><br>KUKI Express: Hallo Frank, danke, dass Du Dir die Zeit nimmst, auf unsere Fragen zu antworten!</p>



<p>KUKI Express: Wie hast Du als Schlagzeuger angefangen? Was hat Dich motiviert?<br><em>Man könnte fast behaupten, diese Entscheidung wurde mir abgenommen. Ich bin in der Gastronomie aufgewachsen, meine Eltern betrieben tagsüber ein Cafe und nachts eine Discothek, welche sich unter meinem Kinderzimmer befand. Mir wurden sozusagen die „Beats“ im Schlaf eingehämmert – ob ich wollte oder nicht. </em><br><em>Mit 5 bis 6 Jahren war ich schon ein großer Fan von 80ies HipHop und Funk. Im Prinzip alles was grooved. Pumuckl und Biene Maja Tapes wurden ziemlich früh von „Grandmaster Flash“ oder „ZZ Top“ Scheiben abgelöst. Zudem hatte mein älterer Bruder eine Band, die bei uns im Haus probte, und abgesehen von einigen Schulkameraden die kein Instrument spielten, war ich in meiner Kindheit und Jugend (gefühlt) ausschließlich von Musikern umgeben. </em><br><em>In den ersten Jahren hatte ich einige Instrumente wie Gitarre oder Keyboard ausprobiert, aber ziemlich schnell erkannt, dass ich am Schlagzeug selbständig vorankam, kreativ sein konnte und die Dinge, die mich beim Musikhören begeisterten, schnell umsetzen und selbst reproduzieren konnte. Im Alter von 10 Jahren bekam ich etwas geschenkt, was einem Schlagzeug ähnelte. Eine NewSound Snare und diverse, zum Teil mit Plastiktüten bespannten Trommeln und Bongos, zu einem Gebilde formiert, welches mich damals vorerst glücklich gemacht hatte. Ich schätze meine Eltern hatten bei der Anschaffung nicht mit meiner Entschlossenheit gerechnet. Mit 13 hatte ich dann als jüngstes Mitglied, meine erste Band in der wir eigene Songs (inspiriert von Bands wie „Rush“ oder „Yes“) spielten.</em></p>



<p>KUKI Express: Wann hast Du entschieden, professionell Schlagzeug zu spielen und das auch zu<br>lehren?<br><em>Zum Leid meiner Eltern war frühzeitig klar, dass ich kein Konditor werden würde, sondern irgend etwas im Bereich Kunst, Kultur oder Musik wählen werde. Während meiner Zeit am Gymnasium, mit circa 16 Jahren, verdiente ich bereits relativ gutes Geld als Tontechniker. So konnte ich mein Equipment nach und nach aufbessern.<br>Meine Berufswahl war ursprünglich Mediengestalter. Das hatte ich auch in Angriff genommen und begann eine Ausbildung in einem Video Studio, welches damals neben Imagevideos für VIVA und MTV produzierte.<br>Trotzdem konnte ich es nicht lassen, eine unverbindliche Bewerbung an die Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl zu schicken. Nachdem ich die Aufnahmeprüfung dort bestanden hatte, war klar, dass ich diesen Weg einschlagen werde.<br>Das Unterrichten empfand ich anfangs eher als finanzielle Notwendigkeit neben dem Job als aktiver Livemusiker. Ich bemerkte aber schnell, dass der analytische Umgang mit den Schülerinnen und Schülern und dem Instrument, meinem eigenen Fortschritt zu Gute kam. Darüber hinaus, freut man sich natürlich, wenn man die Freude an etwas an Andere weitergeben kann.</em></p>



<p>KUKI Express: Hauptsächlich spielst Du in der Band Skaos. In welchen anderen Bands spielst<br>Du?<br><em>Tatsächlich spiele ich nach wie vor regelmäßig mit Skaos, was mich wirklich freut, und auch etwas stolz macht. Wer kann schon behaupten in einer Band zu spielen, die es bereits seit 40 Jahren gibt, auch wenn ich nicht zu den Gründungsmitgliedern gehöre. </em><br><em>Meine zweite Hauptband in der ich ebenfalls seit vielen Jahren spiele, heißt Grand Slam Funk. Wie der Name vermuten lässt, spielen wir keinen Oberkrainer, sondern Oldschool HipHop und Funk im Stile von Parliament Funkadelic oder George Clinton. Es gibt einige Bands mit denen ich immer wieder spiele, aber hier nicht<br>aufzählen kann. Eine meiner Lieblingsbands, die ich allerdings aus meiner Vergangenheit nennen möchte, war das Drum&amp;Bass Projekt Motelomat, in dem ich die Ehre hatte, mit meinem damaligen Mitstudenten Benny Greb zusammen zu spielen. Zwei Drumsets, zwei Bassisten, ein Cellist und ein DJ &#8211; das hört sich doch heute noch spannend an, oder? </em><br><em>Aktuell spiele ich viele Gala- und Partyjobs in unterschiedlichen Bands, was mir ebenfalls großen Spaß macht, da ich hier durch die Bank mit hochkarätigen Musikern zusammentreffe. Außerdem halten mir diese Jobs finanziell den Rücken für die Bands frei, mit denen ich Festivals oder Clubgigs spiele und wo ich kreativ sein kann.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="1000" height="625" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/b88b6bfe-ea7f-42bf-93c5-fe43cee21262.jpg" alt="" class="wp-image-269" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/b88b6bfe-ea7f-42bf-93c5-fe43cee21262.jpg 1000w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/b88b6bfe-ea7f-42bf-93c5-fe43cee21262-300x188.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/b88b6bfe-ea7f-42bf-93c5-fe43cee21262-768x480.jpg 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption><span class="media-credit">Quelle: Photo Jockey On Stage Photography</span></figcaption></figure>



<p><br>KUKI Express: Welche Musikstile bedienst Du als Drummer?<br><em>Eigentlich alles außer den Extremen: Grindcore und Klangschale…Nein, im Ernst. Ich sehe mich als erfahrener Drummer im Bereich Rock, Funk und Reggae und manchen Stilistiken, die man hier dazurechnen könnte wie Jazz oder Latin. Aber wenn es um Metal, Volksmusik oder Klassik geht, gibt es sicher Kollegen, die das besser abliefern.</em></p>



<p>KUKI Express: Wirst Du auch als Session Drummer gebucht?<br><em>Ja, immer wieder. Da war zum Beispiel Paty Cantu, ein ziemlicher Megastar aus Mexico mit 2 Millionen Followern auf Instagram, hier bin ich bei Gigs in Deutschland eingesprungen. Was relativ aufwendig war, da ich mich auch um passende Hybrid Drumsounds kümmern musste und die komplette Show mit Backing Tracks ablief. Spaß gemacht haben auch die Vertretungsjobs bei Kellerkommando oder Mini Moustache. Oft sind es aber auch Studio Sessions oder Drum Track Aufträge von Musikern und Komponisten, die meine Spielweise mögen und mich deshalb engagieren.</em></p>



<p>KUKI Express: Wie oft im Jahr bist Du mit Deiner oder Deinen Bands auf Tour?<br><em>Richtig lange Touren im klassischen Sinne waren es in der vergangenen Zeit nicht, aber speziell in den Sommermonaten bin ich jedes Wochenende auf Festivals oder Partyveranstaltungen unterwegs.<br>Im Winter dann eher Clubgigs. Unter der Woche nehme ich außerdem nicht jeden Job an, da zu häufige Unterrichtsverschiebungen nicht nur meine Schüler*innen, sondern auch mich belasten würden.</em></p>



<p>KUKI Express: In welche Länder haben Dich Deine Auftritte geführt?<br><em>Eines des Highlights war bisher die Japan Tournee mit Skaos. Neben häufigen Konzerten in näheren Nachbarländern wie Österreich, Schweiz, Polen oder Tschechien, hat es mich außerdem nach England, Lettland, Finnland und Schweden verschlagen.</em></p>



<p>KUKI Express: Was hälst Du davon, Drumsolos zu spielen? Ich habe ein Video Deiner Band gesehen, wo Du im Rahmen eines Konzerts in Dornbirn, Österreich gesehen, wo Du eines gespielt hast. <br>Ist die Zeit der langen Drumsoli vorbei?<em><br>Da ich bisher überwiegend in Bands gespielt habe, bei denen Party und Tanzen im Vordergrund stand, fand ich ein ausgedehntes Drumsolo im klassischen Sinne meistens fehl am Platz. Ein groovebasiertes Solo über Kicks oder einem DJ Loop gab es bei Grand Slam aber immer. Ich habe nicht das Gefühl, dass sich das heute bei Konzerten geändert hat. Wenn es in die Show passt, finde ich schon, dass ein Feature des Drummers dazugehört.</em></p>



<p>KUKI Express: Stichwort Lampenfieber, Aufregung vor den Gigs: wie gehst Du damit um? <br>Hättest Du Tipps für unsere Leser, wie man damit am besten umgeht?<br><em>Lampenfieber ist eine Sache, die bei Konzerten dazugehört. Wenn es nicht kribbelt, kann man es auch sein lassen. Ich denke hinter Lampenfieber verbergen sich unterbewusste Versagensängste.<br>„Ist meine Technik gut genug“, „habe ich genug Power“, „kenne ich die Songs genau“ usw. </em><br><em>Daher nehme ich mir immer Zeit für einen entspannten Technik WarmUp und ein paar Übungen um den Kreislauf anzukurbeln. Wenn es der Backstagebereich hergibt, nehme ich mir dafür am liebsten ein paar Minuten für mich alleine.</em></p>



<p>KUKI Express: Stichwort Equipment: Hast Du ein Endorsement von einer oder mehreren Firmen?<br><em>Ich hatte über die Jahre verschiedene kleinere Endorsements und stand auch auf deren Artist Seiten. Dadurch konnte ich einiges an Geld sparen, allerdings habe ich nie einen wirklichen Exklusivdeal unterschrieben, deshalb würde ich an dieser Stelle auch keine konkreten Namen nennen.</em></p>



<p>KUKI Express: Für unsere Leser, bitte beschreibe das oder die Sets die Du für Deine verschiedenen Einsätze verwendest.<br><em>Das ist relativ einfach. Ich spiele am liebsten 4 teilige Sets in 20“,10“,14“ und Snare. Je nach Bühnengröße nehme ich evtl. eine 18“ Bassdrum mit. Eine 22er und ein 16“ Floortom verwende ich gelegentlich im Studio.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_0144-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-270" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_0144-1024x682.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_0144-300x200.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_0144-768x512.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/04/IMG_0144.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><span class="media-credit">Quelle: Andreas Keilholz Fotografie Augsburg</span></figcaption></figure>



<p>KUKI Express: Was hat Dich motiviert, Schlagzeugunterricht zu geben?<br><em>Das Unterrichten empfand ich anfangs eher als finanzielle Notwendigkeit neben dem Job als aktiver Livemusiker. Ich bemerkte aber schnell, dass der analytische Umgang mit den Schülerinnen und Schülern und dem Instrument, meinem eigenen Fortschritt zu Gute kam. Darüber hinaus, freut man sich natürlich, wenn man die Freude an etwas an Andere weitergeben kann.</em></p>



<p>KUKI Express: Wann hast Du angefangen, Schlagzeugunterricht zu geben?<br><em>Während der Ausbildung an der Berufsfachschule. Da war ich etwa 21.</em></p>



<p>KUKI Express: Welche Altersgruppen von Drummer:innen schulst Du am Schlagzeug?<br><em>Von 6 bis 66.</em></p>



<p>KUKI Express: Was sind die Hauptherausforderungen, mit denen Du ständig während Deiner Lehrtätigkeit konfrontiert bist?<br><em>Die Songauswahl. Technische und musikalische Inhalte die ich vermitteln möchte, sollten natürlich den stilistischen Geschmack der Schüler:innen treffen. Diese Recherche nimmt einen großen Teil meiner Unterrichtsvorbereitung ein.</em></p>



<p>KUKI Express: Wie bekommst Du Feedback von Deinen Schülern:innen? Wenn Du merkst, dass sie/er ihre/seine „Hausaufgaben“ gemacht hat, die neuen Beats/Fills fehlerfrei vorspielen kann?<br><em>Wenn jemand viel übt, hört man das natürlich sofort, aber ich nehme mir auch Zeit für Feedbackgespräche. Oft zeigen sich die Erfolge der Schüler:innen eher bei Konzerten, in der Schulband oder Zuhause.</em></p>



<p>KUKI Express: Ich als Dein Schüler habe bewundernd bemerkt, dass Du viele „Eselsbrücken“ parat hast, um neue Bewegungsabläufe für schwierige Beats oder Fills für mich zu erschließen.<br>Hattest Du eine extra Ausbildung als Lehrer?<br><em>Ja, die hatte ich. Allerdings sind es eher pädagogische Grundregeln wie Körpersprache, rhetorisches Timing oder der Kernsatz „love your student“, die ich aus der Ausbildung mitgenommen habe. </em><br><em>Inhaltliche Themen oder persönliche Tipps erarbeite ich von Woche zu Woche für jede/n Schüler/in individuell – was den Job auch nach vielen Jahren interessant macht.</em></p>



<p>KUKI Express: Was würdest Du Anfängern:innen empfehlen, die mit dem Schlagzeugspielen anfangen möchten? Wie sollten die anfangen?<br><em>Sobald die Grundkenntnisse, wie Haltung, Aufbau und elementare Bewegungsabläufe klar sind &#8211; was durch einen Lehrer oder Youtube geschehen kann &#8211; erreicht man den schnellsten Fortschritt durch Ausprobieren, analytisches Musikhören und Beobachtung anderer Schlagzeuger.</em></p>



<p>KUKI Express: Welche Übungsroutinen empfiehlst Du Anfängern:innen?<br><em>Das hängt von der Zielsetzung ab, deshalb kann ich das nicht pauschal beantworten.<br></em></p>



<p>KUKI Express: Diese Frage ist nicht nur für die Anfängern:innen: was würdest Du empfehlen, wenn wir als Schlagzeuger in ein Motivationsloch fallen, wenn nichts klappen will, wenn wir keinen Fortschritt in unserem Spielen sehen?<em><br>Fortschritte erfolgen immer in Wellen, das ist völlig normal. Wenn man mal nicht weiterkommt oder sogar das Gefühl hat Rückschritte zu machen, hilft es nur dranzubleiben oder sich evtl. einem anderen Thema zu widmen… bei der nächsten Welle geht es wieder aufwärts, vielleicht auch erst bei der übernächsten.</em></p>



<p>KUKI Express: Zu welchem Ausgangsequipment würdest Du Anfängern:innen raten, wenn sie anfangen?<br><em>Ein Standard-Drumset mit 3 Toms und einer 20 Zoll Bassdrum, aber wo die Equipment-Reise hingeht, ist jedem selbst überlassen.</em></p>



<p>KUKI Express: Frank, vielen Dank für das Interview und für die vielen Tipps, die Du mit uns geteilt hast!</p>



<p>Das Interview führte Udo Smidt vom KUKI Express.</p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandsundleute/interview/drummer-lehrer-aus-leidenschaft-frank-holderied/">Drummer – Lehrer aus Leidenschaft: Frank Holderied</a> erschien zuerst auf <a href="https://express.kuki-augsburg.de">KUKI Express - Augsburg</a>.</p>
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