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	<title>Bandwissen - KUKI Express - Augsburg</title>
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	<description>Online-Magazin für Musik, Kultur und Lifestyle</description>
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	<title>Bandwissen - KUKI Express - Augsburg</title>
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	<item>
		<title>Von der Songauswahl zum Leadsheet – mit MuseScore Studio klappt’s</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Peschanel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bandwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[KUKI Karaoke Band]]></category>
		<category><![CDATA[Leadsheet]]></category>
		<category><![CDATA[MuseScore Studio]]></category>
		<category><![CDATA[Notationssoftware]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie verwandelt man einen Karaoke-Hit in eine spielfertige Bandvorlage? Ein Gastbeitrag von Jürgen Peschanel zeigt, wie das mit MuseScore Studio gelingt – von der ersten Akkordsuche bis zum druckfertigen Leadsheet, Schritt für Schritt erklärt vom Kapellmeister der KUKI Karaoke Band. Am Anfang der KUKI Karaoke Band war uns klar, dass wir alle dieselben Voraussetzungen benötigen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/von-der-songauswahl-zum-leadsheet-mit-musescore-studio-klappts/">Von der Songauswahl zum Leadsheet – mit MuseScore Studio klappt’s</a> erschien zuerst auf <a href="https://express.kuki-augsburg.de">KUKI Express - Augsburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em><em><strong>Wie verwandelt man einen Karaoke-Hit in eine spielfertige Bandvorlage? Ein Gastbeitrag von Jürgen Peschanel zeigt, wie das mit MuseScore Studio gelingt – von der ersten Akkordsuche bis zum druckfertigen Leadsheet, Schritt für Schritt erklärt vom Kapellmeister der KUKI Karaoke Band.</strong></em></em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Anfang der <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandsundleute/portraet/wir-gehen-nicht-auf-die-saenger-ein-zu-besuch-bei-einer-probe-der-kuki-karaoke-band/"><strong>KUKI Karaoke Band</strong></a> war uns klar, dass wir alle dieselben Voraussetzungen benötigen, um als Band spielen zu können. Nach einigen kläglichen Versuchen, etwas Brauchbares für uns zu basteln – z. B. in Excel oder Word –, bin ich auf das Programm MuseScore Studio gestoßen. Dabei handelt es sich um ein kostenfreies Notationsprogramm. Natürlich kann man sich auch Plug-ins und Leadsheets im Programm kaufen, wenn man will. Auf meinem Windows-Rechner läuft aktuell die Version 4.7.4.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vorbereitung: ein neues Leadsheet anlegen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Erstellung eines Leadsheets braucht es zunächst den gewünschten Song. Nach der Auswahl geht es erst mal ans Suchen. Für die Erstellung benötige ich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>den Text</li>



<li>den Song (die Aufnahme zum Reinhören, um Taktwechsel oder leicht versetzte Akkorde zu erkennen)</li>



<li>die Akkorde</li>



<li>die Komponisten und Texter (Ehre, wem Ehre gebührt!)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Aus der Zeit, als wir noch alles auf Papier hatten, stammt meine Prämisse, dass zwei Seiten genügen müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und schon kann es losgehen. Nach dem Starten des Programms hat man die Möglichkeit, ein vorhandenes Leadsheet zu öffnen, ein Leadsheet zu importieren (kostenpflichtig) oder auch ein neues zu erstellen. Hier wähle ich ein neues Leadsheet aus. Es öffnet sich ein Fenster, in dem abgefragt wird, was man erstellen möchte. Entweder kann man gleich Instrumente auswählen oder mit einer Vorlage arbeiten. Ich nehme immer die Vorlage „<em>General – Treble Clef“</em>. Mit dem Button „weiter“ kommt man zu den weiteren Partiturinformationen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Tonart, Taktart, Tempo</li>



<li>Anzahl der Takte (hier gebe ich immer 60 ein, kann man aber jederzeit anpassen)</li>



<li>Titel, Komponist, Texter, Untertitel und Urheberrechtsangaben</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eingabe bei „Titel“ wird später auch als Dokumentenname beim Speichern übernommen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="385" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/08/MuseScore-Leadsheet-Bitch-Detail-1024x385.jpg" alt="" class="wp-image-1927" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/08/MuseScore-Leadsheet-Bitch-Detail-1024x385.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/08/MuseScore-Leadsheet-Bitch-Detail-300x113.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/08/MuseScore-Leadsheet-Bitch-Detail-768x288.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/08/MuseScore-Leadsheet-Bitch-Detail-1536x577.jpg 1536w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/08/MuseScore-Leadsheet-Bitch-Detail.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><span class="media-credit">Jürgen Peschanel</span> Kopfzeile eines neuen Leadsheets in MuseScore Studio mit Titel-, Untertitel- und Komponistenangaben.</figcaption></figure>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Programmaufbau von MuseScore Studio</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Oben im Fenster befindet sich die typische Windows-Menüleiste, darunter eine Zeile, in der man unter anderem auch ein Mischpult aufklappen kann. In der folgenden Zeile stehen Notenwerte, Pausen, Versetzungszeichen etc. Darunter ist der Bildschirm zweigeteilt: Links sind Paletten, Eigenschaften und Layout, rechts ist das Leadsheet.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Akkorde und Struktur einfügen</strong></h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Alle Takte mit Strg+A markieren und über „Werkzeuge“ → „mit Schrägstrichen füllen“ vorbereiten – jeder Schrägstrich steht für einen Taktschlag (bei Arbeiten mit Noten entfällt dieser Schritt).</li>



<li>Den Song nebenbei anhören, um Taktwechsel oder leicht versetzte Akkorde zu erkennen – im Beispiel „Bitch“ steckt am Ende der ersten Strophe ein 2/4-Takt.</li>



<li>Den passenden Schrägstrich anklicken und mit Strg+K den Akkord eintragen – im Beispiel „Bitch“ stehen die Akkorde etwa beim Intro auf dem ersten und vierten Taktschlag.</li>



<li>Sich wiederholende Song-Abschnitte markieren, um das Leadsheet kompakter zu halten – im Beispiel etwa die zweite Strophe und der Chorus; so lassen sich 16&nbsp;Takte sparen.</li>



<li>Zusätzliche Informationen wie Intro, Bandinfos oder Songtext über die Palette „Text“ ergänzen.</li>



<li>Bei Bedarf Takt und Akkorde feinjustieren, etwa wenn Akkorde nicht exakt auf dem Takt liegen oder sich die Taktart ändert (z. B. von 4/4 auf 3/4).</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn das Leadsheet dann fertig und gespeichert ist, sieht es bei mir beispielhaft so aus:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="709" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/08/MuseScore-Leadsheet-Bitch-komplett-1024x709.jpg" alt="" class="wp-image-1928" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/08/MuseScore-Leadsheet-Bitch-komplett-1024x709.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/08/MuseScore-Leadsheet-Bitch-komplett-300x208.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/08/MuseScore-Leadsheet-Bitch-komplett-768x532.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/08/MuseScore-Leadsheet-Bitch-komplett-1536x1064.jpg 1536w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/08/MuseScore-Leadsheet-Bitch-komplett.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><span class="media-credit">Jürgen Peschanel</span> Fertiges Leadsheet mit Akkorden, Formteilen und farblich hervorgehobenen Bandinfos.</figcaption></figure>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die farblichen Anpassungen habe ich in der Palette „Eigenschaften“ vorgenommen. Zudem kann man über das Register „Layout“ Instrumente hinzufügen. Das nutze ich für mich, wenn ich die FX-Gitarre z. B. als Geige spiele.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Export und weiterführende Infos</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Schluss kann man das Leadsheet exportieren, beispielsweise als PDF, MP3, MIDI etc. Wenn ihr euch MuseScore Studio mal anschauen wollt, findet ihr es unter <a href="https://musescore.org/de"><strong>https://musescore.org/de</strong></a>. Erklärende Videos dazu gibt’s außerdem auf YouTube.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:24% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="632" height="883" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Question-Mark.png" alt="" class="wp-image-1728 size-full" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Question-Mark.png 632w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Question-Mark-215x300.png 215w" sizes="(max-width: 632px) 100vw, 632px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading">Fragen, Anregungen und Wünsche?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hast du <strong>Fragen</strong>, <strong>Anregungen</strong> oder besondere <strong>Wünsche</strong> zu unserer Vereinszeitung? Möchtest du <strong>Lob</strong> loswerden oder <strong>Kritik</strong> äußern? Dann schreib uns einfach eine <strong>E-Mail</strong> an <a href="mailto:redaktion@express.kuki-augsburg.de">redaktion@express.kuki-augsburg.de</a>. <br>Wir freuen uns auf dein <strong>Feedback</strong> und melden uns schnellstmöglich bei dir!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Cover- vs. Tribute-Band – Erwartungen und Erfahrungen eines Musikers</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabrina Kisslinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bandwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Sabrina Kisslinger]]></category>
		<category><![CDATA[Tribute-Bands]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da sich mein lieber Kollege Flat.Mojo vor einigen Monaten schon Gedanken über Cover- oder eigene Songs gemacht hat, möchte ich dieses Mal weiter in den Bereich der Coverbands abtauchen, den vielleicht 100%-Coverbandbereich könnte man sagen – die Tribute-Bands. Vor einigen Jahren habe ich eine Anfrage von einer der bekannteren deutschen Frauen-AC/DC-Tribute-Bands erhalten, ob ich an [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Da sich mein lieber Kollege Flat.Mojo vor einigen Monaten schon Gedanken über <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/eigene-songs-oder-cover-was-ist-der-richtige-weg-fuer-neue-bands/">Cover- oder eigene Songs</a> gemacht hat, möchte ich dieses Mal weiter in den Bereich der Coverbands abtauchen, den vielleicht 100%-Coverbandbereich könnte man sagen – die Tribute-Bands.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Jahren habe ich eine Anfrage von einer der bekannteren deutschen Frauen-AC/DC-Tribute-Bands erhalten, ob ich an der Rolle des Angus Young (Leadgitarre) interessiert sei. Zu der Zeit war ich als Gitarristin noch aktiver, ihr kennt mich jetzt wahrscheinlich mehr als Sängerin <em>(KUKI-Express-Artikel <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/lampenfieber-ein-kleines-bisschen-geschichte-aber-hauptsaechlich-ein-erfahrungsbericht/">Lampenfieber</a>)</em>. Noch bevor ich mich entschieden hatte, war ich schon gedanklich auf der Suche nach dem richtigen Equipment (ihr dürft jetzt schmunzeln, hehe): ich hatte mich schon mit einer Gibson SG, Marshall Verstärkern und in Schuluniform gesehen. Das ist meine Vorstellung der Erfüllung einer Rolle in einer Tribute-Band: 100 % Kopie. Sound und Optik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ist das wirklich so? Hat jeder diese Erwartung?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deswegen habe ich etwas mehr Recherche betrieben im Bereich der Tribute-Bands. Und was mir sofort auffiel, waren die Unterschiede. Manche hatten optisch nichts gemein mit dem Original (ohne Berücksichtigung des Geschlechts), weder die Outfits erinnerten an die Heroes noch die Instrumente. Andere waren eine 100&nbsp;% Kopie inkl. Bühnenbild (zig Marshall-Boxen, Pyrotechnik usw.). Ich als Musiker bin doch eher negativ überrascht, wenn ich einen Angus (um beim obigen Beispiel zu bleiben) mit einer Fender Stratocaster oder Ibanez RG sehe und auch keine Schuluniform getragen wird. Tribute heißt für mich „Kopie des Originals“. &nbsp;Ansonsten wäre es doch eher eine „normale“ Coverband, die einen Fokus auf AC/DC hat. Oder? Was meint ihr?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber um wieder was zu lernen, bemühen wir jetzt mal <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tribute-Band">Wikipedia</a>:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Eine Tribute-Band ist eine Musikgruppe aus dem Bereich der Popmusik oder Rockmusik, deren Ziel es ist, Musikstücke einer bekannten Band möglichst originalgetreu wiederzugeben. (…) Im Gegensatz zu einer Coverband (…) konzentrieren sich Tribute-Bands in erster Linie auf das perfekte Nachahmen einer bekannten Band. Dabei beschränken sie sich oft nicht nur auf das Kopieren der Musik, sondern eifern ihren Vorbildern auch im äußeren Erscheinungsbild nach.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ok, laut deren Definition liege ich jetzt mal nicht so falsch mit meinen Erwartungen. Ja, ich spreche konkret von Erwartungen. Tribute-Bands rufen oft höhere Eintrittspreise als „normale“ Coverbands auf und Hardcorefans kennen natürlich die Songs der Originalkünstler (die vielleicht auch schon verstorben sind) und möchten eintauchen in einen Abend, der sie in die Zeit zurückversetzt, als eben diese Originalkünstler (noch) selbst auf der Bühne standen. Mein aktueller Eindruck ist auch, dass Tribute-Bands sehr gefragt sind. Liegt das daran, dass die Originalkünstler oft schon gestorben sind oder nicht mehr auf Tour gehen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht sind damit die Wünsche an eine Tribute-Band relativ einfach zusammengefasst: einen schönen Abend verbringen mit den Songs, die man eventuell nicht mehr vom Originalkünstler live hören kann, aber das Gefühl von damals wiederbringen. Doch es bleibt die spannende Frage: Gehört das Outfit dazu? Für mich ja, aber ich denke, nicht für alle. Sound gehört schließlich auch noch dazu, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fragen über Fragen &#8211; und damit darf jetzt hemmungslos diskutiert werden &#8211; los geht’s! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60a.png" alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens: Schlussendlich hatte ich mich gegen die Rolle des Angus der Frauen-AC/DC-Tribute-Band entschieden, weil ich keine Sologitarristin war und das auch in der geforderten Kürze der Zeit nicht geworden wäre. Aber Spaß hat das Gear-Suchen schon gemacht, haha!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Titelbild KI-generiert</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:24% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="632" height="883" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Question-Mark.png" alt="" class="wp-image-1728 size-full" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Question-Mark.png 632w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Question-Mark-215x300.png 215w" sizes="(max-width: 632px) 100vw, 632px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading">Fragen, Anregungen und Wünsche?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hast du <strong>Fragen</strong>, <strong>Anregungen</strong> oder besondere <strong>Wünsche</strong> zu unserer Vereinszeitung? Möchtest du <strong>Lob</strong> loswerden oder <strong>Kritik</strong> äußern? Dann schreib uns einfach eine <strong>E-Mail</strong> an <a href="mailto:redaktion@express.kuki-augsburg.de">redaktion@express.kuki-augsburg.de</a>. <br>Wir freuen uns auf dein <strong>Feedback</strong> und melden uns schnellstmöglich bei dir!</p>
</div></div>



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<p>Der Beitrag <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/cover-vs-tribute-band-erwartungen-und-erfahrungen-eines-musikers/">Cover- vs. Tribute-Band – Erwartungen und Erfahrungen eines Musikers</a> erschien zuerst auf <a href="https://express.kuki-augsburg.de">KUKI Express - Augsburg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Booking (Teil 1): Seid ihr bereit? Der ehrliche Selbstcheck vor dem ersten Gig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benny Lück]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bandwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Booking]]></category>
		<category><![CDATA[KUKI e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Bandorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[EPK]]></category>
		<category><![CDATA[Erster Gig]]></category>
		<category><![CDATA[Lampenfieber]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchsbands]]></category>
		<category><![CDATA[Newcomer]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcheck]]></category>
		<category><![CDATA[YourStage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gefühlt jammert gerade jede Band, dass Booking immer schwieriger wird und immer mehr Zeit frisst. Ihr schreibt fünf Veranstalter an und steht am Ende mit einer halben Zusage da. Wie kommt man als Newcomer-Band da überhaupt an Gigs? Genau darum geht es in dieser Serie: Wir nehmen euch mit auf den Weg von der Probe [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/booking-teil-1-seid-ihr-bereit-der-ehrliche-selbstcheck-vor-dem-ersten-gig/">Booking (Teil 1): Seid ihr bereit? Der ehrliche Selbstcheck vor dem ersten Gig</a> erschien zuerst auf <a href="https://express.kuki-augsburg.de">KUKI Express - Augsburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Gefühlt jammert gerade jede Band, dass Booking immer schwieriger wird und immer mehr Zeit frisst. Ihr schreibt fünf Veranstalter an und steht am Ende mit einer halben Zusage da. Wie kommt man als Newcomer-Band da überhaupt an Gigs?</strong></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau darum geht es in dieser Serie: Wir nehmen euch mit auf den Weg von der Probe auf die Bühne – von der Frage, ob ihr grundsätzlich bereit seid, über ein überzeugendes Künstlerprofil und den richtigen Kontakt zu Veranstaltern bis hin zu Verträgen, Gagen und der letzten Vorbereitung vor dem großen Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Los geht’s mit dem ersten und vielleicht wichtigsten Schritt: dem ehrlichen Blick auf euch selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr probt seit Monaten. Die Songs sitzen. Alle in der Band ziehen mit. Irgendwie fühlt es sich an, als könnte es losgehen – aber irgendwie auch nicht. Willkommen im Club. Die meisten Newcomer-Bands hängen irgendwann in genau dieser Schwebe fest: zwischen „Wir brauchen noch ein bisschen“ und „Wann, wenn nicht jetzt?“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was „bereit“ wirklich bedeutet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Spoiler: Es gibt keinen perfekten Moment. Keine Band ist jemals zu 100&nbsp;Prozent fertig. Aber es gibt einen Punkt, ab dem ihr mit einem vernünftigen Ergebnis auftreten könnt. Diese Auftrittsreife hängt ab vom <strong>Repertoire</strong>, von der <strong>Technik</strong> und vom <strong>Kopf</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Repertoire: Wie viele Songs braucht ihr?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für einen ersten Auftritt in einem Club oder bei einem Open-Stage-Format reichen oft 15 bis 20&nbsp;Minuten – bei rund fünf Minuten pro Song, inklusive kurzer Ansagen und etwas Puffer für Applaus, sind das drei bis vier Titel. Für ein komplettes Konzert braucht es deutlich mehr: Ein typisches 45-Minuten-Set bedeutet etwa neun Nummern, ein 60-Minuten-Set entsprechend rund zwölf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig dabei: Das Set muss nicht nur existieren – es muss <strong>sitzen</strong>. Das heißt, ihr spielt die Songs nicht nur fehlerfrei durch, sondern könnt sie auch dann bringen, wenn ihr aufgeregt seid, der Monitor schlecht klingt oder jemand im Publikum euch ablenkt. Was im vertrauten Proberaum klappt, muss auch unter Druck auf der Bühne klappen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein einfacher Test: Spielt euer Set einmal komplett durch, ohne anzuhalten – egal was passiert. Wenn das funktioniert, seid ihr näher dran, als ihr denkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Technik: Habt ihr das nötige Equipment?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr benötigt keine High-End-Ausrüstung. Eine solide Grundausstattung genügt für den Anfang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein paar Grundfragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Besitzt ihr livetaugliche Instrumente?</li>



<li>Habt ihr geklärt, wer welches Equipment mitbringt?</li>



<li>Braucht ihr eigene Verstärker oder stellt alles die Venue?</li>



<li>Habt ihr ausreichend Kabel, Ersatzsaiten, Ersatzsticks etc.?</li>



<li>Gibt es in eurer Band jemanden, der mit Bühnentechnik umgehen kann?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Venues für Newcomer stellen eine Grundausstattung – verlassen könnt ihr euch darauf allerdings nicht. Ein eigener kleiner Technikcheck vor dem Booking erspart euch später Stress.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie andere Musikerinnen und Musiker ihre Technik-Basics organisieren – von beschrifteten Kabeltrommeln bis zum Ersatzplektrum – lest ihr in <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/band-basics-1-was-wirklich-zaehlt-organisation-im-bandalltag/"><strong>Band-Basics (1): Was wirklich zählt – Organisation im Bandalltag</strong></a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kopf: Seid ihr mental bereit?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Lampenfieber ist normal und geht bei den meisten irgendwann weg. Ihr dürft euch davon nicht aus der Bahn werfen lassen. Wenn man weiß, dass man in den ersten dreißig Sekunden auf der Bühne komplett erstarrt, dann aber wieder funktioniert, ist das okay. Wer Angst hat, nach einem schlechten Gig nie wieder auftreten zu wollen, sollte vielleicht zunächst ein paar Mal vor kleinem, vertrautem Publikum spielen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="975" height="1024" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Nadja-Hadek_Teilnehmer-Nachwuchsband-Festival-2025-975x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1778" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Nadja-Hadek_Teilnehmer-Nachwuchsband-Festival-2025-975x1024.jpg 975w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Nadja-Hadek_Teilnehmer-Nachwuchsband-Festival-2025-286x300.jpg 286w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Nadja-Hadek_Teilnehmer-Nachwuchsband-Festival-2025-768x807.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Nadja-Hadek_Teilnehmer-Nachwuchsband-Festival-2025-1462x1536.jpg 1462w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Nadja-Hadek_Teilnehmer-Nachwuchsband-Festival-2025.jpg 1600w" sizes="(max-width: 975px) 100vw, 975px" /><figcaption class="wp-element-caption"><span class="media-credit">Nadja Hadek</span> Teilnehmer beim Nachwuchsband-Festival 2025</figcaption></figure>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Tipp: Formate wie <a href="https://www.kuki-augsburg.de/yourstage-ab-auf-die-buehne/"><strong>KUKI YourStage!</strong></a> oder <a href="https://www.kuki-augsburg.de/kuki-sucht-die-nachwuchsbands/"><strong>KUKI sucht die Nachwuchsbands</strong></a> geben euch die Möglichkeit, erste Bühnenerfahrungen in einem sicheren Rahmen zu sammeln – ohne den Druck einer kompletten Eigenveranstaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie intensiv man sich mit dem eigenen Lampenfieber auseinandersetzen kann, zeigt <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/lampenfieber-ein-kleines-bisschen-geschichte-aber-hauptsaechlich-ein-erfahrungsbericht/"><strong>Sabrinas Erfahrungsbericht</strong></a> – ehrlich, persönlich und mit vielen Tipps aus erster Hand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das, was eine Band über die Bühne hinaus zusammenhält, spielt eine Rolle: mehr dazu in <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/band-basics-3-praesenz-grenzen-reflexion-was-bands-zusammenhaelt/"><strong>Band-Basics (3): Präsenz, Grenzen, Reflexion</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Konzentriert euch auf einen einzelnen Auftritt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Newcomer neigen dazu, sich zu viel auf einmal vorzunehmen. Eine kleine Tour mag verlockend klingen – aber sie bedeutet mehrere Locations, mehrere Anfahrten, vielleicht Übernachtungen, und an mehreren Tagen in Folge muss die Band auf den Punkt liefern. Das ist ein ganz anderer Sport als ein einzelner Gig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Startet lieber mit <strong>einem Datum </strong><strong>und</strong> <strong>einer Location</strong>. Der Vorbereitungsaufwand bleibt überschaubar, und ihr könnt viel lernen, ohne euch gleich zu überfordern. Für den Anfang gilt fast immer: Ein einzelner Gig in der eigenen Stadt ist mehr wert als mehrere Auftritte, die ihr euch zu früh vorgenommen habt. Die Mini-Tour kommt später von ganz allein – wenn ihr so weit seid.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die häufigsten Fehler</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim ersten Booking schleichen sich immer wieder folgende Fehler ein:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zu wenig Repertoire, zu früh gebucht.</strong> Drei Songs reichen nicht für einen Abend. Plant lieber länger und habt am Ende mehr Material, als ihr braucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kein Back-up-Plan bei Ausfällen.</strong> Was passiert, wenn ein Bandmitglied krank wird? Wenn ihr das noch nie besprochen habt, ist jetzt ein guter Zeitpunkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unrealistische Erwartungen ans Publikum.</strong> Am Anfang werden vermutlich keine Massen zu euch strömen – und das ist okay. Geht mit dem Ziel rein, etwas zu lernen, nicht mit dem Ziel, zu beeindrucken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Technik unterschätzen.</strong> Ein Soundcheck braucht Zeit. Wer erst zehn Minuten vorher aufschlägt, hat ein Problem.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kein Setlist-Management.</strong> Überlegt euch nicht nur, welche Songs ihr spielt, sondern auch in welcher Reihenfolge und warum. Ein gut strukturiertes Set macht einen großen Unterschied.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstcheck: 10&nbsp;Fragen vor dem ersten Booking</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beantwortet diese zehn Fragen so ehrlich wie möglich, bevor ihr damit anfangt, Venues anzuschreiben:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Haben wir genug Songs für ein Set der geplanten Länge – und sitzen sie wirklich?</li>



<li>Können wir das Set durchspielen, ohne anzuhalten – auch wenn etwas schiefgeht?</li>



<li>Haben wir das nötige Equipment und wissen wir, wer was mitbringt?</li>



<li>Gibt es in unserer Band jemanden, der Bühnentechnik grundlegend versteht?</li>



<li>Haben wir schon einmal vor Publikum gespielt – auch wenn es nur Freunde waren?</li>



<li>Wissen alle Bandmitglieder, was auf sie zukommt, und sind alle dabei?</li>



<li>Haben wir einen Plan, wenn jemand kurzfristig ausfällt?</li>



<li>Haben wir schon mal ein Format wie KUKI YourStage! genutzt, um Bühnenluft zu schnuppern?</li>



<li>Haben wir ein Bandkonto oder zumindest eine Absprache, wie wir mit Ausgaben und Einnahmen umgehen?</li>



<li>Wissen wir, was ein Electronic Press Kit ist – und haben wir eins?</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Könnt ihr bei den meisten Punkten mit einem klaren Ja antworten? Dann seid ihr bereit.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="640" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Nadja-Hadek_Dracu-bei-YourStage-1024x640.jpg" alt="" class="wp-image-1776" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Nadja-Hadek_Dracu-bei-YourStage-1024x640.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Nadja-Hadek_Dracu-bei-YourStage-300x188.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Nadja-Hadek_Dracu-bei-YourStage-768x480.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Nadja-Hadek_Dracu-bei-YourStage-1536x960.jpg 1536w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Nadja-Hadek_Dracu-bei-YourStage.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><span class="media-credit">Nadja Hadek</span> Dracu bei KUKI YourStage! im Bombig</figcaption></figure>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Was kommt als Nächstes?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Booking-Handwerk beginnt nicht mit der ersten Anfrage an eine Venue – es beginnt damit, dass ihr wisst, wer ihr seid und was ihr anbietet. Im nächsten Teil der Serie schauen wir uns genau das an: Wie ihr euch und eure Musik so präsentiert, dass Veranstalter euch ernst nehmen – mit einem überzeugenden Electronic Press Kit (EPK), einer Biografie, die tatsächlich gelesen wird, und dem richtigen Onlineauftritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Teil 2: Dein Aushängeschild – EPK &amp; Künstlerprofil</strong> erscheint demnächst im KUKI Express.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-fe48e5de wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button is-style-fill"><a class="wp-block-button__link has-vivid-red-background-color has-background wp-element-button" href="https://www.kuki-augsburg.de/yourstage-ab-auf-die-buehne/">Mehr zu KUKI YourStage!</a></div>



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</div>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>* Das Beitragsbild zeigt PAN!C, eine junge Hard-’n’-Heavy-Coverband aus Schwabmünchen.</em></strong></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile autor" style="grid-template-columns:21% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-663 size-full" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-768x1024.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-225x300.jpg 225w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-1152x1536.jpg 1152w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny.jpg 1536w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading">Benny Lück</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich zur Welt kam, grüßte Desmond Dekker mit „Israelites“ von Platz eins der deutschen Charts, 38 Tage später begann das Woodstock-Festival – musikmäßig ging’s also schon mal ganz gut los. Meine weitere musikalische Sozialisation ist schnell erzählt: leiernde Kassetten, Disco, Schlager der Woche, „TNT“ in brüllender Lautstärke auf dem Jungsklo der Hauptschule, bis der Hausmeister dem Spuk ein Ende setzte – so was eben. Heute schraddle ich auf meiner Larrivée L-03. Nicht auf irgendwelchen Bühnen, nur bei uns zu Hause, weshalb mich meine Frau auch schon als „Sofagitarrist“ bezeichnet hat. Und ich darf für den KUKI Express schreiben. Toll!</p>
</div></div>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:24% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="632" height="883" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Question-Mark.png" alt="" class="wp-image-1728 size-full" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Question-Mark.png 632w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/07/Question-Mark-215x300.png 215w" sizes="(max-width: 632px) 100vw, 632px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading">Fragen, Anregungen und Wünsche?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hast du <strong>Fragen</strong>, <strong>Anregungen</strong> oder besondere <strong>Wünsche</strong> zu unserer Vereinszeitung? Möchtest du <strong>Lob</strong> loswerden oder <strong>Kritik</strong> äußern? Dann schreib uns einfach eine <strong>E-Mail</strong> an <a href="mailto:redaktion@express.kuki-augsburg.de">redaktion@express.kuki-augsburg.de</a>. <br>Wir freuen uns auf dein <strong>Feedback</strong> und melden uns schnellstmöglich bei dir!</p>
</div></div>



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<p>Der Beitrag <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/booking-teil-1-seid-ihr-bereit-der-ehrliche-selbstcheck-vor-dem-ersten-gig/">Booking (Teil 1): Seid ihr bereit? Der ehrliche Selbstcheck vor dem ersten Gig</a> erschien zuerst auf <a href="https://express.kuki-augsburg.de">KUKI Express - Augsburg</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Kreativität im Musikbusiness – gestern, heute und morgen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jochen Joe Cantner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bandwissen]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Musikbusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Musikliteratur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Fachbeitrag mit drei Buchrezensionen Kreativität ist im Musikbusiness der essenzielle Motor für Identität und Erfolg, erfordert jedoch neben künstlerischem Talent auch handwerkliches Können und unternehmerisches Denken. Sie umfasst nicht nur Songwriting, sondern auch Marketing und Markenbildung, Booking und Finanzen und zunehmend die Anpassung an neue Technologien, allen voran gegenwärtig die „Künstliche Intelligenz (KI)“. Die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/kreativitaet-im-musikbusiness-gestern-heute-und-morgen/">Kreativität im Musikbusiness – gestern, heute und morgen</a> erschien zuerst auf <a href="https://express.kuki-augsburg.de">KUKI Express - Augsburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><em>Ein Fachbeitrag mit drei Buchrezensionen</em></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kreativität</strong> ist im Musikbusiness der essenzielle Motor für Identität und Erfolg, erfordert jedoch neben künstlerischem Talent auch handwerkliches Können und unternehmerisches Denken. Sie umfasst nicht nur Songwriting, sondern auch Marketing und Markenbildung, Booking und Finanzen und zunehmend die Anpassung an neue Technologien, allen voran gegenwärtig die <strong>„Künstliche Intelligenz (KI)“</strong>. Die Branche wandelt sich dabei dramatisch, wobei Nischen neue Chancen bieten, aber auch ein hohes Risiko für Überforderung besteht. Im vorliegenden Beitrag zu diesen Veränderungen, und dies speziell im <strong>Musikbusiness</strong>, möchte ich sowohl zurückblicken als auch vorausschauen. Dazu stelle ich <strong>drei interessante und aktuelle Buchpublikationen</strong> vor, die der Leserschaft zur Vertiefung in die Thematik dienen sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Prolog: Künstliche Intelligenz im Kulturbetrieb</strong></h2>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1014" height="1024" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260131_0001_mod-1014x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1659" style="aspect-ratio:0.9902351903552916;width:545px;height:auto" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260131_0001_mod-1014x1024.jpg 1014w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260131_0001_mod-297x300.jpg 297w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260131_0001_mod-150x150.jpg 150w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260131_0001_mod-768x776.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/IMG_20260131_0001_mod.jpg 1220w" sizes="(max-width: 1014px) 100vw, 1014px" /><figcaption><span class="media-credit">Jakob-Fugger-Zentrum</span></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Bild: JFZ-Veranstaltung „Künstliche Intelligenz und Kreativität – Transformationen im Kunst- und Kulturbetrieb“ als KI-generiertes Bild von midjourney </em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der grundlegenden Veränderung von Kreativität wurde ich vor einiger Zeit besonders gewahr im Rahmen einer <strong>KI-Gesprächsreihe des Jakob-Fugger-Zentrums (JFZ) an der Universität Augsburg</strong>. Dort diskutierten Expertinnen und Experten über <strong>Chancen, Herausforderungen und Perspektiven von Künstlicher Intelligenz in Kunst und Kultur</strong>. Es ging es um die zentralen Fragen: Wie verändert KI unser Denken, Lernen und Arbeiten? Welche Rolle spielen Kreativität, Eigenständigkeit und ethische Orientierung in einer zunehmend automatisierten Welt? Wie lassen sich gesellschaftliche Werte wie Menschenwürde, Meinungsfreiheit oder soziale Gerechtigkeit auch künftig sichern? Dazu wurden von den Podiumsteilnehmern interessante Standpunkte und Hintergrundinformationen dargeboten und in der abschließenden Publikumsdiskussion nochmals breiter reflektiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammenfassend lässt sich feststellen:</strong> Die Künstliche Intelligenz verändert gerade auch den Kulturbetrieb tiefgreifend. Dabei ähnlich „disruptiv“, d.&nbsp;h. abrupt und zunächst störend, wie einst die Erfindung des Buchdrucks. Aber erheblich schneller, wenn man bedenkt, wie rasant sich KI seit Freigabe des Sprachmodells <strong>ChatGPT</strong> Ende 2023 zum Massenphänomen entwickelte und was sie (und mittlerweile viele andere KI-Modelle und -Anwendungen) alles leisten kann und künftig leisten wird. Im Podium gab es zu dieser Entwicklung ein ambivalentes Meinungsbild: Manche sehen Chancen in einer neuen „sozialen und soziotechnischen Kreativität“, d.&nbsp;h. mit Zugriff auf das gemeinschaftliche weltweite Know-how und im Sinne eines Werkzeugs. Dabei sei der Kreativitätsbegriff weit interpretierbar, so auch in Hinsicht auf „generative KI“ bzw. „Künstlerische Intelligenz“. Andere sprechen vom „größten Raubzug in der Menschheitsgeschichte“ in Hinblick auf verletzte Urheberrechte, entwertete Arbeitsplätze und vieles andere mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bezugnehmend auf die Musikbranche und dabei mit spezifischem Fokus auf die sich Mitte der 1950er entwickelnden Genres<strong> Pop &amp; Rock </strong>werden im Folgenden <strong>drei einschlägige Buchpublikationen</strong> aus der renommierten <strong>Penguin Random House Verlagsgruppe</strong> vorgestellt. Sie beleuchten die Veränderungen der Kreativität im Zeitablauf und geben Perspektiven auf gestern, heute und morgen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Gestern: „William S. Burroughs und der Rock &#8217;n&#8216; Roll“</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Menschliche Intelligenz (MI)</strong> ist der Ursprung echter Kreativität. Während Künstliche Intelligenz (KI) bestehende Daten neu kombiniert, erschafft der menschliche Geist grundlegend Neues durch Emotionen, Intuition und persönliche Erfahrungen. Und genau darum geht es in dem in deutscher Fassung 2024 erschienenen Buchs <strong>„William S. Burroughs und der Rock ’n’ Roll“</strong>. Hier untersucht der Autor <strong>Casey Rae</strong>, wie ein literaturbesessener Eremit ohne nennenswertes Musikinteresse zum „Godfather“ ganzer Musikgenres wurde.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="671" height="1024" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/william-s-burroughs-und-der-rock-n-roll-671x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1662" style="width:334px;height:auto" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/william-s-burroughs-und-der-rock-n-roll-671x1024.jpg 671w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/william-s-burroughs-und-der-rock-n-roll-197x300.jpg 197w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/william-s-burroughs-und-der-rock-n-roll-768x1172.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/william-s-burroughs-und-der-rock-n-roll-1006x1536.jpg 1006w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/william-s-burroughs-und-der-rock-n-roll-1342x2048.jpg 1342w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/william-s-burroughs-und-der-rock-n-roll.jpg 1594w" sizes="(max-width: 671px) 100vw, 671px" /></figure>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie allgemein bekannt sein dürfte, war <strong>William S. Burroughs</strong> ein amerikanischer Schriftsteller und exzentrischer Außenseiter, der der sogenannten „Beat Generation“ zugerechnet wird. Damit wird eine Richtung der US-amerikanischen Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg in den 1950er-Jahren bezeichnet. Die bekanntesten Autoren dieser Ausrichtung sind die <strong>„Beatnicks“</strong> Jack Kerouac, Allen Ginsberg und eben William S. Burroughs, dessen Hauptwerk der Roman <strong>„Naked Lunch“</strong> aus dem Jahr 1959 darstellt: mit bissigen Satiren gegen Religion, gegen die Todesstrafe und gegen die Vereinigten Staaten, welche allesamt mit Drogensucht und mehr oder weniger devianten Sexualpraktiken in Verbindung gebracht werden. Dieses Werk stand wegen vorgeworfener Obszönität im Mittelpunkt von Gerichtsprozessen und führte durch Freisprüche zu freizügigeren Publikationsmöglichkeiten in den prüden USA. In den späten 60er- und 70er-Jahren wurde der umstrittene Schriftsteller dann von einer neuen Generation von Musikern, darunter Bob Dylan, Frank Zappa, Paul McCartney, Lou Reed, David Bowie, Richard Hell, Jimmy Page und Patti Smith, zu einer Ikone der Gegenkultur stilisiert. Später bekannten sich auch Michael Stipe, Kurt Cobain, Thurston Moore und viele andere als Bewunderer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im vorliegenden Buch nimmt Casey Rae Burroughs‘ Einfluss auf diese Musiker genauer unter die Lupe und er zeigt auch auf, wie seine Spuren in der <strong>Popkultur</strong> allgegenwärtig sind. So verdankt der Film <strong>„Blade Runner“</strong> seinen Titel einer Novelle von Burroughs, die Band <strong>Steely Dan</strong> wurde nach einem Dildo aus „Naked Lunch“ benannt, und der Begriff <strong>„Heavy Metal“</strong> stammt aus <strong>„The Soft Machine“</strong>, Burroughs&#8216; Buch von 1961, welches zudem auch einer Jazz-Folk-Fusion-Band aus Canterbury ihren Namen gab. Burroughs‘ Gesicht ziert das berühmte Pop-Art-Plattencover von <strong>„Sgt. Pepper&#8217;s Lonely Hearts Club Band“</strong> der Beatles, und er lieh Alben von Laurie Anderson, Tom Waits und den Disposable Heroes of Hiphoprisy seinen markanten Südstaatenakzent. Darüber hinaus wurde Burroughs‘ <strong>„Cut-up“-Technik</strong> – eine literarische Methode, bei der der Text nach dem Zufallsprinzip neu angeordnet wird – von Bowie, McCartney, Brian Jones, dem einstigen Rolling-Stones-Gitarristen, und anderen zur Erzeugung von experimentellen Texten und auch Klängen übernommen. Neben den von Burroughs beeinflussten Personen erzählt das Buch auch die Geschichte der Ikone selbst, von seiner Kindheit in der gehobenen Mittelschicht, die durch einen prägenden Vorfall mit einem Kindermädchen überschattet wurde, bis hin zu seinen Jahren auf Weltreise und Aufenthalten in London, Paris, New York, Mexiko-Stadt und Tanger in Marokko.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zum Autor:</strong> Casey Rae ist ein langjähriger Musikkritiker, dessen Arbeiten in einer Vielzahl von Publikationen veröffentlicht wurden. Er fungierte als Managing Director für Musiklizenzen bei Sirius XM, einem US-amerikanischen Abonnement-Hörfunkdienst, und als CEO der Future of Music Coalition, einer nationalen gemeinnützigen Bildungs-, Forschungs- und Interessenvertretungsorganisation für Musiker. Rae ist Lehrbeauftragter im Masterstudiengang Kommunikation, Kultur und Technologie an der Georgetown University und emeritierter Dozent und Kursautor am Berklee College of Music, er hält regelmäßig Vorträge und spielt seit den 1990er-Jahren als Musiker in mehreren Bands.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Daten zum Buch:</strong> Casey Rae, „William S. Burroughs und der Rock &#8217;n&#8216; Roll“, Taschenbuch, Broschur, Deutsche Erstausgabe 2024, Übersetzt von Teja Schwaner und Iris Hansen, 352 Seiten, Format 13,5&nbsp;x&nbsp;20,6 cm, ISBN 978-3-442-77383-1, btb Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe, Preis 18 € (Originaltitel „William S. Burroughs and the cult of Rock&#8217;n&#8217;Roll“, Originalverlag University of Texas Press, 2019). Weitere Informationen unter: <a href="https://www.penguin.de/buecher/casey-rae-william-s-burroughs-und-der-rock-n-roll/taschenbuch/9783442773831">https://www.penguin.de/buecher/casey-rae-william-s-burroughs-und-der-rock-n-roll/taschenbuch/9783442773831</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mein Fazit:</strong> Ein interessantes und lesenswertes Buch mit erhellendem Blick zurück in eine Hochphase menschlicher Intelligenz und Kreativität, wobei ein gewisses Hintergrundwissen nützlich ist, sprich die Lebenserfahrung nunmehr älterer Jahrgänge. Der Inhalt ist eher thematisch denn streng chronologisch geordnet, was zwar sinnigerweise die „fragmentierte“ Natur von Burroughs’ Werk widerspiegelt, aber die Einordnung der Ereignisse in Burroughs‘ Vita etwas beeinträchtigen könnte. Aber hierfür gibt es andere Biografien.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Heute: „Wir sind die Roboter“</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die angesprochene Cut-up-Technik wurde von Burroughs weitergehend verfeinert. Spätere Experimente beinhalteten maschinell erstellte Cut-ups, dazu auch in Audio-Form mittels Tonbandgeräten, damals High-Tech, was beispielsweise die Beatles dazu inspirierte, gefundene Geräusche und Tonband-Zusammenschnitte in Musikalben wie „Sgt. Pepper“ und „The White Album“ einzubauen. Und damit sind wir bereits am Anfang einer <strong>Kreativitäts-Ära mittels Elektronik, Automatisierung und später auch Digitalisierung</strong>. Intelligente Systeme übernehmen hier monotone Aufgaben, wodurch menschliche Ressourcen für visionäre und strategische Ideen freigesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Übergangsphase einer <strong>menschlich-künstlichen Intelligenz</strong> lässt sich sehr gut anhand der wohl berühmtesten musikalischen Protagonisten dieses Genres nachzeichnen, nämlich die 1970 gegründete deutsche Experimentalband <strong>Kraftwerk</strong>, die durch ihre Pionierarbeit auf dem Gebiet des Elektropop bekannt wurde und deren Musikstücke bzw. Studioalben „Autobahn“, „Radioaktivität“, „Trans-Europa-Express“, „Wir sind die Roboter“, „Computerwelt“, „Boing-Boom-Tschak“ und „Tour de France Soundtracks“ zahlreiche spätere Musikstile, etwa <strong>Hip-Hop</strong> und <strong>Techno-Musik</strong>, beeinflussten und gar erst beförderten. Auch Künstler und die Medienwelt adaptierten Kraftwerk mittelbar oder unmittelbar, man denke insbesondere an Coldplays Hit „Talk“ aus dem Jahr 2005, der das Riff von „Computerliebe“ verwendet, oder die im Jahr 2003 neuabgemischte Titelmelodie von „Tour de France“, welche über viele Jahre von verschiedenen internationalen und nationalen TV-Sendern als Trailer für die gleichnamige Radrundfahrt genutzt wurde. Die <strong>New York Times</strong> bezeichnete Kraftwerk bereits 1997 als die „Beatles“ der elektronischen Tanzmusik.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="676" height="1024" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/wir-sind-die-roboter_0-676x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1663" style="width:350px;height:auto" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/wir-sind-die-roboter_0-676x1024.jpg 676w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/wir-sind-die-roboter_0-198x300.jpg 198w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/wir-sind-die-roboter_0-768x1163.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/wir-sind-die-roboter_0-1014x1536.jpg 1014w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/wir-sind-die-roboter_0-1352x2048.jpg 1352w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/wir-sind-die-roboter_0.jpg 1606w" sizes="(max-width: 676px) 100vw, 676px" /></figure>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Buch „<strong>Wir sind die Roboter – Kraftwerk und die Erfindung der elektronischen Pop-Musik</strong>“, geschrieben auch anlässlich des 50-jährigen Jubiläums ihres wegweisenden Albums „Autobahn“, erforscht der Autor und Kraftwerk-Experte <strong>Uwe Schütte </strong>die Geschichte der Band und deren Einflüsse weit übers Musikalische hinaus. Im Klappentext der Ende 2024 erschienen Publikation heißt es: <em>„»Wir sind die Roboter.« Mit diesem gegen die Konventionen und Traditionen des Rock gerichteten Schlachtruf sind Kraftwerk ausgezogen, um von Düsseldorf aus die Welt zu erobern. Mit ihrem revolutionären Konzept einer elektronischen Popmusik waren die vier Mensch-Maschinen-Musiker vermutlich noch einflussreicher als die Beatles. Im Werk der Formation verschmolzen Klang und Technologie, Grafikdesign und Performance, Autobahn und Roboter, modernistische Bauhaus-Ästhetik und rheinische Industriekultur, um so der modernen Popmusik eine elektronische Richtung vorzugeben. Ihr avantgardistisches Konzept einer »industriellen Volksmusik« aus deutschen Landen schuf den tanzbaren Soundtrack zu unserem digitalen Zeitalter. In der Ära der Künstlichen Intelligenz sind die bis heute aktiv den Globus tourenden Kraftwerk daher so aktuell wie nie.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier ist das Buch keine chronologische Biografie, sondern thematisch gegliedert, um das <strong>Gesamtkunstwerk Kraftwerk</strong> verständlich zu machen. Es handelt sich um die Themenfelder „Düsseldorf“, „Geschwindigkeit“, „Ambivalenz und Retro-Futurismus“, „Mensch-Maschine-Musik“, „Digitalisierung“, „Konzerte“, „Design“ und „Einfluss und Vermächtnis“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zum Autor: </strong>Uwe Schütte, geboren 1967 in Nordrhein-Westfalen, studierte Germanistik bei W.G. Sebald an der University of East Anglia, Norwich, UK, und lehrte bis zum Brexit als Reader in German an einer englischen Universität. Er lebt nun als freier Autor, Kulturessayist und Musikjournalist in Berlin. Schütte hat über 30 Bücher geschrieben bzw. herausgegeben. Seine Schwerpunkte sind die Gegenwartsliteratur und avancierte Pop-Musik, insbesondere das Werk von Sebald und Kraftwerk.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Daten zum Buch:</strong> Uwe Schütte, „Wir sind die Roboter – Kraftwerk und die Erfindung der elektronischen Pop-Musik“, Paperback, Originalausgabe 13.11.2024, Klappenbrosch. 384 Seiten, 13,5&nbsp;x&nbsp;20,6 cm, ISBN 978-3-442-77474-6, btb Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe, Preis EUR 18 €. Weitere Informationen unter: <a href="https://www.penguin.de/buecher/uwe-schuette-wir-sind-die-roboter/paperback/9783442774746">https://www.penguin.de/buecher/uwe-schuette-wir-sind-die-roboter/paperback/9783442774746</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mein Fazit:</strong> Ein wichtiges und richtungsweisendes Buch in die Neuzeit! Bemerkenswert ist die Tiefe, mit der der Autor Uwe Schütte die Verschmelzung von Klang und Technologie, Grafikdesign und Performance im Werk von Kraftwerk analysiert. Nicht umsonst wird das Buch als „ultimatives Buch zu Deutschlands ultimativer Band“ bezeichnet. Ebenfalls auffällig ist der intellektuelle Schreibstil, offenbar dem musikwissenschaftlichen Duktus geschuldet, der natürlich Geschmacksache ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Morgen: „Unlock your [aɪ]dentity“</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In seinem Nachwort, überschrieben mit <strong>„Zukunftsmusik. Ein pessimistischer Ausblick“</strong>, gibt Uwe Schütte zu bedenken: <em>„Willkommen in der Wüstenei des generativen Zeitalters. ChatGPT ist nur ein harmloser Anfang. Eine Spielerei, die uns übersehen ließ, dass wir an einem Kipppunkt sind, von dem an die Künstliche Intelligenz der Maschinen sich anschickt, die Herrschaft zu übernehmen. Das ist gerade das perfide daran. Man sieht nur die Unzulänglichkeiten generativer Mustererkennung, begreift aber nicht das revolutionäre Potenzial der Künstlichen Intelligenz. Oder will einfach nicht wahrhaben, was für ein disruptives Werkzeug wir auf die Gesellschaft, die Ökonomie, die Kunst und alle anderen Lebensbereiche loslassen. Avancierte KI-Programme können bereits perfekte Fälschungen in die Welt setzen. Deep Fakes: Fotographien und Videos, bei denen allenfalls noch Experten erkennen können, ob das, was man sieht, echt ist oder nicht. Auch ist KI ohnehin so weit, menschliche Stimmen derart perfekt nachzuahmen, dass man keinen Unterschied mehr hört, ob reale Menschen oder Klone singen bzw. sprechen. Was dem Fälscherhandwerk, nicht nur im Bereich der Popmusik, Tür und Tor weit öffnet.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist also eine äußerst negative Perspektive, welcher jedoch – wie bereits ausgeführt (vgl. nochmals obigen Prolog mit der KI-Gesprächsreihe des Jakob-Fugger-Zentrums) – auch durchaus positive Sichtweisen zur <strong>Kreativität durch Künstliche Intelligenz (KI)</strong> (engl. artifical intelligence – ai) gegenüberstehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="676" height="1024" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Spahi_CUnlock_your_identity_261171_300dpi-676x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1660" style="aspect-ratio:0.6601557720722847;width:325px;height:auto" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Spahi_CUnlock_your_identity_261171_300dpi-676x1024.jpg 676w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Spahi_CUnlock_your_identity_261171_300dpi-198x300.jpg 198w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Spahi_CUnlock_your_identity_261171_300dpi-768x1163.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Spahi_CUnlock_your_identity_261171_300dpi-1014x1536.jpg 1014w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Spahi_CUnlock_your_identity_261171_300dpi-1352x2048.jpg 1352w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Spahi_CUnlock_your_identity_261171_300dpi.jpg 1606w" sizes="(max-width: 676px) 100vw, 676px" /></figure>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu zählt insbesondere die ganz aktuelle Publikation „<strong>Unlock your [aɪ]dentity – Die wichtigsten Future Skills und wie wir sie mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz erlangen</strong>“, in welcher das Autorenteam <strong>Céleste Spahić</strong> und <strong>Marinko Spahić</strong> eine essentielle Frage stellen, und dazu auch die Antworten geben: <strong>Wie nutzen wir KI, um uns selbst weiterzuentwickeln?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Welt voller Ablenkung, Überforderung und digitaler Reizüberflutung brauchen wir mehr als technisches Wissen. <em>„Ein konkretes Beispiel: Früher hast du Musik eher durch Zufall entdeckt – im Radio, durch Freunde oder in einem Plattenladen. Jede Entdeckung war einzigartig, überraschend und eine ganz persönliche Erfahrung. Heute? Spotify serviert dir die gleiche »Discover Weekly«-Playlist wie Millionen anderen mit ähnlichem Geschmack.“</em>. Wir brauchen daher die entscheidenden <strong>Future Skills</strong>, d.&nbsp;h. die menschlichen Kernkompetenzen, die uns helfen, klar zu denken, souverän zu handeln und mental stark zu bleiben: „Wenn Algorithmen immer besser darin werden, menschliche Aufgaben zu übernehmen, müssen Menschen besser darin werden, menschlich zu sein.“ Ihr Buch ist jedoch kein Tech-Handbuch, sondern ein essayistisches Sachbuch, das philosophische Reflexion, psychologische Perspektiven und technologische Analyse verbindet, sowie ein Wegweiser in eine neue Form der Selbstentwicklung. Aus ihrer mehrfach ausgezeichneten Arbeit an der Schnittstelle von Technologie und Psychologie haben die Autoren einen ersten systematischen Ansatz entwickelt, der zeigt, wie man KI als Werkzeug für persönliches Wachstum nutzen kann. Dabei lernt man, wie man mit KI die Fähigkeiten entwickelt, die in der modernen Welt über Erfolg, Zufriedenheit und mentale Stärke entscheiden – von <strong>kritischem und kreativem Denken</strong> bis zu <strong>emotionaler Intelligenz</strong> und <strong>Resilienz</strong>. Man erfährt,<br>• wie man KI nutzt, um klarer zu denken, anstatt das Denken abzugeben,<br>• welche Future Skills man in einer komplexen Arbeitswelt wirklich braucht,<br>• wie einen KI dabei unterstützt, diese Fähigkeiten zielgerichtet aufzubauen,<br>• wie man mit der praktischen „Prompt-Toolbox“ sofort ins Tun kommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zu den Autoren:</strong> Das Autorenteam bzw. Gründerehepaar Céleste und Marinko Spahić steht hinter dem mehrfach ausgezeichneten HealthTech-Start-up MINDZEIT® sowie dem KI-Bildungsprogramm [aɪ]fluencer®, das Menschen dabei unterstützt, Künstliche Intelligenz für die persönliche Entwicklung und zur Förderung von Future Skills zu nutzen. Céleste Spahić ist Tech-Philosophin, Mental-Health-Expertin und Keynote-Speakerin. Sie zählt zu den führenden Stimmen für mentale Gesundheit, Künstliche Intelligenz und Zukunftskompetenzen und spricht auf renommierten Bühnen wie TEDx, OMR, Bits &amp; Pretzels und FIBO. Für ihre Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem als „Female Founder of the Year 2023“ und von Business Punk als eine der „Top 10 Persönlichkeiten im Bereich Health &amp; Science“. Marinko Spahić ist Filmproduzent, Regisseur und Experte für Experience Design. Nach seinen Anfängen in der deutschen Film- und Kreativszene arbeitete er in Hollywood an internationalen Kinoproduktionen mit Stars wie Jon Favreau, Sean Bean und Daryl Hannah und etablierte sich später in Deutschland mit eigenen Projekten an der Schnittstelle von Film, Technologie und Design.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Daten zum Buch:</strong> Céleste Spahić, Marinko Spahić, „Unlock your [aɪ]dentity – Die wichtigsten Future Skills und wie wir sie mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz erlangen“, Paperback, 1. Auflage 2026, Klappenbrosch., 336 Seiten, 13,5&#215;20,6 cm, ISBN 978-3-424-20324-0, Ariston Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe, Preis 20 €. Weitere Informationen unter: <a href="https://www.penguin.de/buecher/c%C3%A9leste-spahic-unlock-your-identity/paperback/9783424203240">https://www.penguin.de/buecher/c%C3%A9leste-spahic-unlock-your-identity/paperback/9783424203240</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mein Fazit:</strong> Eine spannende Lektüre, die in einem allgemeinen Kontext Sichtweisen und Methoden aufzeigt, sich mit der wohl unaufhaltbaren KI-Revolution positiv und persönlich nutzbringend auseinanderzusetzen. Das Buch enthält neben vielfältigen Denkanstößen auch praktische Übungen, Anleitungen mit konkreten Prompts für den Alltag und Beruf. Das Mantra für alle Kreativen, also auch für Musiker, lautet: „Entfalte Dein volles Potenzial mit Hilfe von KI!“ – oder, schwächer formuliert: Die Hoffnung stirbt zuletzt … <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer indes mehr Musikbezug möchte, der sei auf spezifische Publikationen verwiesen. Beispielweise „Künstliche Intelligenz in der Musik- und Audioproduktion: Mit KI in die Zukunft – Neue Möglichkeiten der Kreativität“ von Thomas Foster aus dem Jahr 2025 oder das explizite Whitepaper „Generative KI im Musikbusiness“ von der Popakademie Baden-Württemberg aus dem Jahr 2023, welche sich mit den technischen Einsatzmöglichkeiten von KI in der Musikindustrie befassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:21% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="659" height="1024" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Jochen-Joe-Cantner-659x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1619 size-full" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Jochen-Joe-Cantner-659x1024.jpg 659w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Jochen-Joe-Cantner-193x300.jpg 193w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Jochen-Joe-Cantner-768x1193.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Jochen-Joe-Cantner-989x1536.jpg 989w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/Jochen-Joe-Cantner.jpg 1010w" sizes="(max-width: 659px) 100vw, 659px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading">Jochen &#8222;Joe&#8220; Cantner</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Name Jochen Cantner steht für die breiten Themenfelder Natur, Umwelt und Kultur. Und unter seinem Künstlernamen Joe widmet er sich insbesondere dem Kulturgut Musik. Über die Blockflöte im Kleinkindalter näherte er sich diesem Metier zaghaft an, mitunter widerwillig. Der Durchbruch aber kam als Teenager, als er die Beatles im Fernsehen zu sehen und hören bekam – allerdings mit dem Schönheitsfehler, dass es diese fabelhafte Band da schon nicht mehr gab. Dennoch blieb er an der Gitarrenmusik hängen, spielte dann selbst in einigen unbedeutenden Augsburger Bands und Session-Formationen. Heute ist er noch immer fasziniert von Gitarrenheld*innen sowie Pop- und Rockmusik, mag aber die gesamte Vielfalt der Musikgenres. In seiner Betätigung als Publizist freut er sich, die Musikervereinigung KUKI e.V. redaktionell unterstützen zu können!</p>
</div></div>



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<p>Der Beitrag <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/kreativitaet-im-musikbusiness-gestern-heute-und-morgen/">Kreativität im Musikbusiness – gestern, heute und morgen</a> erschien zuerst auf <a href="https://express.kuki-augsburg.de">KUKI Express - Augsburg</a>.</p>
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		<title>„Ein Mischpult ist kein Klärwerk“ – Zu Besuch bei Ludger Sauer im Tonstudio ISSA Musik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benny Lück]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bands & Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Bandwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Recording]]></category>
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		<category><![CDATA[Ludger Sauer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit fast 40 Jahren holt Ludger Sauer das Beste aus Musikern heraus – und weiß genau, was er ihnen hierfür abverlangt. Ein Besuch im Augsburger Tonstudio ISSA Musik, wo gute Musik entsteht, bevor die erste Note gespielt wird. Ein sonniger Montagvormittag in Göggingen. Karina, als Fotografin im Einsatz, und ich stehen vor einem modernen Bürogebäude [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Seit fast 40 Jahren holt Ludger Sauer das Beste aus Musikern heraus – und weiß genau, was er ihnen hierfür abverlangt. Ein Besuch im Augsburger Tonstudio ISSA Musik, wo gute Musik entsteht, bevor die erste Note gespielt wird.</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein sonniger Montagvormittag in Göggingen. Karina, als Fotografin im Einsatz, und ich stehen vor einem modernen Bürogebäude in der Peter-Dörfler-Straße. Innen wartet nicht nur eines der renommiertesten Tonstudios der Region, sondern auch ein echtes Augsburger Urgestein: Ludger Sauer. Seit 1987 betreibt er ISSA Musik.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="320" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/2_ISSA-Musik-Logo-1024x320.jpg" alt="" class="wp-image-1600" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/2_ISSA-Musik-Logo-1024x320.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/2_ISSA-Musik-Logo-300x94.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/2_ISSA-Musik-Logo-768x240.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/2_ISSA-Musik-Logo-1536x480.jpg 1536w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/2_ISSA-Musik-Logo.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><span class="media-credit">Karina Bschorr</span> <sub>Das Logo von ISSA Musik im Regieraum</sub></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Im Regieraum prangt an der Wand hinter dem weinroten Sofa das Logo von ISSA Musik: schwarze Buchstaben, ein roter Schwung, dahinter helles Holz. Wer hier zum ersten Mal reinkommt, fragt sich unweigerlich: Was mag ISSA wohl bedeuten? Ludger, Jahrgang 1965, lacht kurz auf. Die Antwort führt ins Jahr 1987, zu den Augsburger Brecht-Tagen und zum ersten Auftrag: Es ging darum, Werke eines russischen Dichters zu vertonen. Ein Freund, zugleich Kompagnon und erster Finanzier, schlug damals etwas übermütig „International Sound Studio Augsburg“ vor. „Für mich als jungen Kerl während des Musikstudiums war mir das zu viel auf die Kacke gehauen“, sagt Ludger. Er beließ es lieber bei der dezenteren Abkürzung ISSA. Mittlerweile arbeitet das Studio mehr im und fürs Ausland als lokal – der Name passt also doch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Live End Dead End: Die Physik des Wohlfühlens</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor gut vier Jahren zog das Studio aus der Altstadt nach Göggingen. Drei Monate hat Ludger gemeinsam mit einem befreundeten Spezialisten aus Holland an der Akustik des Regieraums gefeilt. Das Ergebnis nennt sich „Live End Dead End“ – ein Konzept aus den 80ern, bei dem der Raum in zwei Akustikzonen aufgeteilt ist: Vorn wird kaum Schall reflektiert (Dead End), hinten ist der Raum lebendiger (Live End). Die Position bestimmt, wie man mischt. „Wenn du zu weit vorn sitzt, schraubst du immer zu viel Hall rein. Wenn du zu weit hinten sitzt, zu wenig. Hier in der Mitte, mit Tendenz zum Live End – das ist der optimale Punkt.“ Er klatscht in die Hände. Tatsächlich: Im hinteren Teil des Raums kommt spürbar mehr zurück.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="640" data-id="1601" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/3_Regieraum-1024x640.jpg" alt="" class="wp-image-1601" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/3_Regieraum-1024x640.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/3_Regieraum-300x188.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/3_Regieraum-768x480.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/3_Regieraum-1536x960.jpg 1536w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/3_Regieraum.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><span class="media-credit">Karina Bschorr</span> Der Regieraum, das Nervenzentrum einer Studioproduktion</figcaption></figure>
</figure>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Kassettenrekorder zu ISSA Musik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ludger hat Klavier, Gitarre und Komposition am Leopold-Mozart-Konservatorium studiert. Die Möglichkeit, seinen Abschluss in einen Hochschulabschluss zu verwandeln, verwarf er: „Ich hatte ja auch schon mein Studio, und da war mir klar, ich will das hier machen.“ Schon als Kind hatte er – zum Leidwesen seiner Eltern – alles Technische auseinandergenommen. Dann wurden Kassettenrekorder mit einem Y-Kabel zusammengelötet, damit er beim Überspielen dazu noch ein Instrument spielen konnte. „Das hat natürlich furchtbar gerauscht. Mir hat es dennoch sehr gut gefallen.“ Dann nahm er sich die Beatles zum Vorbild: „Aha, die schlafen schön aus, gehen irgendwann ins Studio, machen die Musik, die ihnen Spaß macht, und können davon leben. Das will ich auch.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Alle deutschen Kleinstädte schauen gleich aus“</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Bühne steht er selbst heute kaum noch. Drei Jahre war er mit dem Musical „Mahalia: A Gospel Musical“ auf Tournee. Ludger lacht: „Ich kenne alle deutschen Kleinstädte – und ich kann dir sagen, sie schauen alle gleich aus.“ Danach noch ein bisschen Tanz- und Hochzeitsband. Heute ist ihm das zu anstrengend. Und er ergänzt: „Dass eine 20-jährige Braut keinen 60-jährigen grauhaarigen Mann auf der Bühne stehen sehen mag, ist auch verständlich.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Shit in, shit out“: Was Bands im Studio wissen müssen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer zu Ludger ins Studio kommt, sollte wissen, was er will – und zwar, bevor er ankommt. Das Vorgespräch ist für ihn die Grundlage. „Bands sind immer dann am besten vorbereitet, wenn sie wissen, was sie spielen, und nicht mehr daran denken müssen.“ Bands empfiehlt er, sich möglichst früh die grundsätzliche Frage zu stellen: Wo wollen wir hin? Spaßband oder ernsthafte Ambitionen? Je nach Antwort ändert sich im Studio alles – die Herangehensweise, der Zeitaufwand, der Anspruch. Schon bei der Aufnahme macht sich das bemerkbar: Wer fünf Songs an einem Tag einspielen will, muss oberflächlicher arbeiten. Wer sich auf einen konzentriert, kann in die Tiefe gehen. Drei Stücke in guter Qualität an einem Tag – das ist realistisch.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="960" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/4_Aufnahmeraum-mit-Details-1024x960.jpg" alt="" class="wp-image-1602" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/4_Aufnahmeraum-mit-Details-1024x960.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/4_Aufnahmeraum-mit-Details-300x281.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/4_Aufnahmeraum-mit-Details-768x720.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/4_Aufnahmeraum-mit-Details-1536x1440.jpg 1536w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/4_Aufnahmeraum-mit-Details.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><span class="media-credit">Karina Bschorr</span> <sub>Aufnahmeraum</sub></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Bei ISSA Musik kosten drei Songs auf professionellem Veröffentlichungsniveau – Aufnahme, Mixing und Mastering – für eine drei- bis vierköpfige Band rund 2.500 Euro. Eine Stunde 125, ein ganzer Tag 890&nbsp;Euro. „Ich habe mich ganz bewusst entschieden, kein Billigstudio zu sein. Wenn du hier bist, kostet es was – es kommt aber auch was Gescheites dabei raus.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Tontechnik kursiert der Spruch: „Ein Mischpult ist kein Klärwerk“. „Shit in, shit out“, verdeutlicht Ludger. Nichts ersetzt die gute Musikerin und den guten Musiker, auch wenn Ludger heute fast jeden schiefen Ton geradebiegen kann. „Mir ist es egal, ob du zu hoch singst, zu tief singst, zu früh oder zu spät. Das kann ich alles richten. Das Einzige, was ich nicht machen kann, sind Emotionen. Die brauche ich von dir.“</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="640" data-id="1604" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/5_Besprechungsraum-1024x640.jpg" alt="" class="wp-image-1604" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/5_Besprechungsraum-1024x640.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/5_Besprechungsraum-300x188.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/5_Besprechungsraum-768x480.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/5_Besprechungsraum-1536x960.jpg 1536w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/5_Besprechungsraum.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><span class="media-credit">Karina Bschorr</span> Besprechungsraum, kann als zusätzlicher Aufnahmeraum genutzt werden</figcaption></figure>
</figure>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Der Kopf als Soundtempel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die eigentliche Vorbereitung auf eine Session findet bei Ludger nicht am Mischpult statt, sondern im Kopf. Nach dem Vorgespräch überlegt er, wie er das Projekt technisch umsetzt – den Rest erledigt sein inneres Ohr. „Selbst wenn ich nur eine Handyaufnahme aus dem Proberaum höre, dann weiß ich, wie das fertige Produkt klingen soll. Ich weiß, wie die Gitarre klingen muss, ich weiß, wie das Schlagzeug klingen muss – ich höre das in mir drin.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das geht sogar noch weiter. Wenn jemand ohne jegliche Instrumentenkenntnisse zu ihm kommt, mit nichts als einer Idee und einer schiefen Melodie, setzt sich Ludger ans Klavier und tastet sich an den Wunschstil heran. „Dann ist der Song in meinem Kopf schon fertig. Dann geht es nur noch darum, ihn rauszubringen. Das ist reines Handwerk.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese klare innere Klangvorstellung, sagt er, fehle vielen jungen Leuten heute. „Du kaufst ein Laptop und hast 80&nbsp;Prozent der Möglichkeiten, die ich hier im Studio habe – aber nicht diese klare Klangvorstellung. Dann bist du komplett lost.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit Empathie zum Spaß</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn er Musiker durch die Aufnahme führt, setzt er auf Empathie oder darauf, „einfach mal die Klappe zu halten“. Manche bräuchten Druck, andere bräuchten Ruhe. Manche lieferten beim ersten Take das Beste ab und würden mit jeder Anmerkung schlechter. „Dann nimmt man letztendlich doch den ersten Take.“ Sein Rat an jeden, der ins Studio kommt: „Komm’ hierher mit der Absicht, Spaß zu haben. Sobald man das als Buckelei sieht, geht die Leichtigkeit verloren.“</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="640" data-id="1605" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/6_Gruppenfoto-auf-Sofa-1024x640.jpg" alt="" class="wp-image-1605" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/6_Gruppenfoto-auf-Sofa-1024x640.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/6_Gruppenfoto-auf-Sofa-300x188.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/6_Gruppenfoto-auf-Sofa-768x480.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/6_Gruppenfoto-auf-Sofa-1536x960.jpg 1536w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/6_Gruppenfoto-auf-Sofa.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><span class="media-credit">Karina Bschorr</span> Ludger (Mitte) mit seinem Sohn Chris (rechts) und KUKI-Express-Redakteur Benny (links)</figcaption></figure>
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<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Herzensprojekt: Kidzangoni e.V.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ludger engagiert sich übrigens auch fernab seines Studios. Eine Reise nach Kenia im Jahr 2010 hat seinen Blick verändert. Dort erlebte er eine Szene, die ihn nicht mehr losließ: Eine Hütte, eine Gruppe von Kindern auf dem Lehmboden, kaum Material, kaum Möglichkeiten – und doch ein enormer Wille zu lernen. 60&nbsp;Kinder, drei abgenagte Stifte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="320" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/7_Kidzangoni-Logo-neu-1024x320.jpg" alt="" class="wp-image-1606" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/7_Kidzangoni-Logo-neu-1024x320.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/7_Kidzangoni-Logo-neu-300x94.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/7_Kidzangoni-Logo-neu-768x240.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/7_Kidzangoni-Logo-neu-1536x480.jpg 1536w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/06/7_Kidzangoni-Logo-neu.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><span class="media-credit">Kidzangoni e.V.</span></figcaption></figure>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seiner Frau Doris gründete er daraufhin den gemeinnützigen Verein Kidzangoni&nbsp;e.V. Was mit der Finanzierung einer warmen Mahlzeit für 60&nbsp;Kinder begann (Kosten: drei Euro – für alle, nicht pro Kind), ist heute eine Schule mit fast 500&nbsp;Schülerinnen und Schülern und einem geteerten Zufahrtsweg. „Wir streamen mittlerweile Unterricht direkt in das strukturschwache Dorf“, erzählt Ludger stolz. Sogar eine Blaskapelle nimmt er dort hin und wieder unter seine Fittiche. „Die sind sehr enthusiastisch. Es klingt nicht unbedingt schön, aber das Feuer und die Emotionen stimmen.“ Für seine Arbeit bittet der Verein um Spenden. „Wir sind für jede Spende dankbar, und zehn gespendete Euro kommen auch direkt vor Ort an. Da geht nichts weg für Verwaltungskosten.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kontakt</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>ISSA Musik:</strong><br>Peter-Dörfler-Straße 32<br>86199 Augsburg<br>WhatsApp: <a href="https://w.app/issa_musik">+49 821 15 97 08</a> (nur Text-, keine Sprachnachrichten!)<strong><br><a href="http://www.issa-musik.de/">www.issa-musik.de</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kidzangoni&nbsp;e.V.:</strong><br>Informationen und Spendenmöglichkeit unter <a href="http://www.kidzangoni.de/"><strong>www.kidzangoni.de</strong></a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Hörbeispiele</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>nica</em></strong><br><a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/14QAIit8tUw2wU5ZA3S91N">https://open.spotify.com/intl-de/album/14QAIit8tUw2wU5ZA3S91N</a><br><em>Das Video zum Song „easier“ wurde bei ISSA Musik gedreht:</em> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jFRoR6ENd-g">https://www.youtube.com/watch?v=jFRoR6ENd-g</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Foreignson and his Ghosts</em></strong><br><a href="https://open.spotify.com/intl-de/artist/6mHpLUCFZ6U5aOY4Qmjy3h">https://open.spotify.com/intl-de/artist/6mHpLUCFZ6U5aOY4Qmjy3h</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Georg Koenig (Album vom Livekonzert im Bombig 2025)</em></strong><br><a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/6rebWmV5elTCWV945n8P79">https://open.spotify.com/intl-de/album/6rebWmV5elTCWV945n8P79</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Andy Pötzsch</em></strong><br><a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3tA3RS8f1wZv9KJnVc9tnN">https://open.spotify.com/intl-de/track/3tA3RS8f1wZv9KJnVc9tnN</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Lara Celine</em></strong><br><a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/08WnWoa7723UNmflvILQ0m">https://open.spotify.com/intl-de/track/08WnWoa7723UNmflvILQ0m</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Fake Orbit<br></em></strong><em><a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/3dVfKreFNfVk80AJhvSyBA">https://open.spotify.com/intl-de/track/3dVfKreFNfVk80AJhvSyBA</a></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Pas de trois</em></strong><br><a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/1fzuXuh2uBUtV3qetc6BdI?si=eJs314JZR_WJAS8FQl9bKg">https://open.spotify.com/intl-de/album/1fzuXuh2uBUtV3qetc6BdI</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Klaviermusik des 20. Jahrhunderts (aufgenommen in der Kongresshalle Augsburg)</em></strong><br><a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/2zXbewlb1BCWopJzDEgqSY?si=R_Q_5xnlTb6bCqEX3dx7Yg">https://open.spotify.com/intl-de/album/2zXbewlb1BCWopJzDEgqSY</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Timothy Hodor – Sestina (aufgenommen in der Kongresshalle Augsburg)</em></strong><br><a href="https://open.spotify.com/intl-de/album/3L7UFcpwFm651ii7tt1kuz?si=Qw8NOXbDRLmaxEfhbLJ82g">https://open.spotify.com/intl-de/album/3L7UFcpwFm651ii7tt1kuz</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Dimitri Lavrentiev – Trip to Mars</em></strong><br><a href="https://open.spotify.com/album/21CwMgpCHe8e9yYT5exKnw?si=RvY2rzE5S0-sueKo0AJpCA">https://open.spotify.com/album/21CwMgpCHe8e9yYT5exKnw</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Text: </strong>Benny Lück<br><strong>Fotos: </strong>Karina Bschorr</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile autor" style="grid-template-columns:21% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-663 size-full" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-768x1024.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-225x300.jpg 225w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-1152x1536.jpg 1152w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny.jpg 1536w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading">Benny Lück</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich zur Welt kam, grüßte Desmond Dekker mit „Israelites“ von Platz eins der deutschen Charts, 38 Tage später begann das Woodstock-Festival – musikmäßig ging’s also schon mal ganz gut los. Meine weitere musikalische Sozialisation ist schnell erzählt: leiernde Kassetten, Disco, Schlager der Woche, „TNT“ in brüllender Lautstärke auf dem Jungsklo der Hauptschule, bis der Hausmeister dem Spuk ein Ende setzte – so was eben. Heute schraddle ich auf meiner Larrivée L-03. Nicht auf irgendwelchen Bühnen, nur bei uns zu Hause, weshalb mich meine Frau auch schon als „Sofagitarrist“ bezeichnet hat. Und ich darf für den KUKI Express schreiben. Toll!</p>
</div></div>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:21% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="460" height="692" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2023/10/Karina-M.-Bschorr.jpg" alt="" class="wp-image-169 size-full" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2023/10/Karina-M.-Bschorr.jpg 460w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2023/10/Karina-M.-Bschorr-199x300.jpg 199w" sizes="(max-width: 460px) 100vw, 460px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading">Karina M. Bschorr</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Arbeitet seit 2010 als selbständige Fotografin. Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Portraits und Familienreportagen, Kindergärten und Eventfotografie. Zur Musik kam sie, als eine Freundin sie mit zu ihrer Bandprobe geschleppt hat. Seitdem ist viel Zeit vergangen und die Musik wurde zu einem festen Bestandteil in ihrem Leben.</p>
</div></div>



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<p>Der Beitrag <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/recording/ein-mischpult-ist-kein-klaerwerk-zu-besuch-bei-ludger-sauer-im-tonstudio-issa-musik/">„Ein Mischpult ist kein Klärwerk“ – Zu Besuch bei Ludger Sauer im Tonstudio ISSA Musik</a> erschien zuerst auf <a href="https://express.kuki-augsburg.de">KUKI Express - Augsburg</a>.</p>
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		<title>Lampenfieber – Ein kleines bisschen Geschichte, aber hauptsächlich ein Erfahrungsbericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabrina Kisslinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 06:50:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bandwissen]]></category>
		<category><![CDATA[KissMan]]></category>
		<category><![CDATA[Lampenfieber]]></category>
		<category><![CDATA[Sabrina Kisslinger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die aufmerksamen Leser unter euch kennen mich ja schon von Jochen „Joe“ Cantners Artikel über meine Band KissMan. (Nachzulesen hier und hier.) Wer mich nicht kennt – ich bin Sängerin und Rhythmusgitarristin der AOR-Rockband KissMan aus München. Wir haben vor ziemlich genau einem Jahr das Licht der Welt auf den Bühnen dieser Welt erblickt. Und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/lampenfieber-ein-kleines-bisschen-geschichte-aber-hauptsaechlich-ein-erfahrungsbericht/">Lampenfieber – Ein kleines bisschen Geschichte, aber hauptsächlich ein Erfahrungsbericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://express.kuki-augsburg.de">KUKI Express - Augsburg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die aufmerksamen Leser unter euch kennen mich ja schon von <strong>Jochen „Joe“ Cantners</strong> Artikel über meine Band <strong>KissMan</strong>.<em> (Nachzulesen <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandsundleute/portraet/bandwissen-ein-feature-der-muenchner-band-kissman-teil-1/">hier</a> und <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandsundleute/interview/bandwissen-ein-feature-der-muenchner-band-kissman-teil-2/">hier</a>.)</em> Wer mich nicht kennt – ich bin Sängerin und Rhythmusgitarristin der AOR-Rockband KissMan aus München. Wir haben vor ziemlich genau einem Jahr das Licht der Welt auf den Bühnen dieser Welt erblickt. Und dazu gehört mein Debüt als Sängerin. Ich habe vorher in diversen Bands Gitarre und Bass gespielt und kam dann durch externe Einflüsse zum Gesang. Und ein Thema, das mich in diesem Zusammenhang nach wie vor sehr stark beschäftigt, ist das Lampenfieber. In diesem Artikel möchte ich euch einen Einblick in meinen Umgang damit geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lampenfieber – warum heißt das eigentlich so? Laut „Frag die Maus“ ist es so: Im Theater sprach man früher vom &#8222;fièvre de rampe&#8220;, dem Rampenfieber, wenn Schauspieler aufgeregt waren. Rampe war ein Fachwort für die Vorbühne – dem Teil hinter dem Vorhang. Und <em>fièvre</em> ist nicht nur das Wort für Fieber, sondern auch für Erregung. Wenn also Schauspieler aufgeregt waren, dann hatten sie Rampenfieber. Sie fingen an zu schwitzen, wussten ihren Text nicht mehr. Früher schwitzten die Schauspieler aber auch aus einem anderen Grund: Es gab richtig heiße Gaslampen im Theater. Und selbst wenn jemand nicht so dolle aufgeregt war, wurde ihm durch die Beleuchtung so heiß, dass manchen schwummrig wurde – man bekam Lampenfieber … (Quelle: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr2/themen/frag-doch-mal-die-maus/warum-heisst-das-lampenfieber-so-102.html">https://www1.wdr.de/radio/wdr2/themen/frag-doch-mal-die-maus/warum-heisst-das-lampenfieber-so-102.html</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber warum habe ich Lampenfieber? Nicht wegen der heißen Lampen, sondern weil die Situation als Sängerin auf der Bühne komplett neu für mich ist. Ich habe während meines Studiums und in meinem Berufsleben schon sehr viele Präsentation gehalten, in Deutsch oder Englisch, das war mir schnell egal. Es hieß auch oft „Sabrina, mach du das!“ und oft ging das so fix, dass ich nicht widersprechen konnte. Da konnte ich mich mental also gar nicht drauf vorbereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anders beim Gig …</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da vergehen Monate, Wochen und Tage, und dann ist er da, der große Tag … und dann möchte ich liefern!! Und da ich einen sehr hohen Anspruch an mich selbst habe, macht es das nicht einfacher. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Organisation mein Steckenpferd ist, ist der Plan nicht weit &#8230; Ich versuche, alles bestmöglich vorzubereiten, um das Lampenfieber im Griff zu behalten. Welche Aspekte sind für mich als Sängerin wichtig? Diese zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stimme</li>



<li>Songs</li>



<li>Outfit</li>



<li>Equipment</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr merkt schon, ein großer Teil (wenn nicht alles) geschieht vor dem Auftritt. Und auch vieles davon im Kopf. Vor ca. drei Jahren habe ich angefangen, Gesangsunterricht zu nehmen, um die Technik des Rockgesangs von der Pike auf zu lernen. Ich möchte entspannt verschleißfrei singen und mich nicht quälen. Und weil ich Rockmusik singen möchte, bin ich zu <strong>Stefan Erz</strong> in München gegangen. Der bringt mir nicht nur die Technik bei, sondern dazu noch etwas mehr: Authentizität, Charisma, Performance und was sonst noch so dazu gehört. Auch die Konzertreflektion ist ein großer Teil meiner Ausbildung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es reicht aber nicht, nur in den Unterricht zu gehen … Verdammt, ja: Es muss zuhause geübt werden! Herrlicherweise (Achtung Ironie!) wohne ich in einem sehr hellhörigen Mehrparteienhaus – super! Genau das, was meine Anfängerseele braucht. Üben ist nun mal nicht immer schön … Wie ich mit komischen Kommentaren umgehe („Da warst aber laut“, „Das Lied gefällt mir mal gar nicht“ usw.)? Es darf mich einfach nicht interessieren, was irgendwelche Nachbarn sagen (außer, wenn sie berechtigterweise von Ruhestörung sprechen, falls ich um 2 Uhr morgens üben sollte <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />). Aber das ist einfacher als gesagt als getan …</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abgesehen vom Üben daheim bereite ich mich auch im Proberaum vor. In Anwesenheit meiner Bandkollegen kann ich mich einigermaßen entspannen: Die kennen mich. Und es geht ja ums Zusammen-Üben und Zusammen-Spielen. Vorbereitet wird zuhause, und im Proberaum wird so gut wie möglich abgeliefert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da kommt auch schon der nächste Punkt: Ich stehe als Sängerin vorne. Deshalb gehört es zu meinem Job, Ansagen zu machen und den Abend zu moderieren. Hui … Spontane Witze fallen mir sowieso nicht ein (geschweige denn, dass ich mich überhaupt an irgendwelche erinnern kann), also muss auch das geprobt werden. Ich überlege mir deshalb zuhause, zu welchem Zeitpunkt in der Setlist ich was sagen möchte. Und vor allem nicht nur <em>dass</em> ich etwas sagen möchte, sondern auch <em>was</em> – also den Inhalt, die Story: Zu welchem Song habe ich eine persönliche Geschichte? Das hat mir sehr geholfen, Ansagen zwischen den Songs zu machen. Mal ausführlicher, mal mit weniger Text.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann muss ich als Sängerin noch wissen, wann die Bandkollegen Instrumente wechseln, denn da sollte schließlich keine Stille sein. Aber die Geschichte vom Pferd will da auch keiner hören. <em>Und wann labert man zu viel?</em> Deswegen: Test in der Probe. Feedback von den Bandkollegen einholen. Und ja, ich komme mir total bescheuert vor, wenn ich in der Probe Ansagen übe, doch nach einem Jahr bekomme ich mehr Routine und kann auch mal spontaner auf der Bühne werden. Es hilft also! Und da hätte ich einen Tipp: Geht beim Üben mit euren Bandkollegen offen mit eurer Unsicherheit um. Im ersten Moment wird viel Gelächter kommen, wenn ihr Ansagen übt (ihr redet ja quasi gegen die Wand) – aber vergesst nicht, über euch selbst zu lachen! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann kommt noch der Kopf selbst hinzu: Je näher der Auftritt rückt, desto mehr schwirren Gedanken rum wie „Was ziehe ich an, womit fühle ich mich wohl, was schaut nicht bescheuert aus?“ Ja, ich bin unsicher, das gebe ich zu. Deswegen habe ich jemanden gefragt, der besser einschätzen kann, womit ich gut aussehe. Nutzt eure Partner, Freunde, Bekannten – Feedback hilft ungemein! Und nach viel Input und viel Ausprobieren kommt man dann auch dahin, dass man sich wohlfühlt. Denn: Die Bühne ist nicht der Dayjob! Das abgetragene T-Shirt, das ich im Home-Office anziehen kann, weil ich eh keine Meetings habe, ist nicht das, was auf die Bühne gehört! Stylt euch! Überlegt euch Bühnenoutfits! Es muss nicht jeder das gleiche Shirt anziehen, aber was ist <em>euer</em> Outfit? Wenn ihr zu einem Konzert geht, stylt ihr euch doch auch! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="338" height="446" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Sabrina-Lampenfieber-2.png" alt="" class="wp-image-1502" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Sabrina-Lampenfieber-2.png 338w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Sabrina-Lampenfieber-2-227x300.png 227w" sizes="(max-width: 338px) 100vw, 338px" /><figcaption><span class="media-credit">Sabrina Kisslinger</span></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner Rolle als Sängerin/Rhythmusgitarristin kommt dann noch die Synchronisation von Gesang und Gitarrenarbeit dazu. Mittlerweile habe ich gelernt, dass ich erst beide Instrumente separat vorbereiten muss, bis zu dem Level, dass ich mich je zu 80&nbsp;% im Song und Rhythmus auskenne. Dann kann ich beides zusammenführen. Und steige leider dann nicht bei den 80&nbsp;% ein, sondern eher bei 60–70&nbsp;% … Und wenn ein Song so gar nicht klappen will, muss ich zu 100&nbsp;% blind eines der beiden Instrumente beherrschen, damit ich mich auf das jeweilige andere konzentrieren kann, das komplexere Strukturen und mehr Aufmerksamkeit erfordert. Hier kommt dann die regelmäßige Wiederholung in der Probe und beim Gig dazu. Irgendwann wird der gefühlte „Endgegner“ zum Freund und der Song läuft&nbsp;… Zu dem Zeitpunkt merke ich, dass ich aber vorher den Song einfach nicht verstanden hatte. Entweder im Text, im Sinn, im Ablauf, im Rhythmus oder wo auch immer. Erst, wenn ich den Song richtig in allen Facetten verstanden habe, dann läuft er wirklich gut, ohne dass ich nachdenken muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann kommen wir in den Moment des Genießens. Schließlich und endlich wird mehr Raum im Kopf frei, um das Publikum zu beachten, mit den Bandmitgliedern Show zu machen und sich im Song fallen zu lassen. Manchen fällt das alles mit Sicherheit leichter, aber ich habe erst im Alter von 35 Jahren angefangen, mich mit der Rolle des Sängers zu beschäftigen und mit 38 den ersten Gig als solche gespielt – das vorherige Leben kann man nicht löschen und bis dahin haben viele Einflüsse, Erlebnisse und Schicksale deinen Charakter geformt. Den kann man nicht von jetzt auf gleich ändern. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne: Lampenfieber ist normal … findet euren Weg! Meiner lag in der akribischen Vorbereitung der Songs und der Umsetzung meiner Vorstellung der Rolle als Sängerin.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/lampenfieber-ein-kleines-bisschen-geschichte-aber-hauptsaechlich-ein-erfahrungsbericht/">Lampenfieber – Ein kleines bisschen Geschichte, aber hauptsächlich ein Erfahrungsbericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://express.kuki-augsburg.de">KUKI Express - Augsburg</a>.</p>
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		<title>Band-Basics (3): Präsenz, Grenzen, Reflexion – was Bands zusammenhält</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benny Lück]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bandwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Band-Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorbereitung und Technik sind das Fundament. Was darauf aufbaut, ist schwerer zu greifen, aber genauso entscheidend: Wie kommuniziert eine Band auf der Bühne? Wie geht sie mit körperlichen Grenzen um? Und was bleibt nach dem Gig? Auf der Bühne verdichtet sich alles: Proben, Absprachen, Erwartungen. Jetzt zeigt sich, ob Abläufe sitzen – und ob die [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Vorbereitung und Technik sind das Fundament. Was darauf aufbaut, ist schwerer zu greifen, aber genauso entscheidend: Wie kommuniziert eine Band auf der Bühne? Wie geht sie mit körperlichen Grenzen um? Und was bleibt nach dem Gig?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Bühne verdichtet sich alles: Proben, Absprachen, Erwartungen. Jetzt zeigt sich, ob Abläufe sitzen – und ob die Band als Einheit funktioniert. Vieles davon ist unsichtbar, aber sofort spürbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommunikation auf und neben der Bühne</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht alles, was von der Bühne kommt, ist Musik. Zwischen den Songs, in kleinen Gesten, Blicken und Bewegungen entscheidet sich, wie souverän ein Auftritt rüberkommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommunikation beginnt innerhalb der Band. Blickkontakt, kurze Zeichen, ein gemeinsames Luftholen vor dem Einsatz schaffen Sicherheit – wer nur im eigenen Ablauf bleibt, wirkt isoliert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ansagen sind ein eigener Teil des Auftritts – und einer, der oft unterschätzt wird. Sie verbinden Songs, geben Orientierung und schaffen Nähe. Andererseits können sie einen Auftritt auch ausbremsen. Zu lange Erklärungen, Insiderwitze oder Unsicherheit sind weniger charmant, als mancher meint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gute Ansagen sind kurz, klar, vorbereitet – nicht auswendig gelernt, aber durchdacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist keine Frage von Showtalent oder Schlagfertigkeit, sondern von Klarheit. Wer weiß, was er sagen will und was nicht, tritt ruhiger auf. Diese Ruhe überträgt sich. Das gilt auch bei kleinen Pannen: Ein Blick, ein Lächeln oder ein kurzer Satz lösen mehr Spannung als hektische Erklärungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommunikation schließt den Umgang mit dem Techniker während des Gigs mit ein. Ausladende Gesten, hektisches Winken oder Diskussionen über den Sound gehören nicht auf die Bühne. Wenn etwas wirklich nicht funktioniert, muss ein klarer Blick oder ein kurzes Zeichen reichen. Vieles lässt sich lösen, ohne dass das Publikum es bemerkt – wenn Vertrauen da ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bewegung ist Teil der Kommunikation. Niemand muss ständig durch den Raum laufen, aber Stillstehen aus Unsicherheit wirkt anders als bewusste Ruhe. Geübte Abläufe schaffen Freiraum für echte Spontaneität.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="384" data-id="1462" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Creatas_audience-cheering-for-rock-band_FreeImages_kleiner-1024x384.jpg" alt="" class="wp-image-1462" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Creatas_audience-cheering-for-rock-band_FreeImages_kleiner-1024x384.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Creatas_audience-cheering-for-rock-band_FreeImages_kleiner-300x113.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Creatas_audience-cheering-for-rock-band_FreeImages_kleiner-768x288.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Creatas_audience-cheering-for-rock-band_FreeImages_kleiner-1536x576.jpg 1536w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Creatas_audience-cheering-for-rock-band_FreeImages_kleiner.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><span class="media-credit">Foto von Creatas auf FreeImages</span> Ein souveräner Auftritt hängt nicht nur von der Musik ab</figcaption></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Körper, Stimme, Grenzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende eines jeden Auftritts steht nicht nur ein letztes Lied, sondern auch Körper, die den ganzen Abend im Einsatz waren. Hände, Stimme, Konzentration, Nerven – all das ist nicht unbegrenzt belastbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gesundheit ist Privatsache, aber ihre Folgen betreffen die ganze Band.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stimmen sind besonders sensibel. Einsingen vor Proben und Auftritten ist kein Luxus, sondern Vorbereitung. Warnsignale ernst zu nehmen – Heiserkeit, Druck, fehlende Kontrolle – gilt nicht nur für Sängerinnen und Sänger, sondern für alle Musiker, die auf Feinmotorik und Konzentration angewiesen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Energie hat auch mit mentaler Präsenz zu tun. Wer überlastet auf die Bühne geht, reagiert langsamer, wird ungeduldig, verliert den Überblick. Umgekehrt trägt eine Band, die aufeinander achtet, auch durch schwächere Tage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grenzen zu kennen heißt realistischer zu planen: Pausen einkalkulieren, Erwartungen abgleichen, auch mal einen Gang zurückschalten. Manchmal bedeutet das, einen Song anders zu singen. Manchmal, einen Auftritt abzusagen. Beides fällt schwer – und gehört trotzdem dazu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zehn Minuten nach dem Gig</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was nach einem Auftritt oft fehlt, ist ein kurzer Rückblick. Nicht als Pflichtübung, sondern als gemeinsames Innehalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was lief gut? Was würden wir beim nächsten Mal anders machen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oft reichen zehn Minuten beim Abbau. Solche regelmäßigen Mini-Debriefings tragen dazu bei, schneller zu lernen. Und sie verhindern, dass Konflikte unausgesprochen in die nächste Probe getragen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch kleine Erfolge wollen benannt werden: ein gelungener Soundcheck, ein reibungsloser Changeover, ein Publikum, das mitgegangen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Struktur ist eine Entscheidung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Basics, um die es hier geht, kosten weder viel Geld noch viel Zeit. Sie erfordern eigentlich nur die Entscheidung, sich einmal bewusst damit auseinanderzusetzen – und dann dranzubleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geübte Ansagen. Ein kurzes Debriefing nach dem Gig. Aufeinander achten. Grenzen kennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Unterschied zwischen einem stressigen und einem entspannten Auftritt liegt selten in der Größe der Bühne oder im Budget der Band. Er liegt in der Vorbereitung – und in der Haltung, die dahintersteckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorbereitung, Struktur, Kommunikation und Technik sind keine separaten Themen, sondern Teile desselben Ganzen. Sie entlasten nicht nur Abläufe, sondern Menschen. Sie schaffen Spielräume. Und genau diese Spielräume sind es, die Auftritte langfristig möglich machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein guter Abend fühlt sich leicht an. Diese Leichtigkeit zu erzeugen ist jedoch eine anspruchsvolle Aufgabe – gute Musiker wissen das.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Nadja_Sabrina_Oli_Karina-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1464" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Nadja_Sabrina_Oli_Karina-1024x768.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Nadja_Sabrina_Oli_Karina-300x225.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Nadja_Sabrina_Oli_Karina-768x576.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Nadja_Sabrina_Oli_Karina-1536x1152.jpg 1536w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Nadja_Sabrina_Oli_Karina-136x102.jpg 136w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Nadja_Sabrina_Oli_Karina.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption><span class="media-credit">Fotos: Jochen Cantner (oben), Ganser Fotografie (unten links), privat (unten rechts)</span></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dieser Dreiteiler wäre ohne das Feedback von Nadja Hadek, Sabrina Kisslinger, Oli Shitstrøm und Karina Bschorr nicht entstanden.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die weiteren Artikel dieser Serie findet ihr hier:</strong><br><a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/band-basics-1-was-wirklich-zaehlt-organisation-im-bandalltag/">Band-Basics (1): Was wirklich zählt – Organisation im Bandalltag</a><br><a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/band-basics-2-showtime-technik-und-ablauf-beim-gig/">Band-Basics (2): Showtime – Technik und Ablauf beim Gig</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile autor" style="grid-template-columns:21% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-663 size-full" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-768x1024.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-225x300.jpg 225w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-1152x1536.jpg 1152w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny.jpg 1536w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading">Benny Lück</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich zur Welt kam, grüßte Desmond Dekker mit „Israelites“ von Platz eins der deutschen Charts, 38 Tage später begann das Woodstock-Festival – musikmäßig ging’s also schon mal ganz gut los. Meine weitere musikalische Sozialisation ist schnell erzählt: leiernde Kassetten, Disco, Schlager der Woche, „TNT“ in brüllender Lautstärke auf dem Jungsklo der Hauptschule, bis der Hausmeister dem Spuk ein Ende setzte – so was eben. Heute schraddle ich auf meiner Larrivée L-03. Nicht auf irgendwelchen Bühnen, nur bei uns zu Hause, weshalb mich meine Frau auch schon als „Sofagitarrist“ bezeichnet hat. Und ich darf für den KUKI Express schreiben. Toll!</p>
</div></div>



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<p>Der Beitrag <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/band-basics-3-praesenz-grenzen-reflexion-was-bands-zusammenhaelt/">Band-Basics (3): Präsenz, Grenzen, Reflexion – was Bands zusammenhält</a> erschien zuerst auf <a href="https://express.kuki-augsburg.de">KUKI Express - Augsburg</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Band-Basics (2): Showtime – Technik und Ablauf beim Gig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benny Lück]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bandwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Montoring]]></category>
		<category><![CDATA[Signalwege]]></category>
		<category><![CDATA[Stage-ready]]></category>
		<category><![CDATA[XLR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ein Konzert reibungslos läuft, wirkt vieles selbstverständlich. Der Sound stimmt, die Übergänge sitzen, Umbauten laufen ohne sichtbare Hektik ab. Was dabei leicht aussieht, ist selten Zufall. Hinter souveränen Abenden stehen Strukturen, klare Zuständigkeiten und ein Verständnis dafür, wie Technik, Organisation und Menschen zusammenspielen. Teil&#160;1 hat die greifbaren Basics behandelt: Ausrüstung, Vorbereitung, Techrider. Diese Folge [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/band-basics-2-showtime-technik-und-ablauf-beim-gig/">Band-Basics (2): Showtime – Technik und Ablauf beim Gig</a> erschien zuerst auf <a href="https://express.kuki-augsburg.de">KUKI Express - Augsburg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Wenn ein Konzert reibungslos läuft, wirkt vieles selbstverständlich. Der Sound stimmt, die Übergänge sitzen, Umbauten laufen ohne sichtbare Hektik ab. Was dabei leicht aussieht, ist selten Zufall. Hinter souveränen Abenden stehen Strukturen, klare Zuständigkeiten und ein Verständnis dafür, wie Technik, Organisation und Menschen zusammenspielen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/band-basics-1-was-wirklich-zaehlt-organisation-im-bandalltag/">Teil&nbsp;1</a> hat die greifbaren Basics behandelt: Ausrüstung, Vorbereitung, Techrider. Diese Folge geht eine Ebene tiefer: Signalwege, Monitoring, Kommunikation und Verantwortung. Das klingt nicht nach Rock&nbsp;’n’&nbsp;Roll, ist aber entscheidend für einen guten Auftritt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stage-ready beginnt bei der Band</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein verbreitetes Missverständnis im Bandalltag: „Dafür ist doch der Techniker da.“ Gemeint sind meist Dinge wie Signale, Kabel, Monitore oder Strom. Tatsächlich beginnt an dieser Stelle oft das eigentliche Problem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Veranstaltungstechniker kann nur mit dem arbeiten, was ihm auf der Bühne begegnet. Am FOH (Front of House), also dort, wo der Sound fürs Publikum gemischt wird, kann er anpassen und reagieren. Doch er ist kein Hellseher. Ein unklares Set-up erzeugt Unsicherheit, und die landet früher oder später beim FOH, zusammen mit Zeitdruck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht nicht darum, alles selbst zu machen. Es geht darum, den eigenen Aufbau zu kennen, zu wissen, was man braucht, und zu verstehen, wo die eigene Zuständigkeit endet. Das richtige Mindset ist hier entscheidend: Technik nicht als „fremde Baustelle“ betrachten, sondern als Teil der eigenen Verantwortung.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-5 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="384" data-id="1456" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/©-Garun-Studios-AdobeStock_403149195_kostenlos_bearbeitet-1024x384.jpg" alt="" class="wp-image-1456" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/©-Garun-Studios-AdobeStock_403149195_kostenlos_bearbeitet-1024x384.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/©-Garun-Studios-AdobeStock_403149195_kostenlos_bearbeitet-300x113.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/©-Garun-Studios-AdobeStock_403149195_kostenlos_bearbeitet-768x288.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/©-Garun-Studios-AdobeStock_403149195_kostenlos_bearbeitet-1536x576.jpg 1536w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/©-Garun-Studios-AdobeStock_403149195_kostenlos_bearbeitet.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><span class="media-credit">Garun Studios – stock.adobe.com</span> Der Tontechniker stellt den Sound fürs Konzert bestmöglich ein</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade in kleineren Clubs oder bei selbst organisierten Konzerten ist Klarheit wichtig. Je besser eine Band vorbereitet ist, desto weniger muss improvisiert werden. Und je weniger improvisiert wird, desto besser kann sich der Techniker auf das konzentrieren, wofür er da ist: den Sound.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Signalwege, Strom und Back-up</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Technik gut funktioniert, bleibt sie unsichtbar. Über Signalwege und Strom denkt man meist erst nach, wenn etwas ausfällt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein sauberer Signalweg beginnt bei der Band selbst. Wer auf der Bühne steht, sollte grob nachvollziehen können, welchen Weg das eigene Signal nimmt: vom Instrument über das Pedalboard oder per Funk weiter zur Stagebox – dem Anschlussfeld auf der Bühne, über das alle Signale schließlich zum FOH laufen. Es geht nicht darum, jedes Detail erklären zu können, sondern zu wissen, wo mögliche Fehlerquellen liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Funkstrecken sind ein gutes Beispiel. Sie funktionieren meist problemlos – bis sie es nicht mehr tun. Störungen, leere Akkus oder Konflikte mit anderen Geräten kommen vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Funksignal ausfällt und niemand ein Kabel dabeihat, ist das kein technisches Problem, sondern ein organisatorisches.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein oft unterschätzter Punkt ist der Strom. Schwankende Versorgung fällt nicht immer sofort auf – manchmal äußert sie sich als Brummen, manchmal als sporadischer Aussetzer. Ein Spannungsstabilisator vor jedem elektrischen Gerät kann sinnvoll sein, vor allem bei empfindlichen Röhrenamps.</p>



<p class="wp-block-paragraph">XLR ist in der Veranstaltungstechnik aus gutem Grund der Standard. Symmetrische Signalführung filtert Einstreuungen heraus und arbeitet stabil über lange Kabelwege – anders als unsymmetrische Klinkenkabel. DI-Boxen wandeln das Signal eines Instruments oder Pedalboards in ein XLR-Signal um und gehören zur Grundausstattung – wie in Teil&nbsp;1 beschrieben, endet die eigene Zuständigkeit schließlich erst an der Stagebox.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="384" data-id="1459" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/StereoSound_XLR-Kabel_Pixabay-kleiner-1024x384.jpg" alt="" class="wp-image-1459" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/StereoSound_XLR-Kabel_Pixabay-kleiner-1024x384.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/StereoSound_XLR-Kabel_Pixabay-kleiner-300x113.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/StereoSound_XLR-Kabel_Pixabay-kleiner-768x288.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/StereoSound_XLR-Kabel_Pixabay-kleiner-1536x576.jpg 1536w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/StereoSound_XLR-Kabel_Pixabay-kleiner.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><span class="media-credit">Bild von StereoSound auf Pixabay</span> XLR-Kabel – Standard in der Veranstaltungstechnik</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls unscheinbar, aber im richtigen Moment Gold wert: ein XLR-Genderchanger. Der kleine Adapter tauscht männliche und weibliche Stecker gegeneinander aus. Gerade bei Multicores (gebündelten Mehrkanalkabeln) oder fest verlegten Kabelsträngen, wo Hin- und Rückweg schnell verwechselt werden, spart er wertvolle Minuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend ist nicht, möglichst viel Technik mitzuschleppen. Entscheidend ist, die kritischen Punkte zu kennen: Was darf auf keinen Fall ausfallen? Was lässt sich schnell ersetzen? Was kann im Zweifel weggelassen werden?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Soundcheck: kurz, konzentriert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Bandmitglieder anwesend, Abläufe bekannt, Songs parat – das sind die Mindestvoraussetzungen für den Soundcheck. Wenn nach dem Linecheck erst überlegt wird, welchen Song man spielen möchte, geht wertvolle Zeit verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Soundcheck gilt die goldene Regel: Finger weg von den Einstellungen! Wer danach noch am Amp dreht oder am Gain schraubt, riskiert, dass beim Gig nichts mehr so klingt wie abgestimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein gut vorbereiteter Soundcheck kann oft schon nach 20&nbsp;Minuten erledigt sein. Und wenn der Mischer beim Konzert kaum nachregeln muss – und es ihm deshalb fast langweilig wird –, dann ist das ein gutes Zeichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Monitoring: Orientierung statt Klangbild</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kaum ein Thema sorgt auf der Bühne für so viele Missverständnisse wie das Monitoring. Manche meinen, gutes Monitoring bedeute, möglichst viel von allem zu bekommen. In der Praxis führt das oft zum Gegenteil – je voller der Monitormix, desto unübersichtlicher wird er.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Monitormix muss vor allem Orientierung geben, nicht beeindrucken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist kein Abbild des FOH-Sounds. Er soll beim Spielen helfen, das Timing zu halten, die Einsätze zu treffen und die Intonation zu kontrollieren. Prioritäten zu setzen, hilft: Was brauche ich wirklich, um gut zu spielen? Die eigene Stimme? Ein Referenzinstrument? Einen klaren Rhythmus?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Art des Monitorings spielt eine Rolle. Bodenmonitore (Wedges) funktionieren anders als In-Ear-Systeme. In-Ear-Nutzer sollten die Auswirkungen auf Dynamik und Kommunikation kennen. Mit Wedges müssen Lautstärke und Übersprechen als Grenzen akzeptiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Monitoring ist keine Einbahnstraße. Der Techniker kann nur das einstellen, was klar kommuniziert wird. Konkret heißt das: nicht „mehr Bass“, sondern „Ich verliere das Timing, ich brauche mehr Kick und Bass auf meinem Monitor.“ Oder: „Meine Stimme klingt wie in einer Kathedrale – kann der Hall raus?“ Solche Angaben helfen, schnell und gezielt zu reagieren.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-7 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="384" data-id="1457" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Monitorbox_Soundcheck-Mix_Tablet-1024x384.jpg" alt="" class="wp-image-1457" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Monitorbox_Soundcheck-Mix_Tablet-1024x384.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Monitorbox_Soundcheck-Mix_Tablet-300x113.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Monitorbox_Soundcheck-Mix_Tablet-768x288.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Monitorbox_Soundcheck-Mix_Tablet-1536x576.jpg 1536w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Monitorbox_Soundcheck-Mix_Tablet.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><span class="media-credit">Benny Lück</span> Monitormix und der Sound fürs Publikum stehen – es kann losgehen</figcaption></figure>
</figure>



<h2 class="wp-block-heading">Changeover ist keine Pause</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was für das Publikum wie eine kurze Pause wirkt, erfordert auf und hinter der Bühne höchste Konzentration. Beim sogenannten Changeover – dem Umbau zwischen zwei Bands – zählt jeder Handgriff. Jede Verzögerung zieht sich durch den ganzen Abend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein schneller Changeover ist kein Zeichen von Hektik, sondern von Vorbereitung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundlage wird vorher gelegt: das Set-up kennen, überflüssiges Equipment weglassen, eindeutige Zuständigkeiten haben. Es hilft enorm, wenn klar ist, wer beim Aufbau den Überblick behält, wer Ansagen des Technikers entgegennimmt und wer sich um Details kümmert. Wenn alle alles machen, macht am Ende niemand das Richtige.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Changeover ist nicht der Moment für Grundsatzdiskussionen. Was im Vorfeld nicht geklärt wurde, lässt sich unter Zeitdruck kaum sinnvoll lösen. Pünktlich aufbauen, sauber abbauen, Material zügig von der Bühne schaffen – das hilft nicht nur der nächsten Band, sondern trägt zu einer stressfreien Gesamtstimmung bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein reibungsloser Changeover bleibt für das Publikum unsichtbar – und ist ein stiller Ausdruck von Professionalität.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em><a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/band-basics-1-was-wirklich-zaehlt-organisation-im-bandalltag/">Im ersten Teil dieser Serie ging es um das, &#8222;was wirklich zählt – Organisation im Bandalltag&#8220;</a>.</em></strong><br><strong><em><strong><em><a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/band-basics-3-praesenz-grenzen-reflexion-was-bands-zusammenhaelt/">Der dritte Teil befasst sich mit &#8222;Präsenz, Grenzen, Reflexion – was Bands zusammenhält“.</a></em></strong></em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile autor" style="grid-template-columns:21% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-663 size-full" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-768x1024.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-225x300.jpg 225w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-1152x1536.jpg 1152w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny.jpg 1536w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading">Benny Lück</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich zur Welt kam, grüßte Desmond Dekker mit „Israelites“ von Platz eins der deutschen Charts, 38 Tage später begann das Woodstock-Festival – musikmäßig ging’s also schon mal ganz gut los. Meine weitere musikalische Sozialisation ist schnell erzählt: leiernde Kassetten, Disco, Schlager der Woche, „TNT“ in brüllender Lautstärke auf dem Jungsklo der Hauptschule, bis der Hausmeister dem Spuk ein Ende setzte – so was eben. Heute schraddle ich auf meiner Larrivée L-03. Nicht auf irgendwelchen Bühnen, nur bei uns zu Hause, weshalb mich meine Frau auch schon als „Sofagitarrist“ bezeichnet hat. Und ich darf für den KUKI Express schreiben. Toll!</p>
</div></div>



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		<item>
		<title>Band-Basics (1): Was wirklich zählt – Organisation im Bandalltag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Benny Lück]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bandwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Techrider]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ersatzkabel, geladene Akkus, ein sauberer Techrider – oft entscheiden kleine Dinge darüber, ob ein Auftritt reibungslos läuft oder im Stress endet. Vier aktive Musikerinnen und Musiker aus der KUKI-Familie erzählen, welche Basics ihnen im Bandalltag helfen – im Proberaum, beim Soundcheck und auf der Bühne. Ein Dreiteiler über das, was Auftritte wirklich trägt. Es ist [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Ersatzkabel, geladene Akkus, ein sauberer Techrider – oft entscheiden kleine Dinge darüber, ob ein Auftritt reibungslos läuft oder im Stress endet. Vier aktive Musikerinnen und Musiker aus der KUKI-Familie erzählen, welche Basics ihnen im Bandalltag helfen – im Proberaum, beim Soundcheck und auf der Bühne. Ein Dreiteiler über das, was Auftritte wirklich trägt.</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist spät am Nachmittag im Bombig. Die Band baut gerade auf, und irgendetwas stimmt nicht. Der Gitarrist steht ratlos vor seinem Pedalboard, das Signal kommt nur bruchstückhaft an – ein Kabel, stellt sich heraus. Zehn Minuten später ist das Problem gelöst, weil jemand ein Ersatzkabel dabeihat. Kein Drama, kein ausgefallenes Set.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst, wenn etwas schiefläuft, rücken die Dinge in den Fokus, die sonst unsichtbar bleiben: Kabel, Strom, Stative, Monitore, Abläufe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer sucht, hat verloren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Oli Shitstrøm spielt Rhythmusgitarre bei Full Device und arbeitet als Mischer im Bombig – er kennt beide Seiten. Seine Ausrüstung hat er über Jahre immer weiter optimiert. Die Liste dessen, was er als unverzichtbar bezeichnet, klingt zunächst wenig spektakulär: Kabel auf Trommeln, nach Längen sortiert und beschriftet. Ersatzbatterien. Ein Klebebandset. Ein Edding.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn man weiß, wo welche Kabel sind, geht alles wesentlich schneller“, sagt er. So einfach ist das.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass er außerdem immer eine zweite Gitarre und einen Clip-Tuner dabeihat, erklärt er mit Erfahrung. „Einmal hatte ich keine Ersatzplektren parat“, erzählt er. „Und natürlich ist mein Plektrum runtergefallen und zwischen Kabeln verschwunden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein anderes Mal riss ihm auf der Bühne eine Saite – ohne Ersatzgitarre. Zum Glück hatte der andere Gitarrist eine zweite dabei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorkonfiguriert ist halb gewonnen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sabrina Kisslinger, Sängerin und Gitarristin bei KissMan, hat diesen Ansatz konsequent weitergedacht. In einem Koffer liegt ihr Pedalboard vorkonfiguriert bereit, darin findet man auch Capo, Multitool, Ersatzpatchkabel, Pullmoll oder Gelo Revoice, um den Hals mal kurz zu pflegen. Sogar Papiertaschentücher für die laufende Nase kurz vor dem Auftritt sind dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Zeug wandert nie raus“, sagt sie.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-8 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="384" data-id="1451" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Sabrina-Pedalboard-vorkonfiguriert-und-Kofferraum-1024x384.jpg" alt="" class="wp-image-1451" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Sabrina-Pedalboard-vorkonfiguriert-und-Kofferraum-1024x384.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Sabrina-Pedalboard-vorkonfiguriert-und-Kofferraum-300x113.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Sabrina-Pedalboard-vorkonfiguriert-und-Kofferraum-768x288.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Sabrina-Pedalboard-vorkonfiguriert-und-Kofferraum-1536x576.jpg 1536w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Sabrina-Pedalboard-vorkonfiguriert-und-Kofferraum.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><span class="media-credit">Sabrina Kisslinger</span> Sabrinas Pedalboard und das Gig-Equipment – griffbereit und fix verstaut</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Auftritte hat sie Cases fix vorbereitet. Ob plugged oder unplugged – je nach Gig greift sie einfach zum passenden Set-up.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für alles Wichtige gibt es einen Plan&nbsp;B</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nadja Hadek ist Sängerin und Gitarristin bei Who of Us, Freewheelin’ Franklin und Ruff Country. Sie arbeitet mit einer festen Gig-Checkliste. Am Nachmittag vor jedem Auftritt geht sie diese zweimal durch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Effekt: Sie kann sich kaum an Situationen erinnern, bei denen ihr auf der Bühne wirklich etwas Wesentliches gefehlt hätte. „Aber ich habe es nicht nur einmal erlebt, dass dem Gitarristen eine Saite reißt und er kein Ersatzinstrument hat“, sagt sie. „Das ist einfach unnötiger Stress auf der Bühne.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Mikrofonständer ist übrigens längst mehr als ein Stativ – und mit einem Getränkehalter bestückt, damit sie sich nicht nach einem Getränk am Boden bücken muss. So kann sie auf der Bühne auch mal ein enger geschnittenes Kleid oder einen Rock tragen. Eine Ersatzstrumpfhose ist dann selbstverständlich auch dabei.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-9 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="384" data-id="1450" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Montage_Plektrenhalter_Getraenkehalter-1024x384.jpg" alt="" class="wp-image-1450" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Montage_Plektrenhalter_Getraenkehalter-1024x384.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Montage_Plektrenhalter_Getraenkehalter-300x113.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Montage_Plektrenhalter_Getraenkehalter-768x288.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Montage_Plektrenhalter_Getraenkehalter-1536x576.jpg 1536w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Montage_Plektrenhalter_Getraenkehalter.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><span class="media-credit">Koenig &amp; Meyer / Claudia Raya auf Unsplash</span> Plektren- und Getränkehalter für den Mikroständer</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Lieber dabeihaben und nicht brauchen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht Budget oder Erfahrung sind entscheidend, sondern das richtige Mindset: lieber schleppen als scheitern. Für Sabrina ist das selbstverständlich:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn ich oder die Band nicht mehr spielen kann, finde ich das echt uncool. Man hat ja schließlich eine Verantwortung gegenüber dem Veranstalter und dem Publikum.“ Mit kompakten Pedalboards und leichten Back-up-Geräten sei es heute ohnehin einfacher geworden, das nötige Ersatzmaterial mitzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Karina Bschorr, Sängerin bei Ruby Fruit, bringt es so auf den Punkt: geladene Ersatzakkus, Netzteile, die nicht brummen – und der Abend läuft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ordnung ist kein Selbstzweck</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Doch bevor es zum Gig geht, wird geprobt. Im Kulturpark West teilen sich oft mehrere Bands einen Proberaum. Nadja seufzt, wenn das Thema zur Sprache kommt: „Ordnung im Proberaum – Dauerbrenner!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kabel auf beschrifteten Trommeln und Equipment, das nach der Probe wieder am richtigen Platz liegt, klingt banal. Tatsächlich ist es Ausdruck von Respekt gegenüber allen, die den Raum nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oli empfiehlt, den Auf- und Abbau regelmäßig im Proberaum zu üben – am besten bei jeder Probe. Regelmäßiges Üben zeigt früh, wo das Set-up noch Lücken hat, und spart am Gig-Tag wertvolle Minuten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bühnenreife beginnt im Proberaum</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Möglichkeit, den Proberaum zur Vorbereitung zu nutzen: Freunde zur Probe einladen. Nicht, um sich beurteilen zu lassen, sondern um ein Gefühl für Auftrittssituationen zu bekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon ein paar Zuhörer verändern die Atmosphäre. Was im leeren Proberaum souverän erscheint, kann plötzlich steif wirken. Besser, man merkt das dort, als auf der Bühne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sabrina erinnert an einen Punkt, der häufig übersehen wird: Auch Ansagen und Übergänge wollen geprobt sein. „Man kommt sich dabei zwar echt bescheuert vor, aber spontane Witze gehen halt auch gern mal nach hinten los.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das gilt ebenso für Körpersprache. Wer im Proberaum ständig aufs Instrument schaut, wird es auf der Bühne kaum anders machen. Blickkontakt, ein paar Schritte, authentische Ansagen – all das lässt sich üben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Techrider – die Visitenkarte der Band</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein vollständiger, aktueller Techrider ist eines der wichtigsten Dokumente für Veranstaltungstechniker. Fehlt er, geht wertvolle Zeit verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn ich am Nachmittag erst allen technischen Infos hinterherrennen muss, um mein Pult zu belegen, fehlt die Zeit beim Soundcheck“, sagt Oli aus seiner Mischerperspektive.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bombig liegt bei vorliegendem Techrider ein Belegungsplan aus. Jede Musikerin und jeder Musiker sieht sofort, in welchen Eingang der Stagebox das eigene Kabel gehört.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-10 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="640" data-id="1452" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Stagebox_Bombig-quer-1024x640.jpg" alt="" class="wp-image-1452" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Stagebox_Bombig-quer-1024x640.jpg 1024w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Stagebox_Bombig-quer-300x188.jpg 300w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Stagebox_Bombig-quer-768x480.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Stagebox_Bombig-quer-1536x960.jpg 1536w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/04/Stagebox_Bombig-quer.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><span class="media-credit">Benny Lück</span> Eine der beiden Stageboxen im Bombig</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sabrina ergänzt: Ein Techrider nützt nur, wenn er Teil der eigenen Vorbereitung ist. „Überleg dir dein Set-up genau und probier aus, wie und ob alles funktioniert.“ Den eigenen Aufbau beschreiben zu können heißt, ihn zu kennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den meisten Clubs gilt: Alles bis zur Stagebox ist Sache der Band. Dazu gehört nicht nur das eigene Gesangsmikro, sondern im Zweifel auch ein Abnahmemikrofon für den Amp.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em><a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/band-basics-2-showtime-technik-und-ablauf-beim-gig/">Im zweiten Teil geht es um den Auftrittstag selbst: „Showtime – Technik und Ablauf beim Gig“.</a></em></strong><br><strong><em><a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/band-basics-3-praesenz-grenzen-reflexion-was-bands-zusammenhaelt/">Der dritte Teil befasst sich mit <strong><em><a href="https://express.kuki-augsburg.de/bandwissen/band-basics-2-showtime-technik-und-ablauf-beim-gig/">„</a></em></strong>Präsenz, Grenzen, Reflexion – was Bands zusammenhält“.</a></em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile autor" style="grid-template-columns:21% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-663 size-full" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-768x1024.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-225x300.jpg 225w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny-1152x1536.jpg 1152w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2025/10/Benny.jpg 1536w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading">Benny Lück</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich zur Welt kam, grüßte Desmond Dekker mit „Israelites“ von Platz eins der deutschen Charts, 38 Tage später begann das Woodstock-Festival – musikmäßig ging’s also schon mal ganz gut los. Meine weitere musikalische Sozialisation ist schnell erzählt: leiernde Kassetten, Disco, Schlager der Woche, „TNT“ in brüllender Lautstärke auf dem Jungsklo der Hauptschule, bis der Hausmeister dem Spuk ein Ende setzte – so was eben. Heute schraddle ich auf meiner Larrivée L-03. Nicht auf irgendwelchen Bühnen, nur bei uns zu Hause, weshalb mich meine Frau auch schon als „Sofagitarrist“ bezeichnet hat. Und ich darf für den KUKI Express schreiben. Toll!</p>
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		<title>„Test, 1, 2, 3“ – Warum das kleine 1×1 so beliebt ist</title>
		<link>https://express.kuki-augsburg.de/instrumente/vocals/test-1-2-3-warum-das-kleine-1x1-so-beliebt-ist/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Karl Poesl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bandwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Vocals]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Poesl]]></category>
		<category><![CDATA[Soundcheck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Glosse von Karl Poesl Der erste Soloauftritt beginnt früher, als viele denken – oft schon beim Soundcheck. In dieser Artikelserie geht es um Haltung, Vorbereitung und Praxis: von Übetipps über Setlist und Equipment bis zum Plan B, wenn etwas schiefgeht. Für alle, die allein auf die Bühne wollen und wissen möchten, wie. Jeder von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Eine Glosse von Karl Poesl</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der erste Soloauftritt beginnt früher, als viele denken – oft schon beim Soundcheck. In dieser Artikelserie geht es um Haltung, Vorbereitung und Praxis: von Übetipps über Setlist und Equipment bis zum Plan B, wenn etwas schiefgeht. Für alle, die allein auf die Bühne wollen und wissen möchten, wie.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder von uns kennt das kleine 1×1 und ist meist bis hinauf zum Fünfer relativ sicher. Ab dem Sechser wird es bei einigen Zeitgenossen dann schon leicht wackelig, den Fortschritten von Didaktik und Pädagogik sei Dank. Mathematik und einstellige Primzahlen sollen hier aber nicht das Thema sein, sondern das Rätsel des 1×1 beim Soundcheck bzw. das korrekte Abzählen der natürlichen Zahlen von 1–3 nach dem Motto „Keep it clear and simple“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von den zigtausenden Soundchecks, die ich im Laufe der Jahre miterlebt habe – aktiv wie passiv – verliefen gefühlt 99,9 Prozent nach dem gleichen Muster:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Test, testing, one, two, three.“ Oder auf Deutsch: „Test, eins, zwei, drei.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese erstaunliche Konstanz wirft grundlegende Fragen auf. Wann im Leben hat man als Musiker schon die Möglichkeit, ohne Unterbrechung lautstark seine Stimme in einen Raum zu schicken, Aufmerksamkeit zu bündeln und den ersten Eindruck zu setzen–wenn nicht beim Soundcheck?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und was passiert stattdessen? Die immer gleichen Plattitüden: „Test, 1, 2, 3“. Bei einem mir bekannten Künstler folgte darauf einmal ein energisches „Pssst!“, weil ihn das Gequatsche der bereits anwesenden Zuhörer störte – wohlgemerkt während der inhaltlich hochrelevanten Botschaft „Test, 1, 2, 3“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht liegt die Beliebtheit dieses kleinen Einmaleins darin, dass es niemandem wehtut. Es ist neutral, mathematisch korrekt, widerspruchsfrei. Alle sind einverstanden. Es entsteht eine Art Volksharmonie. Niemand blamiert sich, niemand positioniert sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei stehen dort oft stimmgewaltige, ambitionierte Musiker auf der Bühne, die eigentlich genau in diesem Moment zeigen könnten, wofür sie stehen. Stattdessen hört man ein müdes „Test, 1, 2, 3“, gefolgt von der ebenso müden Antwort des Mischers: „Schrei mal rein.“ Wegen des Pegels.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass die Routine danach ihren gewohnten Lauf nimmt – „Ich hör mich nicht auf dem Monitor“, „Warum habe ich nur die Drums drauf?“ – geschenkt. Spätestens im Laufe des Konzerts senkt sich ohnehin die Hörschwelle, und dann hört sich sowieso keiner mehr so richtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber der erste Eindruck bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade für Solomusiker ist dieser Moment mehr als nur ein technischer Check. Er ist der erste Auftritt des Abends. Noch ohne Applaus, aber mit maximaler Aussagekraft. Wer hier leise zählt, sendet ein anderes Signal als jemand, der mit Stimme, Haltung und Präsenz in den Raum geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn jemand wirklich singen kann, dann bitte auch beim Soundcheck. Mit Haltung. Mit Engagement. Gerne mit einem Song, der Dynamik hat, Tonumfang zeigt und klarmacht: <em>Ich weiß, was ich tue. </em>Das kann Janis Joplin sein, das kann „O sole mio“ sein – entscheidend ist nicht das Stück, sondern die Haltung dahinter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So entsteht Selbstbewusstsein. Und genau dieses Selbstbewusstsein zieht sich durch alles, was einen gelungenen Soloauftritt ausmacht: von der Vorbereitung über die Auswahl des Equipments, von der Setlist bis zum Umgang mit Pannen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese kleine Artikelserie über Solomusiker wird sich genau damit beschäftigen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was braucht es wirklich für den ersten Soloauftritt?</li>



<li>Welche technischen und künstlerischen Entscheidungen helfen weiter?</li>



<li>Wie bereitet man sich realistisch vor – und wie bleibt man handlungsfähig, wenn etwas schiefgeht?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Der Soundcheck ist nur der Anfang. Aber er verrät oft schon, wie ernst es jemand meint. Wetten, dass?</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile autor" style="grid-template-columns:21% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="545" height="1024" src="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-545x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1292 size-full" srcset="https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-545x1024.jpg 545w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-160x300.jpg 160w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-768x1442.jpg 768w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-818x1536.jpg 818w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-1091x2048.jpg 1091w, https://express.kuki-augsburg.de/wp-content/uploads/2026/03/Karl-Poesl-scaled.jpg 1364w" sizes="(max-width: 545px) 100vw, 545px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<h2 class="wp-block-heading">Karl Poesl</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als „Berufsjugendlicher“ ist das Alter 72 nur eine Zahl und schützt keineswegs vor dem Beschreiten abenteuerlicher künstlerischer und kreativer Wege. Mit dem absoluten Gehör steht mir ein Helferchen zur Verfügung, das mich vor allzu viel Musiktheorie und Jazzpolizei schützt. Zum 1. Mal stand ich mit 14 bei einem Faschingsball im „Grünen Kranz“ auf der Bühne. Da hatte ich das Gefühl, dass mir alle auf die Hände starren. Das hat sich nach zig Auftritten etwas gelegt. Mit 129 Auftritten im legendären Raben darf ich mich Rekordhalter schimpfen. Und ich freue mich schon, Anekdoten und Tipps für MusikerInnen schreiben zu dürfen, die einen einsamen Plan haben, ohne digitale Gimmicks.</p>
</div></div>



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