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	Kommentare zu: Wolfgang Niedecken – „Maach et joot“ zum 75sten	</title>
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	<description>Online-Magazin für Musik, Kultur und Lifestyle</description>
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		Von: Joe (Jochen Cantner)		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joe (Jochen Cantner)]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 13:50:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein sehr schöner Beitrag zum Idol Wolfgang Niedecken vom „Der Pop Past“ Werner!
Wolfgang Niedecken &#038; BAP wurden über die langen Jahre ihres Bestehens zum deutschen Kulturgut, und diese Band bzw. Institution feiert ebenfalls dieses Jahr, nämlich ihr 50-jähriges Jubiläum. Ich sah sie, ähnlich wie Werner, erstmals live in den frühen 80ern: BAP spielte 1983 im Rahmen ihrer „Vun drinne noh drusse“-Tournee in Augsburg. Das Konzert fand am 25. Mai 1983 in der Sporthalle statt. Dies war Teil einer Phase, in der die Kölschrock-Band mit Liedern ihres Livealbums „Bess demnähx“ durch Deutschland tourte. Mein Hauptaugenmerk lag damals als junger Gitarren-Freak natürlich auf dem BAP-Leadgitarristen „Major“ Heuser. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />
Erst vor kurzem wurde ich anderweitig wieder auf BAP aufmerksam: Bei meinem Konzertbesuch von KissMan &#038; The Jan Solo Projekt im Kulturhaus Hinterhalt (s. dazu den Konzertbericht für KUKI Express unter https://express.kuki-augsburg.de/konzerte/konzertbericht-kissman-jansolo/) gab es als Entree eine kurze Ansprache von Hinterhalt-Chefin Assunta zu den „Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16.-29.3.2026“. Hierbei engagiert sich auch die lokale Initiative „Kulturverein Isar Loisach e.V.“ im Zusammenwirken mit dem „Arsch huh e.V.“ aus Köln. Dazu präsentierte Assunta ein interessantes zweisprachiges Plakat mit einem Liedtext und der Bitte um Verbreitung. Der Text aus dem BAP-Song „Kristallnaach“, komponiert vom Major, enthält die Sentenz „Arsch huh, Zäng ussenander“ Das ist Kölsch (also Kölner-Dialekt) für „Hintern hoch, Zähne auseinander“ und bedeutet aufstehen, aktiv werden und den Mund aufmachen. Dieser Appell wurde nach rassistischen Ausschreitungen in den frühen 90ern von Wolfgang Niedecken erneut aufgegriffen und in einen gleichnamigen Song bzw. Kampagne transformiert. Daraus ergab sich der Arsch Huh e.V., ein Kölner Künstlerkollektiv, das sich bis heute gegen Rechtsradikalismus und für Demokratie einsetzt. Guckt dazu das historische und sehenswerte Youtube-Video unter: https://www.youtube.com/watch?v=nr0FGYRbz_Y]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr schöner Beitrag zum Idol Wolfgang Niedecken vom „Der Pop Past“ Werner!<br />
Wolfgang Niedecken &amp; BAP wurden über die langen Jahre ihres Bestehens zum deutschen Kulturgut, und diese Band bzw. Institution feiert ebenfalls dieses Jahr, nämlich ihr 50-jähriges Jubiläum. Ich sah sie, ähnlich wie Werner, erstmals live in den frühen 80ern: BAP spielte 1983 im Rahmen ihrer „Vun drinne noh drusse“-Tournee in Augsburg. Das Konzert fand am 25. Mai 1983 in der Sporthalle statt. Dies war Teil einer Phase, in der die Kölschrock-Band mit Liedern ihres Livealbums „Bess demnähx“ durch Deutschland tourte. Mein Hauptaugenmerk lag damals als junger Gitarren-Freak natürlich auf dem BAP-Leadgitarristen „Major“ Heuser. 😉<br />
Erst vor kurzem wurde ich anderweitig wieder auf BAP aufmerksam: Bei meinem Konzertbesuch von KissMan &amp; The Jan Solo Projekt im Kulturhaus Hinterhalt (s. dazu den Konzertbericht für KUKI Express unter <a href="https://express.kuki-augsburg.de/konzerte/konzertbericht-kissman-jansolo/" rel="ugc">https://express.kuki-augsburg.de/konzerte/konzertbericht-kissman-jansolo/</a>) gab es als Entree eine kurze Ansprache von Hinterhalt-Chefin Assunta zu den „Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16.-29.3.2026“. Hierbei engagiert sich auch die lokale Initiative „Kulturverein Isar Loisach e.V.“ im Zusammenwirken mit dem „Arsch huh e.V.“ aus Köln. Dazu präsentierte Assunta ein interessantes zweisprachiges Plakat mit einem Liedtext und der Bitte um Verbreitung. Der Text aus dem BAP-Song „Kristallnaach“, komponiert vom Major, enthält die Sentenz „Arsch huh, Zäng ussenander“ Das ist Kölsch (also Kölner-Dialekt) für „Hintern hoch, Zähne auseinander“ und bedeutet aufstehen, aktiv werden und den Mund aufmachen. Dieser Appell wurde nach rassistischen Ausschreitungen in den frühen 90ern von Wolfgang Niedecken erneut aufgegriffen und in einen gleichnamigen Song bzw. Kampagne transformiert. Daraus ergab sich der Arsch Huh e.V., ein Kölner Künstlerkollektiv, das sich bis heute gegen Rechtsradikalismus und für Demokratie einsetzt. Guckt dazu das historische und sehenswerte Youtube-Video unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=nr0FGYRbz_Y" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=nr0FGYRbz_Y</a></p>
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