Bandwissen: ein Feature der Münchner Band „KissMan“ (Teil 1)

Bands & Leute Konzerte Porträt

Beim vorliegenden Beitrag handelt es sich um „Bandwissen“ in einer etwas breiter angelegten Form, und zwar in zwei Teilen und ausgehend von der Projektierung „KUKI Your Stage!“.

Im ersten Teil gibt es ein praxisnahes Bandportrait und damit Basiswissen zur Newcomer-Band „KissMan“ aus München. Dabei werden ihre ersten Auftritte beleuchtet, so insbesondere auch bei „KUKI Your Stage!“ im Bombig Bar & Garage.

Der zweite Teil widmet sich den speziellen Bandwissen-Kategorien Technik, Booking und Marketing. Hier kommt die Bandleaderin Sabrina Kisslinger unmittelbar per Interview zu Wort.

Teil 1

Bekanntermaßen unterstützt die Augsburger Musikervereinigung KUKI – Musikkultur für Augsburg e. V. mit ihrem Projekt „KUKI Your Stage!“ Newcomer-Bands aller Couleur. Die zentrale Idee dahinter: „Wir wollen immer möglichst eine Augsburger Band mit einer von Auswärts im Double-Feature (kein Support!) auf die Bühne bringen und streben auch einen Austausch in den Heimatstädten der anderen Bands an.“ (Siehe dazu alle Infos unter: https://www.kuki-augsburg.de/yourstage-ab-auf-die-buehne/)

Vor einiger Zeit, es war Anfang September letzten Jahres, hatte ich Gelegenheit, einer solchen Your-Stage-Veranstaltung im Vereinsheim Bombig Bar & Garage mehr oder weniger zufällig beizuwohnen und zudem einen launigen und persönlichen Nachbericht für die Neue Szene Augsburg zu verfassen (direkter Beitrag-Link: https://shorturl.at/9Jdxu). Dabei ging es speziell um die Band „KissMan“ aus München, deren erste Proben Ende 2024 erfolgten und bald darauf die Feuertaufe im Mai 2025. Diese Newcomer-Band beeindruckte mich zunächst mit ihrem besonderen Equipment und dann in Aktion durch die erfrischende und kompakte Darbietung. KissMan ist eine AOR-Rockband (d. h. Adult Oriented Rock) mit bekannten und zum Teil neu arrangierten Songs von CCR, REM, Neil Young, Bruce Springsteen, Foo Fighters, Bryan Adams und vielen anderen Topacts aus den 60er- bis 90er-Jahren. Im Nachgang zum Bombig-Konzert konnte ich mich mit der vierköpfigen Kombo anfreunden und begleitete sie bei Folgeauftritten in der Region, so in der Bonanzbar in Neu-Ulm, in der Szenerie Drehleier in München und vor kurzem nochmals in der Bonanzbar bei einem Weihnachts-Special.

KissMan im KUKI-Vereinsheim Bombig Bar & Garage in Augsburg am 5.9.2025. Das Line-up: Sabrina Kisslinger (vocals, guitar), Michael Sachmann (lead guitar), „Jenfry“ Gianfranco Pianura (bass, voc) und Sebastian Spindler (drums, voc). Die zweite Band beim Format „KUKI Your Stage!“ war übrigens die Progrock-Formation „Obazda“, ebenfalls aus dem Münchner Raum.

KissMan in der Bonanzbar in Neu-Ulm am 13.9.2025. Nebenbei: Als Opener fungierten die Lokal-Matadoren „Bleeding Fingers“ mit ihrem sogenannten Hip Shakin‘ Alternative Rock.

KissMan in der Szenerie Drehleier in München am 13.9.2025. Dort war KissMan der Opener für „The Jan Solo Project“ aus München, bekannt für Bluesrock, Americana und Soul. Dabei gab es eine Veränderung im KissMan-Lineup: Bassist Jenfry stand nicht mehr zur Verfügung, als temporärer Ersatz fungierte der sehr erfahrene und versierte Michael „Mike“ Kaupp, der bereits seit 1975 mit verschiedenen hochkarätigen Formationen (u. a. Who Knows, History Lane) unterwegs und entsprechend bekannt ist. Er wäre als ständiges Bandmitglied mit seinem gewaltigen Bassspiel und seiner Bühnenpräsenz natürlich eine Hausnummer. Den Altersunterschied bei KissMan machte er in der Drehleier locker wett, indem er sein Markenzeichen Kopftuch gegen die „KissMan Cap“ austauschte. Im Gespräch meinte er zu mir, „die Kappe macht einen glatt 20 Jahre jünger!“ – das musste ich dann auch gleich ausprobieren, hoffentlich stimmt’s.

KissMan beim Weihnacht-Special „Nikolaus Unplugged“ wieder in der Bonanzbar am 6.12.2025, fast kabellos und in reduzierter Formation. Weitere Mitstreiter waren die Kombo „Ohrwurm“ sowie „Wolfe“ Wolfgang Schwarz, der charismatische Sänger & Gitarrist der weithin bekannten „The Brandon Wolfe Band“. KissMan’s stimmiger Sound wurde auch mit Akustikgitarren gut transportiert. Durch die fehlende Basis, sprich Bass & Drums, kam der Gesang besonders gut zur Geltung. Eine ansprechende Variante, die man gerne öfters hören möchte!

Teil 2 gibt’s hier!

Text & Fotos: Joe (Jochen Cantner)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert