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	<title>Sonstiges - KUKI Express - Augsburg</title>
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	<description>Online-Magazin für Musik, Kultur und Lifestyle</description>
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	<title>Sonstiges - KUKI Express - Augsburg</title>
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		<title>Neue Proberäume und Studios in Aussicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nadja Hadek]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Proberaum]]></category>
		<category><![CDATA[Unterrichtsraum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kulturpark West arbeitet zurzeit daran, in der August-Wessels-Straße (Oberhausen) weitere Räume anzubieten, die auch für uns Musiker interessant sind: als Proberaum für akustische/„leisere“ Bands, als Tonstudio, Produktionsraum, Unterrichtsraum oder für Recording-Projekte. Die Räume sind zwischen 12 und 40 m² groß und kosten 10 Euro pro Quadratmeter (warm). Wichtig: Die Räume eignen sich ausschließlich für [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Kulturpark West arbeitet zurzeit daran, in der August-Wessels-Straße (Oberhausen) weitere Räume anzubieten, die auch für uns Musiker interessant sind: als Proberaum für akustische/„leisere“ Bands, als Tonstudio, Produktionsraum, Unterrichtsraum oder für Recording-Projekte. Die Räume sind zwischen 12 und 40 m² groß und kosten 10 Euro pro Quadratmeter (warm).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Die Räume eignen sich ausschließlich für Projekte mit moderater Lautstärke. Wer einen Platz für die nächste Metal-Produktion sucht, wird hier nicht glücklich. Für Singer-Songwriter, Akustik-Formationen, Jazz, Folk, Ensembles, Musikunterricht oder Studioarbeit könnten die Räume dagegen genau das Richtige sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du dir vorstellen kannst, dort zu proben, zu produzieren oder ein Studio einzurichten, kannst du dir die Räume gern unverbindlich anschauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kontakt:</strong><br>Sabine Grimme<br><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/260e.png" alt="☎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> 0821 – 450 61 41<br><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2709.png" alt="✉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <a>grimme@kulturparkwest.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Hut oder Eintritt? Das ist hier die Frage!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karl Poesl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Eintritt]]></category>
		<category><![CDATA[Hut]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>… Und was sie mit dem Freiherrn von Knigge zu tun hat Aus aktuellem Anlass poppt das leidige Thema wieder auf: Eine Band gestaltet einen umjubelten Abend in einer gerammelt vollen Location und das Ergebnis des Hutes ist eine Frechheit. Was dahintersteckt und warum die Problematik heikel ist, versuche ich mit diesem Beitrag zu erörtern. [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>… Und was sie mit dem Freiherrn von Knigge zu tun hat</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus aktuellem Anlass poppt das leidige Thema wieder auf: Eine Band gestaltet einen umjubelten Abend in einer gerammelt vollen Location und das Ergebnis des Hutes ist eine Frechheit. Was dahintersteckt und warum die Problematik heikel ist, versuche ich mit diesem Beitrag zu erörtern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das größte Problem eines Konzertes ist das finanzielle Risiko, wer es tragen will oder muss. Dieses will weder der Veranstalter noch der Artist. Deshalb gibt es Mischformen, wo beide 50/50 in die Verantwortung gehen. Der Hut wird – falls ein vereinbartes Minimum nicht erreicht wird – vom Veranstalter aufgestockt. Geht wunderbar bei Kneipen ohne Küche, viel Personalaufwand und Vorhaltung von Nahrungsmitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hut ist seit Jahrhunderten auf Märkten und anderen Festivitäten mit <strong><u>freiem</u> </strong>Zugang das Instrument, mit dem Artisten, Gaukler, Schauspieler und Musiker ihren Lebensunterhalt bestreiten und wesentlich zur Attraktivität und zum wirtschaftlichen Erfolg der Messen beitragen. Freier Zugang ist im höchsten Maße sozial, weil wirklich arme Teufel an dem Event teilhaben können und eben das einlegen, was ihnen möglich ist. Der Inhalt des Hutes spiegelt wider, wie den Menschen die Darbietungen gefallen haben, wie sie das Risiko und die Leistungen der Protagonisten honorieren. So kann jeder Besucher nach Gusto und finanzieller Leistungsfähigkeit seinen Respekt und seine Anerkennung durch einen Gegenwert ausdrücken. Und oft zeigen sich auch die Fieranten großzügig, da ihre Umsätze durch Shows höher sind. Unter diesen Bedingungen gibt es keine festen kalkulierbaren Beträge für die Artisten, sondern diese variieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider wird dieser soziale Charakter von Leuten ad absurdum geführt, die die Freiwilligkeit einer Gegenleistung nutzen, um mit Tricks und Finten ein „Abkassieren“ zu verhindern.&nbsp; Da werden Plätze getauscht, es wird die Position des Hutsammlers gescannt, schnell auf die Toiletten gerannt und in Extremfällen werden Klimpermünzen eingeworfen oder auch Fremdwährungsscheine und unbrauchbare Devisen. Frau Neureich-Bohème und Herr Arrogant-Pfiffig arbeiten als Sparkommissare, indem sie auf eine zehnköpfige Gruppe deuten und lauthals verkünden: „Ich übernehme das für euch“ und dann mit großer Geste einen Zehner flattern lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier kommt der Freiherr Baron von Knigge ins Spiel mit seiner schriftlichen Niederlegung „Über den Umgang mit Menschen“ anno 1788. „Da geht es um Umgangsformen, Etikette, Benimmregeln, guten Ton, Verhaltenskodex.&nbsp;Obwohl viele moderne Regeln nicht mehr so streng sind wie früher, ist der Grundgedanke – <strong>Respekt und Empathie </strong>– zeitlos.“ (KI-gestützt)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gedanke des Wertes von attraktiver Unterhaltung im Tausch gegen Geld ist elementar. Für einen Film von zwei Stunden ist der Gegenwert die Eintrittskarte und diese beläuft sich auf 11 bis 20 € je nach Rang. Ob der Film schlecht oder gut war, entscheidet sich am Ende. Und es gibt kein Geld zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein oft bemühtes Argument ist: „Warum soll ich bezahlen, die spielen ja gerne Musik?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass PilotInnen gerne fliegen, ÄrztInnen gerne behandeln, JuristInnen gerne Prozesse führen, Handwerker gerne installieren, SchönheitschirurgInnen gerne an PatientInnen sägen und Spaß haben – defacto mit ihrer Tätigkeit „on stage“ sind – entzieht sich der Wahrnehmung. Die Genannten werden ohne Widerrede bezahlt. Bei Künstlern und Künstlerinnen, die soziale Begegnungen stiften und unterhalten, Übungszeit und Unsummen Ersparnisse in Anlagen und Instrumente investiert haben, damit auch Herzblut in der Kneipe rüberkommt, da ist man dann eigen. Es heißt ja „Eintritt frei!“ Stimmt, aber nicht respektfrei! Und das Knigge-Motto muss deshalb lauten: 5 – 10 – 15 – 20. Schon aus Respekt vor den Artisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und sollte einem Zuhörer bei dem Gebotenen fast das Essen aus dem Gesicht fallen, so ist ihm anzuraten, vor einem Beitrag schnell das gesunde Weite zu suchen und nicht erst drei Stunden abzuwarten und zum Schluss auch noch „Zugabe“ zu schreien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gegenteil von Hut ist der „unfreie Eintritt“ – der festgelegte Preis für den Eintritt. Ohne Rücksicht auf die Person.&nbsp; Die Erwartung ist, dass fast ausschließlich am Programm Interessierte kommen. Die Höhe des Eintrittspreises dient als Sozial- und Fanfilter. Die Kartenkäufer sind eher auf das Dargebotene fixiert und eine homogenere Gruppe. Was im VVK weggeht, erhöht die Planbarkeit. Allerdings benötigt man zusätzliches Personal, um den Zutritt zu regulieren und die verbliebenen Eintrittskarten am Eingang zu verkaufen. Außerdem verprellt man das loyale Stammpublikum, das auch bei der Gruppenformation „Sub Aqua Trash Ozonpunk“ üblicherweise schon aus Neugierde und der Community wegen kommen würde. Dass mit „Eintritt“ die Angelegenheit versteuert werden muss, versteht sich von selbst. Das läuft beim Hutertrag deutlich einfacher ohne großartige Bürokratie ab, weil das Finanzamt sowieso davon ausgeht, dass der Inhalt bei weitem nicht die Kosten deckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens: Die GEMA-Gebühr unterscheidet sich bei 60 Gästen auf Hut und derselben Anzahl bei einem Eintrittsgeld von 15 € um ca. 40 € (bei unter 100&nbsp;m²).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit:</strong> Der Hut hat eine Menge Vorteile, bis auf die ärgerlichen Ignoranten, die das Standardwerk des Baron Knigge nicht kennen und sich freuen, wenn sie bei anderen Trittbrett fahren können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Eintritt hat dort den Vorteil, wo er eine Filterfunktion hat: bei eventuell zu großer Nachfrage, bei Planbarkeit bezüglich des Personaleinsatzes und einer Gastro. Also eher bei Konzerten, bei denen man mit Überfüllung rechnen muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es liegt also an uns, was wir präferieren. Ich persönlich plädiere bei kleinen Konzerten für den Hut als sozialere Lösung. Ob und wieviel Schindluder von den Trittbrettlern getrieben wird, hängt auch von uns selbst ab. Mein Vorschlag wäre, dass wir alle, die wir die freie Kulturszene lieben, im Zweifelsfall Zivilcourage zeigen und Drückebergern die Frage stellen: „Kennst du den Freiherrn Baron von Knigge?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und last not least darf am Schluss dieses Artikels nicht der Blumenstrauß für diejenigen VeranstalterInnen fehlen, die sich für die Kleinkunstbühnen abrackern und denen ein gut gefüllter Hut für die Bands wichtig ist. Ganz abgesehen davon, dass sie vielen von uns ambitionierten MusikerInnen die Möglichkeit geben, unsere Kunst zu präsentieren!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile autor" style="grid-template-columns:21% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="545" height="1024" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-545x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1292 size-full" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-545x1024.jpg 545w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-160x300.jpg 160w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-768x1442.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-818x1536.jpg 818w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-1091x2048.jpg 1091w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-scaled.jpg 1364w" sizes="(max-width: 545px) 100vw, 545px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading">Karl Poesl</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als „Berufsjugendlicher“ ist das Alter 72 nur eine Zahl und schützt keineswegs vor dem Beschreiten abenteuerlicher künstlerischer und kreativer Wege. Mit dem absoluten Gehör steht mir ein Helferchen zur Verfügung, das mich vor allzu viel Musiktheorie und Jazzpolizei schützt. Zum 1. Mal stand ich mit 14 bei einem Faschingsball im „Grünen Kranz“ auf der Bühne. Da hatte ich das Gefühl, dass mir alle auf die Hände starren. Das hat sich nach zig Auftritten etwas gelegt. Mit 129 Auftritten im legendären Raben darf ich mich Rekordhalter schimpfen. Und ich freue mich schon, Anekdoten und Tipps für MusikerInnen schreiben zu dürfen, die einen einsamen Plan haben, ohne digitale Gimmicks.</p>
</div></div>



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		<title>Ausflugstipp GOP Varieté-Theater München</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephan &quot;Baffy&quot; Jedamus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[GOP]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ausflugstipp GOP Varieté-Theater München: Die kulturellen Räume in Augsburg, die Kleinkunst und etliche Stücke vom großen Kuchen der Kultur schrumpfen immer weiter – nicht nur für uns KUKIS, sondern für alle Musiker und Bands. Jetzt fällt auch noch die Freilichtbühne weg! So ist es ab und zu nötig, sich kulturell auch mal aus der City [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ausflugstipp GOP Varieté-Theater München: <br>Die kulturellen Räume in Augsburg, die Kleinkunst und etliche Stücke vom großen Kuchen der Kultur schrumpfen immer weiter – nicht nur für uns KUKIS, sondern für alle Musiker und Bands. Jetzt fällt auch noch die Freilichtbühne weg!</p>



<p class="wp-block-paragraph">So ist es ab und zu nötig, sich kulturell auch mal aus der City raus in die Vorstädte von Augsburg hineinzuwagen. Diesmal in das GOP Varieté-Theater&nbsp;München in der Maximillianstraße. In einer mondänen Atmosphäre sitzt man an opulent gedeckten Tischen mit kleinen Lämpchen und genießt ein hervorragendes Essen, das von einem aufmerksamen Team aufgetragen wird. Und diese sorgen auch eifrig dafür, dass die Gläser nicht leer werden.&nbsp; &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was war geboten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Hot Spot“ ist der Name der an diesem Abend augenscheinlich ausgebuchten Varieté‑Show, die im GOP München dargeboten wurde. Sie setzte auf elegante, glamouröse Artistik im Stil großer Revue‑Inszenierungen und verband anspruchsvolle Akrobatik, Tanz und Musik zu einem atmosphärisch dichten Bühnenbild.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allgemein finden mehrfach pro Woche Vorstellungen statt, oft mit zwei Shows am Tag (z. B. 17:00 und 21:00 Uhr).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Show war Teil des regulären, alle paar Monate wechselnden Varieté-Programms des GOP, das internationale Artistik, Musik und Comedy kombiniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Show enthielt eine stilvolle Eröffnungsnummer des gesamten Ensembles. Die Bühnenkulisse wurde für jede Nummer neu angeordnet. Es folgten akrobatische Darbietungen am Boden und in der Luft, die Eleganz und Körperbeherrschung betonten. Eine Jonglage‑ und Balance‑Nummer brachte Leichtigkeit und präzise Artistik auf die Bühne. Tänzerische Übergänge verbanden die Szenen und hielten den revueartigen Stil lebendig. Ein humorvoller Künstler führte charmant durch den Abend und sorgte für komödiantische Momente. Auch wurden unaufdringlich Leute aus dem Publikum in die Darbietungen mit einbezogen. Zum Abschluss vereinte eine gemeinsame und emotional beeindruckende Finalnummer alle Künstler in einem stimmungsvollen Bild, in das Auszüge aller Darbietungen mit einflossen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammenfassend und von der GOP-Webseite treffend zitiert: &#8222;Modernes Live-Entertainment auf höchstem Niveau!&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz zur Entstehung des GOP Varieté-Theaters</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das GOP Varieté-Theater München&nbsp;wurde 2008 eröffnet und ist Teil der GOP Entertainment Group, deren Wurzeln bis zum historischen „Georgspalast“ im Hannover der 1920er-Jahre zurückreichen. Das Münchner Haus befindet sich in der Maximilianstraße und entstand in den Räumen der früheren „Kleinen Komödie am Max II“, einem traditionsreichen Boulevardtheater, das von 1946 bis 2007 bestand. Nach dessen Schließung ließ die GOP-Gruppe das Gebäude umfassend umbauen und modernisieren, um dort ihr erstes Varieté-Theater in Süddeutschland zu eröffnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit seiner Eröffnung präsentiert das GOP München alle zwei Monate neue Shows. Das Theater bietet gut 300 Sitzplätze an Tischen und kombiniert die Shows auf Wunsch mit einem gastronomischen Angebot, was zu seinem charakteristischen Dinner‑Show‑Konzept beiträgt. Über die Jahre hat sich das GOP München zu einem festen Bestandteil der Münchner Kulturlandschaft entwickelt. Und das Publikum schätzt &#8211; wenn man die Kommentare so durchliest &#8211; diese Mischung aus Tradition, zeitgenössischer Artistik und stilvollem Ambiente.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit: </strong>Absolut empfehlenswert! Hingehen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipp:</strong> Zu besonderen Terminen gibt es Specials.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Links:</strong><br><a href="https://www.variete.de/muenchen" type="link" id="https://www.variete.de/muenchen">Ausführlicher und mit Bildern</a><br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=AS892jJvsrg">Kleiner Einblick in &#8222;Hot Spot&#8220;</a></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile autor" style="grid-template-columns:21% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://astinashop.de" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img decoding="async" width="1024" height="495" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/astina-it-shop-1221-rot-r-1024x495.png" alt="" class="wp-image-1649 size-full" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/astina-it-shop-1221-rot-r-1024x495.png 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/astina-it-shop-1221-rot-r-300x145.png 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/astina-it-shop-1221-rot-r-768x372.png 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/astina-it-shop-1221-rot-r-1536x743.png 1536w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/astina-it-shop-1221-rot-r.png 1695w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading">Stephan &#8222;Baffy&#8220; Jedamus</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Baffy ist seit rund 25 Jahren Inhaber des Augsburger IT-Systemhauses <a href="https://astina.de">Astina</a> und noch viel länger in der Augsburger Musikszene unterwegs. Selber als Musiker (Keyboard) aktiv, besucht er mit Vorliebe kleine, aber feine Konzerte und lässt uns ab und zu mit Fotos und Berichten daran teilnehmen und widmet sich auch der technischen Seite der Musik.</p>
</div></div>



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		<title>Konzertkritik der anderen Art: &#8222;Sunday in Jail&#8220; im Bombig (oder auch nicht)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen (Joe) Cantner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bandwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Sunday in Jail]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Sunday in Jail“!? – Konzertabsage, aber mit günstiger Fügung für ein launiges „Ersatzkonzert“ … Ein spontaner Konzertbesuch bei „Sunday in Jail“ im Bombig Bar &#38; Garage, das war der Plan. Doch es kam anders …. Absorbiert von Stille Nacht, Weihnachtsschmaus &#38; Co erhielt ich erst Nachricht von der Konzertabsage, als ich ein paar befreundete Musikveteranen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Sunday in Jail“!? – Konzertabsage, aber mit günstiger Fügung für ein launiges „Ersatzkonzert“ …</strong><strong></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein spontaner Konzertbesuch bei „Sunday in Jail“ im Bombig Bar &amp; Garage, das war der Plan. Doch es kam anders …. Absorbiert von Stille Nacht, Weihnachtsschmaus &amp; Co erhielt ich erst Nachricht von der Konzertabsage, als ich ein paar befreundete Musikveteranen kurzfristig zur Teilhabe an diesem weihnachtlichen Kontrastprogramm mit Livemusik animieren wollte. In der abschlägigen Rückantwort von meinem Basser-Freund Thomas per WhatsApp erfuhr ich folgende Überraschung:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="542" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Sunday-in-Jail_Absage-1024x542.jpg" alt="" class="wp-image-1018" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Sunday-in-Jail_Absage-1024x542.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Sunday-in-Jail_Absage-300x159.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Sunday-in-Jail_Absage-768x406.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Sunday-in-Jail_Absage.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aha. Angesagt gewesen war die alteingesessene Augsburger Band <strong>Sunday in Jail</strong> mit ihrem „Vintage Rock since 1996“, eine fünfköpfige Kombo unter anderem mit dem Urgestein Gebi Gebhardt am Schlagzeug. Und wer sie nicht kennt – auf ihrer Homepage heißt es: „Handverlesenes aus den Good Old Days der Rockgeschichte. Interpretationen von Pink Floyd, Cream, Manfred Mann, Stevie RayVaughn, Alex Oriental Experience, ZZ Top &amp; Co. Daraus ergibt sich unser sehr spezieller Sound-Cocktail &#8211; vom Klassiker bis zum lange nicht gehörten Kleinod. Getreu unserer Maxime: es muss rocken!“ Das tat es nun leider nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich witzelte auf die enttäuschende WhatsApp-Nachricht von Thomas zurück: <strong>„ … die Typen sind schon samstags im Knast!“</strong> Angebracht sind natürlich Genesungswünsche für die Corona-Kranken in ihrer knastähnlichen Quarantäne, welche ich hiermit gerne ausrichte, aber auch die Hoffnung auf ein anderes Konzert. Am besten sogleich! Ich googelte daher unter dem Suchbegriff <strong>„Saturday night in Jail“</strong> und fand diese interessanten Informationen und auch reichlich Musik, insofern ein <strong>launiges „Ersatzkonzert“</strong>:</p>



<p class="wp-block-paragraph">(1) <strong>KI behauptet:</strong> „Saturday Night in Jail“ is most notably the title of a blues song by <strong>Steve James</strong>, released in 2000 on the album „Boom Chang!“ The lyrics describe the experience of being arrested („the officer tells you &#8218;Son, you&#8217;ve been having too much fun&#8217;“) and the struggle to find someone to post bail on a Saturday night. The song is a staple in the acoustic and country blues scene, frequently performed by artists like Guy Forsyth and Elsie Franklin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(2) Die <strong>Original-Version von Steve James</strong> von seinem Album „Boom Chang“ gibt es auf YouTube unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=FPGK1OYa-48">https://www.youtube.com/watch?v=FPGK1OYa-48</a></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="680" height="570" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Steve-James_Saturday-Night-in-Jail.jpg" alt="" class="wp-image-1017" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Steve-James_Saturday-Night-in-Jail.jpg 680w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Steve-James_Saturday-Night-in-Jail-300x251.jpg 300w" sizes="(max-width: 680px) 100vw, 680px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">(3) Ebenfalls auf YouTube dann ein elaboriertes <strong>Lehrvideo „Learn to Play Blues Mandolin by Steve James“</strong>: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=eAu6GFDY2tg">https://www.youtube.com/watch?v=eAu6GFDY2tg</a></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="557" height="512" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Saturday-Night-in-Jail_Steve-James-Jonn-Sebastian.jpg" alt="" class="wp-image-1016" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Saturday-Night-in-Jail_Steve-James-Jonn-Sebastian.jpg 557w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Saturday-Night-in-Jail_Steve-James-Jonn-Sebastian-300x276.jpg 300w" sizes="(max-width: 557px) 100vw, 557px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">(4) Eine Liveperformance von <strong>Guy Forsyth and Jeska</strong> – recorded Live May 15, 2021 McGonigel&#8217;s Mucky Duck (Home of the Livest Music in Texas) – findet sich unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=p4EjVl2wNpE">https://www.youtube.com/watch?v=p4EjVl2wNpE</a></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="739" height="574" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Saturday-Night-in-Jail_Guy-Forsyth-and-Jeska.jpg" alt="" class="wp-image-1023" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Saturday-Night-in-Jail_Guy-Forsyth-and-Jeska.jpg 739w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Saturday-Night-in-Jail_Guy-Forsyth-and-Jeska-300x233.jpg 300w" sizes="(max-width: 739px) 100vw, 739px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">(5) Ein weitere Liveperformance aus Downunder, nämlich von <strong>Dirt Music</strong> – performing a Steve James Tune Saturday Night in Jail at The Mad Ass Folk Club, Broadway Hotel, Annerley Queensland on 20-10-2005 – gibt es unter: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=RPJg0Yo5A3I">https://www.youtube.com/watch?v=RPJg0Yo5A3I</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="472" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Saturday-Night-in-Jail_Dirt-Music-1024x472.jpg" alt="" class="wp-image-1015" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Saturday-Night-in-Jail_Dirt-Music-1024x472.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Saturday-Night-in-Jail_Dirt-Music-300x138.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Saturday-Night-in-Jail_Dirt-Music-768x354.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Saturday-Night-in-Jail_Dirt-Music.jpg 1177w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">(6) Nochmals Downunder, die <strong>Acoustic Union String Band</strong> mit ihrer „Performance of a Steve James song. Live at Brisbane Unplugged (The BUG) New Farm Bowls Club 17th April 2012“: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=G9lHKEBAbPk">https://www.youtube.com/watch?v=G9lHKEBAbPk</a></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="778" height="573" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Saturday-Night-in-Jail_Acoustic-Union-Ruffcut-Anderson.jpg" alt="" class="wp-image-1014" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Saturday-Night-in-Jail_Acoustic-Union-Ruffcut-Anderson.jpg 778w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Saturday-Night-in-Jail_Acoustic-Union-Ruffcut-Anderson-300x221.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Saturday-Night-in-Jail_Acoustic-Union-Ruffcut-Anderson-768x566.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/01/Saturday-Night-in-Jail_Acoustic-Union-Ruffcut-Anderson-130x95.jpg 130w" sizes="(max-width: 778px) 100vw, 778px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">(7) Ausführlichere (und wohl amtliche) Informationen zu Steve James bietet selbstverständlich <strong>Wikipedia</strong>, siehe dazu: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Steve_James_(blues_musician)">https://en.wikipedia.org/wiki/Steve_James_(blues_musician)</a>. Dort kann man auch erfahren, dass der US-amerikanische Folk-Blues-Musiker, Multiinstrumentalist, Sänger und Songwriter leider Anfang 2023 im Alter von 72 Jahren verstorben ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(8) Wer sich schließlich musikalisch und intensiv mit Steve James beschäftigen möchte, sei speziell die Publikation <strong>„The Steve James Songbook“</strong> empfohlen: <a href="https://acousticguitar.com/new-from-acoustic-guitar-the-steve-james-songbook/">https://acousticguitar.com/new-from-acoustic-guitar-the-steve-james-songbook/</a>. Dabei auch eine <strong>Reminiszenz</strong> unter: <a href="https://acousticguitar.com/remembering-roots-musician-steve-james/">https://acousticguitar.com/remembering-roots-musician-steve-james/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit:</strong> Schade, dass das Samstagskonzert von „Sunday in Jail“ ausgefallen ist. Aber dafür wissen wir nun einiges von der Blues&amp;Country-Nummer „Saturday Night in Jail“, über dessen Schöpfer Steve James sowie diverse Interpreten. Auch nicht schlecht, oder? Dennoch: ob samstags oder sonntags, wir freuen uns auf ein baldiges Nachholkonzert der Augsburger Jail-Kombo! Und vielleicht gibt es dann auch einen neuen Song in ihrem Repertoire … <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Text &amp; Bilder:</strong> Joe (Jochen Cantner)</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:21% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="659" height="1024" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Jochen-Joe-Cantner-659x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1619 size-full" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Jochen-Joe-Cantner-659x1024.jpg 659w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Jochen-Joe-Cantner-193x300.jpg 193w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Jochen-Joe-Cantner-768x1193.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Jochen-Joe-Cantner-989x1536.jpg 989w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Jochen-Joe-Cantner.jpg 1010w" sizes="(max-width: 659px) 100vw, 659px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading">Jochen &#8222;Joe&#8220; Cantner</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name Jochen Cantner steht für die breiten Themenfelder Natur, Umwelt und Kultur. Und unter seinem Künstlernamen Joe widmet er sich insbesondere dem Kulturgut Musik. Über die Blockflöte im Kleinkindalter näherte er sich diesem Metier zaghaft an, mitunter widerwillig. Der Durchbruch aber kam als Teenager, als er die Beatles im Fernsehen zu sehen und hören bekam – allerdings mit dem Schönheitsfehler, dass es diese fabelhafte Band da schon nicht mehr gab. Dennoch blieb er an der Gitarrenmusik hängen, spielte dann selbst in einigen unbedeutenden Augsburger Bands und Session-Formationen. Heute ist er noch immer fasziniert von Gitarrenheld*innen sowie Pop- und Rockmusik, mag aber die gesamte Vielfalt der Musikgenres. In seiner Betätigung als Publizist freut er sich, die Musikervereinigung KUKI e.V. redaktionell unterstützen zu können!</p>
</div></div>



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			</item>
		<item>
		<title>Karl Poesl über sein Projekt „Entfesselte Schätze“ (Volkslieder) und die Entstehungsgeschichte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karl Poesl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2025 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Volkslied]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 15. Oktober fand eine Pressekonferenz im Bombig statt, die das Release der 1. Single dieser Reihe bekannt gab. Die Idee zu dieser Reihe kam mir, als ich mit meinem Freund Daniel Vazquez wieder einmal akustisch jammte und wir kreuz und quer durch Bluegrass-Standards zumbelten. Dani ist nicht nur ein begnadeter Gitarrist – sowohl akustisch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 15. Oktober fand eine Pressekonferenz im Bombig statt, die das Release der 1. Single dieser Reihe bekannt gab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Idee zu dieser Reihe kam mir, als ich mit meinem Freund <strong>Daniel Vazquez</strong> wieder einmal akustisch jammte und wir kreuz und quer durch Bluegrass-Standards zumbelten. Dani ist nicht nur ein begnadeter Gitarrist – sowohl akustisch als auch mit seinem unerreichten Teleschwert – sondern auch ein Banjospieler von Weltklasse. Und so landeten wir irgendwann bei „Home sweet home“, einem Bluegrassklassiker. Und die Melodie trifft und macht was mit mir. Außerdem ist die Ähnlichkeit mit „Muss i denn“ verblüffend. Etwa zeitgleich erschienen zahlreiche Publikationen zum Thema „Entwertung der Musik“ und dem Zwang, sich der Stampede der Baitclicker von Spotify anzuschließen. Die Schlagzeile in der AZ „Es gibt keine Ohrwürmer mehr“ war dann der Zündfunke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ohrwürmer gibt es nämlich und sie sind nicht umsonst „Volkslieder“. Sie verfügen über eine eingängige Melodie, die mit dem Text leicht zu merken ist und emotional bewegt. Fast alle!!!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Volkslieder handeln vom Abschied aus der Heimat oder dem Vaterland und wurden als kulturelles Mitbringsel in das Zielland der Migration eingebracht. So ist „Oh Tannenbaum“ als Nationalhymne von Maryland in USA gelandet. Und Daniels erstes Lied in Argentinien auf der Gitarre als Stöps war „Lang lang ist´s her“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbstverständlich war mir die Problematik bewusst, weil „Volkslied“ und der NS-Begriff „völkisch“ artverwandt sind und deshalb die Begriffe „Volk, Heimat, Vaterland“ diskreditiert sind. Denn „völkisch“ bedeutet nun mal Ausgrenzung anderer. Um diese Vorurteile gar nicht erst aufkommen zu lassen, musste ich das Projekt international aufstellen. Dass es „Weltklasse“ werden musste, war klar. Wir mussten also die Volkslieder entnazifizieren und ihre Schönheit präsentieren ohne die Uniform und den 1,2,3 Marschtritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lösung: Bluegrass-Style! <strong>Mark Stoffel</strong> (Mando, Geige), <strong>Wil Maring</strong> (Voice), <strong>Dakota Holden</strong> (Dobro), <strong>Robert Bowlin</strong> (Upright Bass) und natürlich mein Daniel (Gitarre, Banjo) würden das Niveau garantieren. Und ich wollte unbedingt diese rotzfreche klare Stimme für „Muss i denn“: <strong>Gaby Weihmayer</strong>. Was das Mädl abgeliefert hat, davon kann man nur träumen.&nbsp; Doch wie bei den Beatles braucht es den einen, der die Technik, den Sound und das Psychoklavier kann: den „Sir“ <strong>Lotti Reinhard Heß</strong> mit seiner Studiotechnik in der Gubener Straße, dem Übungsraum von <strong>Clemens</strong>, <strong>Kraimers</strong>, <strong>Freewheelin Franklin</strong> und den <strong>Reggae Brothers</strong>. Und darüber proben <strong>Basanostra</strong> und <strong>Label Z</strong>. Da fühle ich mich auch „dahoam“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit waren „all ducks in a row“. Daniel arrangierte, die Monitortracks gingen in die USA, die Ergebnisse durchliefen meine Qualitätskontrolle und wurden durch Lotti zusammengeführt und veredelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ergebnis ist einfach unbeschreiblich. Man muss es gehört haben. Die Songs wird es nicht auf Streamingportalen geben. Perlen vor die Säue ist nicht mein Ding. Vinyl ist haptisch, man muss es bewusst wählen und da gehe ich mit der Zeit. Da ist dann eben ein QR-Code auf dem Ring, der einen MP3-Download ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Last not least habe ich mit <strong>Udo Suttrop</strong> einen Künstler, Layouter, Fotografen und Digitalexperten an der Hand, der meine Visionen besser umsetzt, als ich planen könnte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Epilog: Das Bombig mit <strong>Tommi</strong>, die Gaby an der Stimme, die Berichterstattung in der AZ (<strong>Bernd Hohlen</strong>), Neuen Szene (<strong>Thomas Krones</strong>) und von <strong>Arno Loeb</strong> sind Garanten, dass es ausschließlich um Musik und ein Kulturerbe geht. Und bezüglich der Frage an uns selbst: Wie gehen wir eigentlich selber mit unserer Muttersprache und den Begriffen „Heimat“, „Vaterland“, „Abschied“, „Identität“ um? Gelegenheit auch hier, mit sich ins Reine zu kommen und vor allem keine Angst vor kontroversen künstlerischen Projekten zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile autor" style="grid-template-columns:21% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="545" height="1024" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-545x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1292 size-full" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-545x1024.jpg 545w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-160x300.jpg 160w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-768x1442.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-818x1536.jpg 818w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-1091x2048.jpg 1091w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-scaled.jpg 1364w" sizes="(max-width: 545px) 100vw, 545px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading">Karl Poesl</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als „Berufsjugendlicher“ ist das Alter 72 nur eine Zahl und schützt keineswegs vor dem Beschreiten abenteuerlicher künstlerischer und kreativer Wege. Mit dem absoluten Gehör steht mir ein Helferchen zur Verfügung, das mich vor allzu viel Musiktheorie und Jazzpolizei schützt. Zum 1. Mal stand ich mit 14 bei einem Faschingsball im „Grünen Kranz“ auf der Bühne. Da hatte ich das Gefühl, dass mir alle auf die Hände starren. Das hat sich nach zig Auftritten etwas gelegt. Mit 129 Auftritten im legendären Raben darf ich mich Rekordhalter schimpfen. Und ich freue mich schon, Anekdoten und Tipps für MusikerInnen schreiben zu dürfen, die einen einsamen Plan haben, ohne digitale Gimmicks.</p>
</div></div>



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		<title>Augsburgs Stadtkultur in der Warteschleife</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Bommas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2022 07:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Stillstandsbericht Es fällt schwer, den aktuellen Zustand der stadtkulturellen Entwicklung anders als eine Dauerbaustelle im Stillstand zu beschreiben. Lässt man die vergangenen zehn Jahre Revue passieren, so fällt auf, dass aus all den aufwändigen Beteiligungsprozessen, Bürgerwerkstätten und Stadtteilgesprächen keinerlei stadtkulturellen Entwicklungsprozesse entstanden sind, die konzeptionell überzeugend zu einem guten Ende geführt worden wären. Die [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Stillstandsbericht</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es fällt schwer, den aktuellen Zustand der stadtkulturellen Entwicklung anders als eine Dauerbaustelle im Stillstand zu beschreiben. Lässt man die vergangenen zehn Jahre Revue passieren, so fällt auf, dass aus all den aufwändigen Beteiligungsprozessen, Bürgerwerkstätten und Stadtteilgesprächen keinerlei stadtkulturellen Entwicklungsprozesse entstanden sind, die konzeptionell überzeugend zu einem guten Ende geführt worden wären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle (aber uralte) Idee der „Stadtteilgespräche“ mit Ausblendung einzelner Bereiche statt Verknüpfung ist mehr eine Alibisache – wichtige Anregungen zur Stadtteilkultur kamen schon vor Jahren aus den Bürgerwerkstätten und Beteiligungsworkshops, wurden nie umgesetzt, verschwanden in den Schubladen der jeweiligen Referent<em>innen und Amtsleiter</em>innen. Auch seit Beginn der schwarz-grünen Koalitionsregierung ist kein Aufbruch zu verspüren, vielmehr Mangelverwaltung und Ausquetschen des Ist-Zustands. Die gesamte städtische Planungsarbeit vom Theater über Brecht bis zum Verkehr und den Schulen ein einziges Desaster. Dieses Warten darauf, dass mal was Substantielles passiert, vorhandene Ideen umgesetzt und Geld dafür eingesetzt wird, dass mal kreativ gedacht und gehandelt wird, macht wütend und bremst jeden Elan, zumal man den Eindruck gewinnt, dass der Stillstand von der aktuellen Stadtregierung gefeiert wird – doch alles toll. Wirklich?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die viel besungene Brecht-Pflege ist ein Armutszeugnis. Das Brechtfestival – früher mal ein Aushängeschild mit ambitionierter Neugestaltung – ist im ständigen Wechsel der Zuständigkeiten und Ideenvielfalt abgesoffen und zur Routine geworden. Das Brechthaus – ideal für ein Writers-in-Residence-Konzept, ein interessanter literarischer Treffpunkt, Heimat einer Ideenwerkstatt – dümpelt ohne Zukunftsperspektive dahin. Vorschläge zur Belebung werden abgeblockt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die neu aufgestellte Erinnerungskultur mit eigenem Referatszuschnitt und dem Vorzeigemodell „Halle F116 im Sheridangelände“ verfügt über ein gutes, deutschlandweit beachtetes Konzept mit Alleinstellungsmerkmal zur Verknüpfung von Nazivergangenheit und Amerika in Augsburg, liegt aber auf Eis. Das Sheridangelände drumherum wird baulich und infrastrukturell weiterentwickelt, die Halle gerät in Vergessenheit und wird zur architektonischen Herausforderung, ideenlose Bespielungsvarianten überwiegen, ehrenamtliche Kooperationspartner*innen (Geschichtswerkstatt, VVN, Bürgeraktion Pfersee) warten auf Infos und Beteiligung, die interessante, als Appetithäppchen gedachte Anne-Frank-Ausstellung muss ins Rathausfletz ausweichen, obwohl für F116 konzipiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein „Römisches Museum“, eigentlich ein bundesweites Alleinstellungsmerkmal mit den aktuellen archäologischen Funden, eine Standortentscheidung für die Dominikaner-Kirche so nebenbei ohne stadtkulturelle Debatte, Expert*innenmeinungen laufen ins Leere, wegen Theaterneubau keine Mittel frei, alles auf Eis gelegt – Warteschleife! Ein großes Fragezeichen auch die aktuelle Trennung von Friedensfest und Festival der Kulturen als unterschiedliche Veranstaltungseinheiten (auch der verwaltungsinternen Zuständigkeiten) statt besserer Verknüpfung und Zukunftsfähigkeit und nicht zuletzt der Staatstheater-Neubau: schlechte Kommunikation mit der interessierten Öffentlichkeit, seit 2 Jahren Stillstand, aktuelle Aussagen zu Finanzierungsproblemen mit Kostensteigerung auf ca. 360 Mio. €, bald wohl 400 Mio. € (Verdoppelung der Kostenschätzung von 2016/17 wie damals vorausgesagt) und Sanierungsdauer bis 2029 mit Schuldzuweisungen an Fachbüro und ohne Aussagen zu möglichen Teillösungen, zum kreativen Weiterdenken von Martinipark und Ofenhaus im Gaswerk, Theater der Zukunft – die Warteschleife schlechthin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dazu noch zwei aktuelle stadtpolitische Entscheidungen, die einfach ärgerlich sind: Das <strong>FÖRDERKONZEPT RÄUME für FREIE SZENE</strong> geht an der Augsburger Realität vorbei, ist nicht auf Augsburger Verhältnisse abgestimmt, es fehlt der Nachhaltigkeitsgedanke bei gleichzeitigem Zwang zur Selbstoptimierung, die Amateur- und Hobbykünstler*innen bleiben mal wieder außen vor. Noch ärgerlicher der Bohei um „500 Jahre Fuggerei“ – ein konzeptionsloses und unkritisches Abfeiern, kein eigentlich gebotenes, notwendiges internationales Symposion zur Funktion, Bedeutung, Rolle der Fugger, die Arbeit des Fugger-und-Welsermuseums zur kritischen Aufarbeitung des rassistisch-kolonialistischen Narrativs der Fugger bleibt außen vor; die Fuggerei (im Moment ein touristisch-sozialer Menschenzoo) als Zukunftsmodell sozialen Wohnens eine schlichte Behauptung ohne Nachhaltigkeitskonzept, der Holzbau auf dem Rathausplatz samt Infomaterial ein Hohn in Sachen Fugger-Forschung!</p>
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